Mitarbeiter von LoL gefeuert, nachdem er sich mit reddit anlegte

Bei League of Legends (LoL) fordert die Sexismus-Debatte neue Opfer. Ein Mitarbeiter muss gehen, nachdem er sich mit Reddit angelegt hat, indem er die Community scharf auf Twitter kritisierte.

Riot Games, die Firma hinter LoL, steckt mitten in einer Sexismus-Debatte. Jetzt muss ein Mitarbeiter gehen. Der hatte sich mit wütendem Fans gestritten. Es ging um ein Seminar nur für Frauen und „nicht-binäre Leute.“

Wer wurde entlassen? Der System Designer Daniel Klein und der Communications-Associate Mattias Lehmann verlassen Riot. Beide sind aktiv in den sozialen Medien rund um die League of Legends.

Warum wurden sie entlassen? Wie Klein der Seite „The Verge“ mitteilt, wurde er entlassen, weil er gegen die Social-Media-Regeln verstoßen hat.

Es ist nicht klar, ob Lehmann gefeuert wurde oder von sich aus gekündigt hat, um seine Solidarität zu Klein unter Beweis zu stellen.

LoL Ryze Cinematic Titel

Workshop nur für Frauen löst Kritik aus

Riot im Sexismus-Feuer: Der Entwickler Riot Games ist seit Wochen in einer Sexismus-Debatte gefangen. Nach Medienberichten herrschte bei Riot über Jahre eine Kultur des Sexismus, die schon was Chauvinistisches hatte.

Das LoL-Studio hat versprochen, sich zu ändern.

Als eine der ersten Maßnahmen veranstaltete man auf der PAX West einen Workshop nur für Frauen und „nicht-binäre Menschen“. Das LoL-Studio wollte diesen Personengruppen helfen, in die Gaming-Industrie einzusteigen, auch damit Riot selbst „diverser“ wird, also mehr Frauen und „nicht-binäre“ Menschen rekrutieren kann.

LoL: Riot bietet Seminare nur für Frauen und „nicht-binäre“ Leute an

Dieser Workshop wurde aber von LoL-Fans auf reddit heftig kritisiert. Die empfanden es wiederum als sexistisch, dass Männer von diesem Workshop ausgeschlossen werden.

Tristana-LoL

LoL-Mitarbeiter schimpft auf reddit

Das hat der nun entlassene Klein gesagt: In einer Serie von Tweets hat Klein dieses Verhalten der Spieler scharf kritisiert. Er nannte einen Reddit-Thread, wo es um das Thema ging, eine „toxische Müllhalde.“

Er bezeichnete die Männer, die jetzt über das exklusive Seminar schimpfen, als „Manbabies“, die wie Kleinkinder schrien. Sie seien verwöhnt und privilegiert. Es sei fair, Männer auch mal auszuschließen, denn sie seien im Gaming grotesk über-repräsentiert.

Dabei schlug Klein einen scharfen Ton an.

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Streit um Workshop eskaliert bis zur Entlassung

So reagierte reddit: Kleins Serie aus Tweets wurde auf reddit heiß diskutiert. Der Beitrag auf reddit hat über 17.600 Upvotes und mehr als 3.800 Kommentare. Kleins Verhalten wird da als aggressiv gesehen. Man wundert sich zudem, warum Riot das durchgehen lässt.

Einige forderten auch seine baldige Entlassung.

Einer sagte etwa (via reddit), er hoffe, Daniel bekomme die „GW2-Behandlung.“ Bei Guild Wars 2 war eine Mitarbeiterin wegen eines ähnlichen Auftritts entlassen worden.

LoL Schrottplatz Trundle

Klein fühlte sich gejagt: Klein stellte diese Behandlung auf reddit so dar, wie eine Jagd auf ihn durch „Breitbart“ und „Gamergate“, die es schon mal auf ihn abgesehen hätten. Er bekomme 10 Nachrichten alle 5 Minuten.

So reagierte Riot: Von seinem Arbeitgeber Riot erhielt Klein keine Rückendeckung, sondern einen Tadel über Twitter. Man mahnte die Mitarbeiter zu respektvollem Umgang auch in einer hitzigen Diskussion. Damit war wohl ziemlich klar Klein gemeint.

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Lehmann kritisiert: Lehmann wiederum fand diesen Umgang wohl nicht korrekt. Er nahm Klein in Schutz gegen die Maßregelung von Riot Games. Es zeige das Problem, wenn mehr Zeit darauf verwendet werde, Klein zu bevormunden, statt die Leute anzuprangern, die Klein belästigen und bedrohen.

1 Woche später – 2 Menschen weg: All das passierte vor allem am letzten Wochenende, das meiste vor 6 Tagen. Die Geschichte war eigentlich schon abgehakt, bis jetzt bekannt wurde, dass Klein und Lehmann Riot Games und damit die League of Legends verlassen haben.

Evelynn-LoL

Spieler sind bei reddit – die Entwickler auf Twitter

 Parallelen zu Guild Wars 2: Es gibt offensichtliche Parallelen von diesem Vorfall zu dem sogenannten „Pricegate“ bei „Guild Wars 2“ vor einigen Wochen.

Dort hatten zwei Mitarbeiter ArenaNet unter ähnlichen Umständen verlassen müssen. Auch damals spielten wütende Threads auf reddit der Fans und scharfe Kommentare der Entwickler auf Twitter eine entscheidende Rolle.

Allerdings kam da die Entscheidung schon einen Tag nach dem Vorfall auf Twitter. Diesmal lag eine Woche Zeit dazwischen.

Guild Wars 2: „Als opfert jemand Mitarbeiter für verdammte reddit-Aufmerksamkeit“
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Der Blobb

Deleting League of Legends from my harddrive …

Gaburias Myucheu

Wo er recht hat hat er recht…

Koronus
Bernd

Am besten kündigen wir einfach alle Männer in den Führungsetagen und stellen von nun an nur noch Asiaten, Frauen und „Peoples of Color“ ein.

So ist das Problem gelöst. Die White Mans erledigen ab sofort nur noch Aufgaben, für die unsere Minderheit zu schade ist: Müllabfuhr, Erzabbau. Für die Minderheit.

Und wenn das nicht schon genug ist, freue ich mich auf Netflix Witcher, in der Ciri eine Schwarze spielen wird. War schon toll genug, Star Wars 9 zu sehen in der alle Nationen in der Hauptbande dabei waren. Oder Ghost Busters mit weibl. Darsteller. Soweit ich weiss kommt 2019 Merlin. Ich freue mich da ebenso schon auf den schwarzfarbenen König Arthur sowie die weibliche Asia-Merlin.

… und dann wundert man sich, wie man in so einen Fall kein Hass auf Social Justice, Feminismus und Politische Korrektheit bekommen kann, selbst wenn man vorher noch nie damit was zu tun hatte. Freunde, die selber Schwarz, Asiatisch, was auch immer sind, ist es nur noch peinlich. Auch meine weibl. Kollegen und Freunden.

Pillepalle

So siehst du aus. Manbabie

Nyo

Das ganze ist meiner Meinung nach einfach ein riesiger Troll. Manche Menschen wollen die Welt eben einfach brennen sehen, einfach aus Spaß Menschen leiden lassen. Ekelhaftes Verhalten.

Und umso höher die Wellen schlagen desto weniger Leute haben auch noch Interesse in die Gaming-Branche einzusteigen aus Angst gekündigt zu werden sobald man was falsches sagt.

Die Firmen sollten stärker hinter ihren Mitarbeitern stehen und souverän sein statt Angst vor einem Haufen Trollen zu haben.

Kein einziger dieser Menschen hat es verdient entlassen zu werden.

iiiiiiiiiiiiiiiiiii

Ich war Jahre lang Arbeitgeber und ich kann vom tiefsten Herzen und mit reinen Gewissen sagen, dass es so einige verdient haben entlassen zu werden…..

Nyo

Wenn du der Meinung bist das Menschen wegen solcher Aussagen wie im Artikel gefeuert werden sollten dann ist es wohl besser das du kein Arbeitgeber mehr bist.

Joss

„Dieser Workshop wurde aber von LoL-Fans auf reddit heftig kritisiert. Die empfanden es wiederum als sexistisch, dass Männer von diesem Workshop ausgeschlossen werden.“

Verschlossene Türen sind aber auch ein Angriff auf das männliche Selbstwertgefühl. Da muss man etwas unternehmen, mindestens mal was mit Fackeln und Mistgabeln.

Tebo

Was für ein überflüssiger Reddit Thread mit daraufhin überflüssiger Kündigung

Meine Meinung: Egal was ein Unternehmen tut, es gibt IMMER Leute denen man damit auf den Schlips tritt. Die eigenen Mitarbeiter zu entlassen, die die Entscheidungen des Unternehmens in der Öffentlichkeit „verteidigen“ ist der völlig falsche Weg.

Einfach mal gekonnt ignorieren ist das Einzige, was diese Internet Trolle zur Ruhe bringt.

cyber

Der Workshop erinnert mich an manche Studiengänge die nur für Frauen zugänglich sind und durch technische Lösungen in der Anmeldemaske es nicht mal möglich ist ein anderes Geschlecht als weiblich einzutragen. Ich denke solche Maßnahmen sind nicht geeignet um die Situation zu verbessern. Aufklärung um Vorurteile abzubauen ist besser als Diskriminierung mit Diskriminierung zu bekämpfen.

Sun

Letztens in der Zeitung gelesen: Ein Selbst-Masturbations-Kurs für Frauen an der Uni. Ist es dann Diskriminierung, wenn Männer nicht mitmachen dürfen? Und wenn ich in Zukunft einen Frauen-Abend machen möchte, muss ich dann Angst haben, als sexistisch abgestempelt zu werden? Echt schwieriges Thema heutzutage. Wo zieht man da die Grenze?

vanillapaul

Ich würde sagen alles was mit Freizeit zu tun hat ist jedem selbst überlassen. Auf Arbeit hingegen würde ich es als diskriminierend ansehen wenn jemand durch was auch immer ausgegrenzt wird (wobei ich Behinderungen hier noch mal anders sehe).
Der angesprochene Masturbationskurs für Frauen würde ich zu Freizeit einordnen und finde es völlig legitim wenn Männer ausgeschlossen werden. Männer könnten hingegen ja ihre eigene Runde starten. ????

Insane

Wenn ich behinderte Menschen fördern möchte, ist es dann Diskriminierung, wenn Normalos von dieser Förderung ausgeschlossen sind?

Wenn ich Hochbegabte fördern möchte, ist es dann diskriminierend, wenn ich nicht-Hochbegabte ausschließe?

Wenn ich lernschwache Kinder fördern möchte, ist es dann Diskriminierung, wenn ich begabte Kinder ausschließe?

Wenn ich aktiv Autisten anwerben möchte und nicht Autisten ausschließe, ist das diskriminierend?

Sind Behindertenparkplätze diskriminierend?

Sind Frauenparkplätze, die aus Sicherheitsgründen gut beleuchtet und sich nahe dem Ausgang befinden Diskriminierung?

Wenn in meinem Unternehmen 7 männliche Leitende Angestellte vertreten sind und eine Weibliche, ist es dann Diskriminierend wenn ich den weiblichen Angestellten eine Förderkurs „Frauen in Führungspositionen“ anbiete um die unterrepräsentierte weibliche Arbeiterschaft zu fördern? Möchtest du als Mann an einem Seminar teilnehmen, der dir zeigt, wie man den Spagat als Frau in der Arbeitswelt besser hin bekommt und wenn ja warum?

vanillapaul

Du hast mich scheinbar falsch verstanden. Wie gesagt wenn der Kurs sich direkt an jemanden richtet muss jemand der nichts damit zu tun hat nicht dran teilnehmen. Von daher finde ich es legitim wenn man diesen ausschließt.

Ich wünsche mir allgemein besser ausgeleuchtete Parkplätze.

Förderkurse für Leute in Führungspositionen finde ich auch nicht verkehrt, ob es zwingend um Frauen gehen muss wage ich zu bezweifeln. Da sind geschlechtsunabhängige Fähigkeiten gefragt.

Naja und so weiter.

Insane

Als Führungskraft ist meine Erfahrung, zumindest in meiner Branche, dass Frauen einen ungleich schweren Stand haben. Das kann ich regelmäßig beobachten.

Abgesehen davon, können Männer nicht schwanger werden. Und ob eine Frau in eine Führungsposition gehoben wird oder nicht, hängt auch davon ab, ob sie möglicherweise in nächster Zeit schwanger werden könnte oder nicht. Das ist zwar ein bisschen traurig – aber auch logisch.

vanillapaul

Das sind dann wieder diese spezifischen Sachen die ich dir schon beantwortet habe. Nochmal?

Insane

Ich kann deine Ansicht einfach nicht teilen und – nochmal – ich habe auf deine Antworten bereits meine Ansicht erwidert. Dann kommen wir eben nicht zusammen in unsern Ansichten. Das ist ja nicht schlecht oder schlimm.

Allerdings basieren meine Annahmen aus direkter Erfahrung zum Thema und deine? Abgesehen davon, was ist an Schwangerschaft spezifisch? Bis auf wenige Ausnahmen dürfte das fast alle Frauen – zumindest potentiell – betreffen.

Geschlechterdiskriminierung ist nun einmal Realität. Das gilt sowohl für Frauen in Männerdomänen, als auch für männliche Betreuer und Erzieher in Kindergärten. Ein Förderprogramm für Frauen in Männerdomänen und eine Männerinitiative in Kindergärten sind für mich per se keine Diskriminierung, da mit diesem Instrument versucht wird eine geschlechtsspezifische Unterrepräsentanz zu beseitigen.

Tebo

Aus ebenfalls eigener Erfahrung kann ich sagen, das Frauen keinen brauchen der für ihre Quote in Unternehmen eintritt sowie allgemein für deren Weg zum Erfolg im Job. Die Diskreminierungs-Keule wird nur gern ausgepackt, wenn es nicht nach Plan läuft.

Auch in unserem Unternehmen gibt es Frauen, die komplette Niederlassungen mit über 100 Personen leiten. Sie mussten nicht in diese Pos. gehievt werden um eine Quote zu erfüllen und auch nicht weil man Angst vor einer Sexismus Debatte hätte. Nein, sie haben das geschafft, weil sie besser waren als ihre männlichen Kontrahenten.

Sie brauchen auch keine Durchsetzungsseminare gegen Männer. Das brauchen nur die, die die Schuld des eigenen Versagens bei anderen suchen.

Es nervt einfach mit der „alle müssen gleich behandelt werden“ Orgel. Jeder bekommt das was er leistet, egal ob Mann oder Frau, Dick oder Dünn.

Insane

Wer hat denn hier und jetzt von Quoten gesprochen. Der erste Post in dem dies erwähnt wurde, stammt von dir.

Es geht nicht darum, krampfhaft eine Parität zu erzwingen, sondern um eine Chancengleichheit herzustellen. Chancengleichheit bedeutet nicht, dass einige es auch unter widrigen Umständen schaffen – es bedeutet, dass wenn sie es wöllten, sie die selben Voraussetzungen vorfinden. Und die existieren nun einmal nicht. Das habe ich im nächsten Post auch dargelegt.

Das gilt im übrigen auch für Männer, welche auf Vorurteile treffen, z. B. im Bereich der von mir erwähnten Kindererziehung.

Klar, man kann auch die Augen zu machen und sich ganz ferst vorstellen, dass es keine Geschlechterdiskriminierung gibt – aber das hilft nicht. Männern nicht und Frauen auch nicht.

Und klar fällt es leicht, solange man selbst nicht betroffen ist, zu rufen: ihr nervt mich mit euren Förderprogrammen. Was genau nervt dich daran? Warum darf es keine Schulungen geben für Frauen in Führungspositionen? Diese Angebote werden angenommen und besucht. Es scheint also Bedarf vorhanden zu sein.

Wo ist dein Schmerz, dein Verlust, wenn eine Frau dieses Angebot wahrnehmen möchte? Wieso sollten Männer nicht an Initiativen teilnehmen, wenn sie schon immer in der Erziehung arbeiten wollten und dafür bestens geeignet sind?

Tut mir leid, aber das Argument: Das nervt mich, ist absolut unzureichend um damit anderen Menschen einen selbstbestimmten Lebensweg zu verbauen.

Wenn dich das tatsächlich „nervt“, dann muss ich dir leider mitteilen, dass dies wohl dein persönliches Pech ist mit dem du lernen musst zu leben. Denn es wiegt ganz ohne Zweifel nicht schwerer als die jetzige und künftige Chancengleichheit vieler Menschen.

Tebo

Also erstmal bitte nimm nicht meine Worte, dreh sie mir im Mund herum
und forme etwas daraus, was Deinem Blickwinkel weiterhilft.

Ich habe nicht geschrieben, das mich Seminare für Frauen nerven.
Das hast Du da hinein interpretiert. Ich meinte – und das ist dem Kontext auch leicht zu entnehmen – diese Diskreminierungsdebatte nervt. Und das völlig unsinnige Quoten erhoben werden, ist das Ergebnis dieser Debatten. Wie Du es so gern ausdrückst, erkennt man dort den kausalen Zusammenhang. 🙂

Weiterhin halte ich es für völlig falsch, diese Quoten auch noch zu bedienen und Frauen gezwungenermaßen in Positionen des mittleren bis obener Managemants zu hieven nur um eine Vorgabe zu erfüllen.
Dies bringt das Unternehmen nicht weiter, weil dort nicht der geeignetste für den Job sitzt, sondern die Quotenfrau.
Auch für Frauen mit etwas Selbstwertgefühl sind diese Positionen wertlos. Die Frauen werden dort nur eingesetzt, weil die Quote bedient wird und nicht weil die Frau qualifizierter ist. Das sollte nicht der Anspruch der Frauen sein und genau DAS fördert Diskreminierung ala „Ach schau mal, ohne Hilfe von außen hätte die es eh nie geschafft“.

So, weiter im Text. Ich verschliesse nicht die Augen, aber ich kann nur für unser Unternehmen sprechen und da gibt es diese Diskreminierung nicht. Und da wir ein konzern sind, gehe ich bei vielen Unternehmen in derselben Branche auch davon aus.

Wenn es sie bei euch gibt, sind schlichtweg die Führungskräfte schuld, die dies zulassen. Sagtest Du nicht Du hättest eine dieser Positionen inne?? Da ist also noch Luft nach oben….

Fazit: Ändere Deinen Fahrstil selbst um auf die Überholspur zu kommen. Dazu brauch es keiner fremden Anreize, Quoten oder aber Ellenbogen-Seminare wie man Männer am besten bei der Ehre packt und in die Knie zwingt. Starke Frauen sind in der Lage, das auch selbst hinzubekomen.

P.S. Beim Thema Benachteiligung durch Schwangerschaft muß ich Dir übrigens recht geben. Da ich das allerdings eher von Arbeitgeberseite aus betrachte, ist mein Standpunkt sicher ein anderer als der vieler anderer hier im Forum.

Insane

Tut mir leid. Diesen kausalen Zusammenhang erkenne ich nicht. Ich habe nicht davon gesprochen und auch sonst niemand. Also an wenn ist das bitte adressiert? Ich halte Quoten für ausgemachten Unfug und finde es stellt eine Scheinlösung für ein real existierendes Problem dar. Daher habe ich auch nie von Quoten gesprochen, sondern von Förderung.

Aus welcher Stellung heraus, kannst du den beurteilen ob eine Diskriminierung systematisch vorliegt oder nicht? Das heißt: du siehst keine, folglich gibt es auch keine? Interessante Logik. Ich sehe kein Drogenproblem, dann gibt es wohl auch keins. Ich sehe in der Regel keine Gewaltverbrechen – dann gibt es wohl auch keine. Ich habe noch kein kinderpornografisches Material gesehen, dann scheint es sowas wohl auch nicht zu geben.

Und ich bin nicht der König der Welt. Selbst wenn ich, Wert auf weibliche Höhere angestellte lege, heißt dass nicht, dass ich machen kann was ich will. Ganz im Gegenteil.

Mal ein Beispiel aus der Praxis. Der Applestore hat ein markantes Zeichen: die Glastreppe. Sie ist in soweit ich weiß – allen älteren Stores vorhanden, solange sie eine Treppe haben. Sieht super aus und ist unglaublich teuer. So eine Treppe kostet Millionen.

Das Architektenteam hat sehr gute Arbeit geleistet und bestand nur aus Männern. Als die Stores eröffnet wurden, fragten sich allerdings die Verantwortlichen, warum sich vor den Aufzügen so große Menschentrauben bildeten und warum sie fast nur aus Frauen bestanden.

Eine Frau im Planungsteam und man hätte sich die ganze Treppe schenken können. Und das ist nur ein bekanntes Beispiel – stellvertretend dafür, wie sinnvoll gemischte Teams sind. Mittlerweile werden die neuen Stores ohne Glastreppe gebaut.

Und wer redet bitte davon irgend jemanden in die Knie zu zwingen? Das klingt irgend wie mehr danach, als würdest du dich bedroht fühlen. Hast du dich auch nur einmal mit dem Inhalt seriöser Seminare befasst, bevor du sie gleich verteufelst?

Desweiteren, was ist schlimm an Hilfe von außen? Hätte ich nie in irgend einer Form Unterstützung erfahren, wäre ich mit Sicherheit nicht dort wo ich bin. Dass nennt sich Förderung und nicht Diskriminierung. Die meisten Menschen brauchen Unterstützung um das Beste aus sich selbst machen zu können. Ich wäre als Autist vermutlich wie viele Autisten einfach irgend wo versauert. Aber ich hatte das Glück gefördert zu werden.

Wer denkt, er hat alles alleine geschafft, der sollte mal sein Leben überdenken. Mir ist zumindest keine Person bekannt, die noch nie eine Zweite Chance bekam, wo ein Auge zugedrückt wurde, eine Förderung erhielt – und sei es nur ein gutes Wort eines Freundes, Bekannten oder Vorgesetzten. Diamanten muss man schleifen, bevor sie funkeln können.

Unterschiedlichkeit, Diversifizierung ist eine Stärke. Und wenn man dieses Potential nutzen möchte, dann muss man dafür das Umfeld schaffen. Möchte ich diversifizieren, bleibt mir kein anderer Weg, als unterrepräsentierte Einheiten zu fördern.

Wie denkst du denn, kommt es zu der Situation, dass Frauen unterrepräsentiert sind? Alle auf Grund der Biologie ungeeignet, desinteressiert und kein Bedarf? Oder ist es doch eher eine historisch gewachsenes Kulturelement vergangener und aktueller Tage? Es ist richtig, dass man sich selbst bewegen muss. Aber um es mit den Worten eines viel älteren und viel klügeren Menschen als ich es bin zu sagen: wem nur die Wege eines Nutzlosen offen gelassen werden, dem dürfte es besonder schwer fallen etwas anderes als nutzlos zu sein.

Tebo

Welchen Zusammenhang erkennst Du nicht? Zwischen der Diskriminierung und der daraus resultierenden Quote?

Ich muß Dich nur schon beim ersten Absatz etwas verbessern. Es ist real existierend, aber es ist kein Problem! Deutschland ist so wie es ist, auch mit der Unternehmensstruktur sowie den dortigen überwiegend männlichen Führungsriegen, hervorragend gewachsen. Mehr wie ein Grossteil aller anderen Nationen weltweit!! Ob unser bisheriger Weg also schlecht war – zumindest was die Gleichberechtigung in Führunsgetagen angeht – wage ich zu bezweifeln. Da jede Behauptung, mit Frauen wäre alles besser gelaufen rein Vermutung ist (siehe Dein herbeigezogenes Beispiel mit Apple und den Architekt(innen)), beachte ich das als pure Spekulation gar nicht.
Zu den leider an den Haaren herbeigezogenen Beispielen mit Drogenhandel und Kindermißbrauch…naja, lassen wir das!

Weiterhin muß ich Dir sagen, das ich mich nicht vom anderen Geschlecht bedroht fühle, sondern Frauen wie Männer einfach als Kollegen betrachte mit denen ich ein Ziel erreichen muß/will. Das schaffe ich aber nur, wenn´s die Besten sind, die das aus eigener Kraft geschafft haben und eben keine Hilfe von außen, in diesem expliziten Fall von der Politik hatten.
Hilfe von außen kann nützlich sein, sollte aber nicht mein Gerüst sein, auf der ich mein Leben oder meine berufliche Zukunft aufbaue.

„ICH bin meines eigenen Glückes Schmied“ heisst es nicht umsonst und trifft auch hier ins Schwarze.

ICH habe mich auf den Hosenboden gesetzt und arbeite seit Jahren deutlich mehr als im Vertrag steht, was leider zum nachteil meiner Familie ist.

ICH selbst habe mich in meiner Freizeit auf eigene Kosten weitergebildet.

ICH gehe in meiner Freizeit mit unseren Mitarbeitern zum Grillen, in den Biergarten oder auch oft zu teambildenenden Maßnahmen.

ICH kümmere mich darum das der Erfolg des Unternehmens im Vordergrund steht, aber auch der Zusammenhalt nicht zu kurz kommt.

Dafür brauch ich keine emanzipierten Männer/Frauen die meinen sie wüssten was besser für unser Unternehm ist – Dich gerade eingeschlossen. Das hab ich zwar sicher nicht alleine geschafft, wie Du das so schön vorschiebst, jedoch bin ich mir bewusst, das ich mehr Herzblut und Zeit ins Unternehmen stecke, wie viele Kollegen.

Zum Thema Diversifikation. Frauen sind nicht besser als Männer – genau wie Männer nicht besser als Frauen sind. Von daher gibt es auch eine Vielfalt an Wahlmöglichkeiten, wenn man nur „eingleisig“ fährt. Egal ob ich damit nur Frauen oder nur Männer meine.

Zu Deiner Frage warum ich glaube das Frauen unterreprräsentiert sind:
Dies hat mehrere Gründe. Sicherlich auch historisch gewachsen. Brauchte man früher nur einen Verdiener um Haus, Familie und Urlaub zu bezahlen, muß heute die Frau mit ran. Frauen waren damals wirklich nur zuhause, um sich um Kinder und Haushalt zu kümmern. Meiner Meinung nach, war das ab einem gewissen Alter des Kindes auch schade um den Verlust der wertvollen Arbeitskraft die die Frau für ein Unternehmen dargestellt hätte.
Man muß dazu sagen das nicht alle Berufe unterrepräsentiert sind. Gerade in sozialen Berufen haben Frauen die Nase vorn in vielen Ebenen.

Ausserdem ein Punkt: Auch wenn Frauen langfristig mit Nachwuchs für den Fortbestand unseres Unternehmens sorgen, müssen wir „dummerweise“ anders darauf reagieren, wenn wir junge Frauen einstellen. Ich kann sie einfach nicht in dem Umfang fördern, sie zur Spitzenkraft ausbilden lassen – was wie Du weisst kein Schnäppchen ist – und 3 Jahre später wird sie schwanger. Bei Frauen die ihre Familienplanung schon abgeschlossen haben, ist das für mich aber kein Thema mehr. Da wird wieder der gefördert der für uns das grösste Potential bietet und wenn das eine Frau ist, ist es eine Frau!
Sowas ist für unser Unternehmen immer ein Worst Case. Geld ausgegeben und keine Arbeitskraft mehr.

Bevor Du jetzt wieder – wovon ich fest ausgehe – in die Kerbe schlägst, das Kinder unsere wirtschaftliche Zukunft sind, sage ich direkt das ich das auch nicht richtig finde. Doch ich kann es nicht ändern. Wir müssen heute und hier unser Geld verdienen. Unsere Angestellten möchten auch nicht erst in 20 Jahren ihren verdienten Lohn haben den sie heute erarbeiten. Genauso stehen wir als Unternehmen vor den Banken, den Aktionären, Rating Agenturen etc. da.

Mit biologisch ungeeignet hat das Ganze nichts zu tun. Ich wette, es gibt irgendwo eine Frau die meinen Job genauso gut wie ich, wenn nicht noch besser erfüllen kann. Aber ich kenn sie nunmal nicht…
Deshalb hilft weiterbilden erfolgreich zu sein. Und wer erfolgreich ist, fühlt sich selten nutzlos.

Insane

Dann haben wir wohl eine komplett andere Wahrnehmung. Zum einen ist für mich ein Erfolg in der Vergangenheit kein Argument um für die Zukunft nichts mehr zu ändern. Dann hätten wir auch Sklaven, Diktatur und orthodoxe Lehren beibehalten können.

Zudem ist Deutschland im Moment dabei, auf allen zukünftigen Feldern den Staffelstab abzugeben. Digitalisierung, Nanotechnologie, KI, Biotechnologie und so weiter sind alles Forschungsfelder auf denen wir keine nennenswerte Rolle mehr spielen. Unsere Stärke sind veralteter Maschinenbau, der in Zukunft höchstwahrscheinlich eine untergeordnete Rolle spielen wird.

Zudem hat niemand behauptet, dass dann alles besser laufen würde. Es hat auch niemand behauptet, dass ohne Sklaven alles besser läuft. Außer für die Sklaven und darum geht es.

Wenn du dich nicht bedroht fühlst, frage ich mich, was dich dazu verleitet polemische Floskeln wie „Frauen die Männer in die Knie zwingen“ zu benutzen.

Und deine ganzen Ich – Ich -Ich Doktrinen zeigen nur eins: aus welchem Grund auch immer, bist du auf ein kapitalistisches Märchen hereingefallen. Nämlich auf die Behauptung: alle können das Selbe erreichen, wenn sie sich nur stark genug bemühen und anstrengen. Allerdings ist es wie beim Lotto. Jeder kann beim Lotto gewinnen – aber nicht alle. Es gibt nicht nur einen semantischen Unterschied zwischen „jeder“ und „alle“. Aber du darfst gerne dieser Karotte am Stock und Faden nachlaufen wenn du das möchtest, aber bitte reise nicht Unbeteiligte in deinen Strudel.

Das was du als „Freiheit“ bezeichnest, in der nur ein Familienmitglied arbeiten gehen musste, kann man auch als bedingungslose Abhängigkeit bezeichnen. Die Abhängigkeit von der Gnade eines Einzelnen.

Mal als Beispiel, was scheinbar von dir und anderen der Gesellschaft scheinbar nicht wahrgenommen wird: Ich fördere und bilde einen jungen Mann als Führungskraft. 3 Jahre Später wird seine Frau schwanger und er beschließt ab sofort mehr Vater zu sein und geht in Teilzeit, kündigt oder nimmt ein Sabbatjahr. Und jetzt? Das Ergebnis ist das Gleiche.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du Führungserfahrungen hast von mehr als 3 Mitarbeitern. Die Realität sieht einfach völlig anders aus. Menschen werden krank, sie werden schwanger, depressiv, bournout, demotiviert, entwickeln andere Ambitionen, werden abgeworben, haben Unfälle, haben persönliche Probleme. Das ist nunmal so. Und kein Gewerbe der Welt kann das weg diskutieren. Und glaube mir, du willst in keiner Welt leben wollen, in der versucht wird diese Realität auszublenden. Ich komme aus der Investmentbranche und weis daher, dass so etwas nie auf dauer funktioniert und sich auf kurz oder lang revanchiert. Spätestens wenn einer der Mitarbeiter in einer Kriese vom Dach springt.

Frag doch einfach mal ein paar Benachteiligte, wie toll die gefördert werden, welche Wege ihnen offen stehen und nach der super Gleichberechtigung. Frag mal ein paar Autisten, Transgeschlechtliche oder Personen die aus finanziell prekären Verhältnissen stammen. Die OECD hat festgestellt, dass Deutschland mit Abstand, dass Land ist, in dem die wirtschaftlichen Verhältnisse der Eltern den größten Einfluss auf den späteren Erfolg des Kindes haben.

Ich kann dir aber bei Interesse einfach mal erzählen, wie mein autistischer Werdegang in Deutschland war. Wie tolerant, offen und inkludierend die deutsche Gesellschaft so sein kann gegenüber Menschen die etwas anders sind.

Es ist immer leicht aus dem Elfenbeiturm der Privilegierten über Gleichberechtigungsansprüche anderer Gruppen zu lachen oder zu bagatellisieren.

Falls du ernsthaft Interesse an anderen Standpunkten hast, kannst du dir „Die Anstalt“ vom 28. April 2015 anschauen. Geht allerdings 50 Minuten und ist ein wenig überdramatisiert – trift im Kern allerdings wichtige Aspekte.

Tebo

Zumindest sind wir jetzt bei einigen Themen einer Meinung, aber die Schlussfolgerung die wir daraus ziehen ist eben jeweils eine andere.
Du hast Recht mit Absatz über die Vergangenheit. Stillstand ist Rückschritt. Jedoch verstehe ich nicht, wie man Frauen mit Sklaverei vergleichen kann? War Sklaverei nicht mit Folter bis zum tod verbunden?
Deine Vergleiche sind oft an den Haaren herbei gezogen und spiegeln sich nicht im Kern der Diskussion wieder…sorry.
Ausserdem hast Du recht damit, das Deutschland den Anschluss verliert. Aber auch das kann eine Antidiskriminierungsdebatte nicht lösen, genauso wie die Vorgabe hier und da weilbliche Mitarbeiter einstellen zu müssen.
Hier sind die Unternehmenslenker gefragt, wo man wie investiert und was man dafür schleifen lässt.

Ich habe selbst an solchen für Frauen bestimmten Seminaren teilgenommen, um zu beurteilen, ob wir das unseren Mitarbeitern zuteil werden lassen. Selbstverständlich waren auch Frauen in Führungspositionen dabei, um dies zu beurteilen und unsere Einschätzung war flächendeckend gleich. Es wurde in fast allen angebotenen seminaren über das thema Ehre bei Männern gesprochen und wie man sich dort behauptet. Es wurde von einer männlichen Ellenbogen-Mentalität gesprochen, die es bei uns gar nicht gibt. Es wurde immer davon ausgegangen, das man sich als Frau beweisen muß.

Keiner muß sich bei uns fürchten eine Frau oder ein Mann zu sein. Es wird JEDE Stimme gleich gewertet. Das konnten die Coaches nicht glauben, haben sich das aber 1 Woche lang anschauen dürfen wie wir zusammen arbeiten und haben daraufhin ihre Seminare grundlegend für uns neu ausgerichtet. Ich weiß was jetzt kommt: Kennst Du nicht, gibts also auch nicht… Stattdessen wird gesagt, das ich keine 3 leute leiten kann, am Besten noch gar keinen. Etwas eingefahren bist Du, weil Du keine andere Sicht zulässt. In wieviel Firmen konntest Du denn wie lange Führungserfahrung beweisen? Evtl. liegt da der Hund begraben.

Dich Ich-Doktrin sollte nicht zeigen das ich der „Geilste“ bin, sondern das man etwas schafft, wenn man es will.

Das scheint bei Dir anders zu sein und Du hast nur jemanden Deinen Erfolg zu verdanken der Dir eine Chance gab?

Nein, ist es nicht!! Wärst Du schlecht in Deinem Beruf, würdest Du deinen Job nicht mehr machen. Das hat aber nichts Dein Fürsprecher zu tun. Du bist gut, weil Du so bist wie Du bist und weil Du dir (wahrscheinlich) Mühe gibst Deinen Job bestmöglich zu erledigen. Kann sein, das es Frauen gäbe, die das noch besser können, aber wie bei mir, diese Frau ist nunmal nicht da. Du bist dort und von daher ist dort ein Eingreifen und Regulieren von staatlicher oder anderer emanzipierter Seite völlig überflüssig!!!

Leider kommt dann schon wieder Dein nächstes Beispiel. Diesmal sind die Männer die 1 Jahr in Elternzeit gehen. Wir haben knapp 100.000 Mitarbeiter, davon sind bei Nachwuchs zu fast 100 % Frauen zur Kinderbetreuung zuhause geblieben. Solche Einzelfälle – und auch wenn Du es gern anders hättest, es sind Einzelfälle – treten auf und müssen vom Unternehmen hingenommen werden.

Und falls das jetzt auch noch auf Deiner Agenda steht, ja es gibt auch Todesfälle, schwere Unfälle mit langer Ausfallzeit…gibts alles. ABER das ist nicht die Regel !! Das wirst Du sicher auch in einer Deiner OECD Statistiken finden. War die OECD nicht der Verein die 2009 gemeint haben, eine Subvention des Neuwagenmarktes wäre Geldverschwendung – Stichwort Abwrackprämie? Na gut das Deutschland nicht auf die gehört hat und als ERSTES Land weltweit wieder sein altes Bruttosozialprodukt erreichte. Wichtige Organisation mit viel Weitblick !! *Ironieoff*

Ich denke im großen und Ganzen kann man die Investmentbranche auch nicht mit dem gemeinen Handel vergleichen, dem wir angehören. Der Druck ist bedeutend höher!! Rendite zu erwirtschaften. Aber am Burnout Riskio und dem Durchschnittsalter von investmentbankern sieht man ja auch, das diese ganze Branche personell nicht nachhaltig lebt!! Da macht auch ein Vergleich zur „normalen“ Wirtschaft wenig Sinn. Evtl ist das bei Dir deshalb so gesammelt negativ.

Nur kurz zu meinem Werdegang da Du meintest ich wurde mit dem Goldlöffel im Mund geboren und die OECD Studien sind das Maß aller Dinge:

In den neuen Bundesländern geboren
Direkt nach Grenzöffnung mit meinem Eltern in den westen „geflüchtet“ da war ich 9

Jeder hatte ne Reisetasche und bekam 100 DM…das war unser „Vermögen“ soviel zum Thema Priviligiert sein
Schule fing so an wie Du vermutet hast:

Grundschule
Realschule – runtergeflogen wegen Faulheit 🙂
Hauptschule
Ausbildung zum Lageristen
währenddessen Realschulabschluss nachgeholt
Ausbildung im Kaufmännischen Bereich
Abi nachgeholt
Betriebswirt gemacht
Diplom gemacht
Im Moment mache ich meinen Techniker mit bald 40

Also erzähl mir nix von wegen alles in die Wiege gelegt.

Einige meiner Lehrer erzählten mir – ähnlich wie Du es versuchst – das man wenn man unten ist, nicht nach oben kommt. Wenn ganz Deutschland so denken würde, hätten wir einen wirtschaftlichen Erfolg wie Somalia.

Deshalb nochmal: Lass Leistung und Einsatzwille entscheiden. Nicht irgendwelche fadenscheinigen Diskriminierungsdebatten.
Und lerne, auch andere Werdegänge zuzulassen sowie nicht deren Erfolg abzusprechen – hier gemeint unser Unternehmen und unser Umgang mit beiden Geschlechtern.

P.S. Die Anstalt schau ich gern. hast Du „Master of the Universe“ geschaut? Da gehts um Deine Branche und wie verrückt das alles ist.

Insane

Wo setze ich Frauen und Sklaven gleich? Ich habe gesagt, nach deiner Argumentation hätten wir uns auch nicht vom Sklavenhaltertum befreit. Wo du die Verknüpfung herstellt ist mir auch schleierhaft.

Du hast also als Mann an verschiedenen Seminaren für Frauen teilgenommen von verschiedenen Anbietern? Na das werde ich wohl einfach glauben müssen. Bei den Seminaren, von namenhaften Anbietern, ist mir ein solcher Inhalt nicht bekannt.

Ich kann dir nur Berichten, sobald der Begriff Autismus fällt, du sofort in eine Schublade gesteckt wirst. Und es ist ein stätiger Kampf dafür ernst genommen und nicht als „Freak“ abgestempelt zu werden. Und ja, es gibt Leute, die einem eine Chance geben sich zu beweisen und sehr viel mehr Menschen die es nicht tun.

Und ja die Elternteilzeit sind Einzelfälle – aber warum? Das ist doch die Frage. Es einfach als Einzelfall abzutun und fertig ist nicht die Lösung und hat nichts mit Ursachenforschung gemein.

Es gibt jede menge Branchen in denen ähnliches gilt. Angefangen von Versicherung, Immobilien, Unternehmensberatung, Krankenhäusern, Pflege und so weiter und so weiter. Unterhalte dich doch einfach mal mit einem Arzt im Krankenhaus, einem Polizisten in der Großstadt, einer Pflegekraft im Altersheim, oder einem Immobilienmakler oder einem jungen Consulten bei EY.

Ja und jetzt frage dich mal ob du den selben Werdegang gehabt hättest, wenn du nicht weis, deutsch und männlich gewesen wärst.

Und ich sage nicht, dass man nicht von unten nach oben kommen kann. Ich sage nicht alle können von unten nach oben kommen. Ob sie es versuchen und wollen oder nicht.

Ich kann dir nur anbieten, mal das Gespräch bei „einem Kaffee“ weiter zuführen, solltest du mal in Berlin sein. Das sollte wesentlich produktiver sein als die Schriftform.

Tebo

Da ich in NRW wohne und in meinem Leben glaub ich erst einmal in Berlin war, wird das so schnell nicht passieren. Aber danke fürs Angebot zum Kaffee. 🙂

Zur Erklärung der Seminare: Bevor wir interne Seminare (egal welche) unseren Mitarbeitern zuteil werden lassen, geht die jeweilige Führungsriege in diese Seminare um die für die Mitarbeiter „freizugeben“. Deshalb war ich auch nicht der einzige Mann der dort teilgenommen hat.

Mit dem Thema Autismus habe ich mich noch nie beschäftigt. Aber für mich wäre das kein KO Kriterium. Ich denke, speziell im Bereich Controlling, sind dort bei uns alle Tore offen, da soweit ich weiss, Autisten sehr penibel sind, oder? Genau so etwas brauchen wir dort !

Unser Sohn ist jetzt 4 und ich habe selbst 3 Monate Elternzeit genommen, weiß also wovon ich rede. Der Unterschied ist allerdings, das ich mir diese 3 Monate zum Wohle des Unternehmens frei einteilen konnte. Und es gibt (zum Glück) nur wenig Frauen, welche ihr Kind schon nach 3 Monaten in eine fremde Betreuung geben. Dafür muß man kein Kind bekommen.
Aber genau diese Frauen fehlen uns dann bis zu 3 Jahren und wenn wir „Pech“ haben, werden sie in der Zeit wieder schwanger. Das ist für Arbeitgeber so schlecht zu kalkulieren, kostet Unsummen an Geld und macht es schwierig neue zuverlässige!! Mitarbeiter zu gewinnen. Was passiert, wenn die besagte Frau doch auf einmal wieder anfangen möchte und da sitzt schon jemand? Das Budget ist an eine Neueinstellung verplant…alles nicht so einfach.

Da meine Frau in der Pflege arbeitet, war für uns verdiensttechnisch klar, das ich arbeiten gehe.
Womit wir beim nächsten Punkt von Dir wären.
Es ist in jeder Branche gleich, ja. Es wird überall händeringend nach Leuten gesucht. Ich denk bei Euch wird das nicht anders sein. Und als ob das nicht schon schwierig genug für uns als Unternehmen wäre, wird uns auch noch aufgebürdet, Schlüsselpositionen an Frauen weiterzugeben, auch wenn manchmal besser qualifiziertes Personal zur Verfügung stünde.
Eine Unverschämtheit wie sie Buche steht. Schlussendlich wird sich dann noch beschwert, wenn die „Quotenfrau“ weniger verdient wie ihre männlichen Kollegen. Absolut sinnbefreit das Ganze. Die Einzigen die sich da auf die Schulter klopfen, sind die Feministinnen.

Und ein letztes Mal widerspreche ich Dir 😛
So gut wie jeder schafft es, wenn er sich aufrafft. Er muß nur das finden worin er gut ist. Wenn er dies weiter fördert, wird er erfolgreich sein.

Danke fürs interessante Gespräch! 🙂

cyber

Bei den Toiletten und anderen Orten und Themen wo es intim wird.

vanillapaul

reddit kann man auch nicht ernst nehmen. SJW und White Knights wohin man sieht. Das ist wirkliche ne Müllhalde geworden…

Scaver

Nicht ganz falsch was Du sagst, aber hat mit dem Thema nichts zu tun!
Wenn man eine Person oder Gruppe alleine aufgrund des Geschlechts ausgrenzt, ist es Diskriminierung und Sexismus. Dabei ist es absolut egal, welches Geschlecht ausgegrenzt wird!
Und das hat nichts mit politischer Korrektheit oder sonstigem zu tun, sondern ist alleine durch die Gesetze bei uns schon verboten. Da die Pax aber nicht in DE ist, greift das da nun mal nicht.

vanillapaul

Zu tun hat es damit eine ganze Menge. Es wird in dem Fall eine Gruppe ausgegrenzt die im Grunde genommen die priviligierteste ist: Männer. Diese Gruppe hat in einem Workshop der speziell dazu gedacht ist Minderheiten in ein Thema einzuführen nichts zu suchen.

Und nein: Ausgrenzung in dieser Form ist auch in Deutschland erlaubt. Als Dienstleister kann man sich Gruppen raussuchen die man nicht bedienen möchte. Die Gruppe kann auch ohne Umstände auf das Geschlecht herunter reduziert werden, ganz ohne juristische Konsequenzen für den Dienstleister. Die Ausgrenzung kann diverse Ursachen haben, wie z.B. geschlechtsspezifische Grundvorraussetzungen oder aber auch einfach die Ignoranz einer Gruppe gegenüber (Türsteher sind ein Paradebeispiel hierfür).
All das endet nicht automatisch in einer Strafe für den Ausgrenzenden. Es kommt immer auf den Einzelfall an, den man sich GENAU anschauen sollte, bevor man urteilt.
Und genau deshalb haben Männer (die sicht nicht als Divers bezeichnen) auf solch einer Veranstaltung nichts zu suchen.

treboriax

In den USA gilt für Gleichbehandlungsthemen der Civil Rights Act, der gleichbedeutend zum deutschen AGG ist.

Aber auch in Deutschland ist es möglich, Männer legal von Veranstaltungen auszuschließen, die sich speziell an Frauen richten, da liegt nicht automatisch immer eine Benachteiligung vor. Diskrimierend wäre es, Männer von Veranstaltungen auszuschließen, die sich an die Allgemeinheit richten, aber im konkreten Fall ging es ja darum, dass interessierte Frauen in Kontakt zu Mitarbeiterinnen bei Riot kommen und sich mit diesen austauschen können.

jojo

deshalb ist es auch völlig ok das Frauen auch bei uns in der Gesellschaft immer noch wie minderwertiger Abschaum behandelt wird. Die weiblichen Konditionierten, welche die Ehre hatten durch die überlegene männliche Bevölkerung in jahrhundertelange Kleinarbeit und „Erziehung“ kleingehalten zu werden, sind natürlich die, die das nichts angeht und die von sich sagen, sie wären „genervt“. Die anderen die das immer noch wagen anzusprechen sind der beschriebene „SJW-Feminismus

Phil

Wenn man mit pubertierenden auf Reddit diskutieren will, kann es kurios werden,ich würde gerne mal wissen wie viele von denen die am lautesten geschrien haben Männer sind oder noch Jungens^^

Scaver

Und was macht das da für einen Unterschied? Ausgrenzung eines Geschlechts, egal welches und egal aus welchem Grund, ist Diskriminierung und Sexismus!

Waldspecht

Heul woanders….

Kaito Watanabe

Sonst keine Argumente?

Waldspecht

Doch. Aber ich habe einfach kein Bock sie mit dummen Menschen zu Teilen wie z.b. Marcel. Dieser jemand postet unter jeden Beitrag seinen Geistigen Dünnschiss. Wenn ich als Dienstleister eine gewisse Gruppe nicht bedienen möchte, ist das mein gutes Recht und KEINE Diskriminierung!

„Der einzige der am Heulen ist bist du und das ziemlich penetrant.“

Wo heule ich denn ziemlich penetrant? Penetrant sind leute wie Marcel, die einem auf Biegen und brechen die eigene Meinung reindrücken wollen 😉

Argumente genug?! Danke.

Phinphin

“ Wenn ich als Dienstleister eine gewisse Gruppe nicht bedienen möchte, ist das mein gutes Recht und KEINE Diskriminierung!“ Das stimmt so nicht. Dir sind auch als Dienstleister durch das AGG Grenzen gesetzt. Wichtig ist deswegen immer die Argumentation, wieso du bestimmte Gruppen nicht bedienst.

SPARTANER-117

Etwas hart ausgedrückt. Trotzdem danke 😉

Vallo

Bitte schreib woanders. Der einzige der am Heulen ist bist du und das ziemlich penetrant. Beinahe hätte ich dich mit einem Baby verwechselt. Marcel hat recht und da gibt es auch nichts zu diskutieren.

Phil

Wow du kennst Babys die scheiben können? Komm mal aus Narnia zurück into the Rl…

DrPIMP

Super Argument!

Phil

Allein Diskriminierung und Sexismus bei diesem Thema einzubringen ist für mich nicht tragbar, irgendwann reicht es dann auch mal mit dieser übertriebenen Sensibilisierung, aber bei diesen Argumentationen kann ich mir vorstellen das du auch bei einer Disko bei der Ladysnight angesagt ist, auf die Barrikaden gehst^^

marcel

go woke get broke

pro.­non.­ciert

Klein hat von der Sache her natürlich recht, aber er hätte den Kindergarten auf reddit einfach ignorieren sollen. Sowas erledigt sich nach einiger Zeit ganz von selbst.

Scaver

Nö hat Klein nicht. Auch wenn Hetero Männer dominieren, ist deren Ausschluss per Definition (und bei uns sogar per Gesetz) Diskriminierung und Sexismus und damit verboten!

pro.­non.­ciert

Du verwechselst da was. Hier geht es nur um ein Spiel wo die Firma Hausrecht hat. Du kannst die ja gerne verklagen aber Du wirst krachend scheitern. Und auch völlig zu Recht.

Waldspecht

Kommentar von „Marcel“ income, das alles was ausgrenzt Diskriminierung ist…

edit// Oh, da ist es auch schon

Lilith

Anstatt sich hinter seinen Mitarbeitern zu stellen.. nö lieber feuern.

Kevin

So ist das halt im Geschäftsleben, der Kunde ist König, ich würde an der Stelle von Riot genauso handeln wenn es meine Mitarbeiter nicht schaffen sich wie normale Menschen mit der Community auseinanderzusetzen.

Hier muss man einfach sagen das dieses Verhalten absolut unprofessionell war, man konnte noch nie Menschen mit so einer aggressiven Art von der eigenen Meinung überzeugen.

Seska Larafey

Respekt beruht auf Gegenseitigkeit. Sprich hier Community und die Entwickler, es sind immerhin Menschen auf beiden seiten

Phil

Respekt von Toxicreddit?Made my Day^^

Scaver

Respekt muss man sich a) verdienen und b) hat hier wohl Klein angefangen die Community anzupöbeln, bevor diese auf ihn los sind!

vanillapaul

Respekt muss man sich nicht verdienen, er sollte jedem Menschen gezollt werden. Besondere Anerkennung kann man sich verdienen.

Insane

Ich habe schon Kundenverbindungen aufgelöst, nach dem sie Mitarbeiter verbal attackierten. Nicht jeder Kunde ist unser Kunde. Manche fühlen sich durch „der Kunde ist König“ tatsächlich etwas Omnipotent und denken sie können sich alles heraus nehmen. Allerdings wechselt der Gesichtsausdruck ganz schnell, wenn sie verlangen den Vorgesetzten zu sprechen, um sich über Mitarbeiter X zu beschweren und der Vorgesetzte kündigt den Vertrag des Kunden. Damit rechnen die Wenigsten.

Phinphin

Der Unterschied ist halt: Du hast einen bestimmten Kunden, der sich daneben verhält und einen Mitarbeiter, der diesem bestimmten Kunden direkt kontra gibt. Da liegt auch für mich die Sache klar auf die Hand.
In solchen Fällen ist es aber häufig so, dass die Mitarbeiter nicht gezielt diejenigen angreifen, die ihnen Schaden wollen, sondern dabei eine ganze Gruppe in Sippenhaft nehmen. Und das ganze dann auch noch öffentlich austragen, sodass die Kommentare sofort auf den Arbeitgeber zurückfallen und ggf. geschäftsschädigend sein können. Und wenn dann auch noch die sachliche Ebene verlassen wird, dann ist es ganz aus.
Ich weiß nicht in welcher Branche du arbeitest, aber ich glaube nicht, dass du auch dann noch hinter deinen Angestellten stehst, wenn diese wegen des Fehlverhaltens einzelner Leute, öffentlichkeitswirksam und ziemlich vulgär über eine ganze Gruppe herziehen.

Insane

Es kommt auf den Mitarbeiter an. Jeder hat ein Schwächen-Stärken-Profil. Und so lange das Profil ok ist, kann ich mit Schwächen leben.

Außerdem macht es ein Unterschied, ob es sich um einen Ausrutscher oder einen Wiederholungstäter handelt.

Aber mit Sicherheit würde ich niemanden opfern, um den Mob zufrieden zu stellen. Wenn, muss da im Vorfeld etwas vorgefallen sein.

Scaver

Hallo, ein Mitarbeiter beleidigt und greift die zahlenden Kunden an.
JEDER Chef würde so jemanden an die Luft setzen!

Was wäre, würde ein AG so jemanden verteidigen? Richtig, die betroffenen Kunden und sehr viele aus Sympathie würden im Leben nie wieder einen Cent für irgend etwas von diesem Unternehmen ausgeben! Und das wäre auch richtig so.

DeLuXe

Richtig unnötig
Mit der Äußerung „Toxische Müllhalde“ liegt er bei reddit gar nicht so verkehrt

Smoking It

Aber auch bei der lol community könnte man die bezeichnung verwenden ^^

Scaver

Zum einen trifft das nicht auf jeden zu, Reddit besteht immer noch aus Individuen und zum anderen geht es auch um das „wie“.
„Der Ton macht die Musik“ und „Der Kunde ist König“ sind unbestreitbare Wahrheiten, die gerade hier zutreffen.

Hyperion

Wobei Könige auch schon geköpft wurden, wenn sie nicht gut zum Valk waren.

Dem anderen Sprichwort stimme ich zu. Da hat er offensichtlich den Ton verfehlt.

Dass Riot ein solches Seminar durchführt ist aber OK.
Korrekt ist aber auch, dass männliche Core-Gamer dort nichts zu suchen haben. Was sollen sie such dort? Es gibt für sie keine nützlichen Infos, sie nehmen potentiellen Teilnehmern den Sitzplatz weg und würden wahrscheinlich nur stören.

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