Meta wollte happige Gebühr für seine Handy-Alternative verlangen, wenige Wochen später macht man einen Rückzieher

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Metas teure Abo-Gebühr für die smarte Brille ist vorerst gescheitert: Nach Kritik hat man sich von der Gebühr vorerst verabschiedet, will aber weiterhin daran festhalten. Das heißt, ein Abo wird weiterhin kommen, aber noch ist nicht klar, für welche Funktion.

Anfang Juli 2026 erklärte Meta, dass man für eine Funktion seiner smarten Brille, mit der sich die Nutzer gegenseitig deutlicher hören können, eine happige Gebühr verlangen werde. Rund 20 US-Dollar im Monat.

Jetzt hat man diese Idee vorerst eingestellt, will aber die Idee der Abo-Gebühr nicht vollständig beerdigen. Das erklärte man dem Online-Magazin TheVerge.

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Doch erst mal kein Abo für die Brille, aber später dann wieder

Was genau sagt Meta? In einem Statement gegenüber TheVerge erklärte das Unternehmen, dass man fürs Erste auf eine Gebühr für die Funkton „Conversation Focus“ verzichten wolle, aber weiterhin an einem Abo-System festhalten wolle:

Die KI-Brille von Meta bietet kostenlos einen hohen Mehrwert, und einige Premium-Funktionen werden im Laufe der Zeit im Abonnement erhältlich sein – wobei wir bei „Conversation Focus“ besonders darauf achten wollen, dass wir alles richtig machen.

Wir haben das Feedback zur Kenntnis genommen und setzen den Test des Abonnements daher vorerst aus. „Conversation Focus“ bleibt für frühe Tester im Rahmen unseres Early-Access-Programms weiterhin kostenlos verfügbar, während wir an einem besseren Ansatz arbeiten.

Das heißt, eine Abo-Funktion wird es weiterhin für die Meta-Brille geben, aber Meta weiß wohl selbst noch nicht für welche Funktion.

Warum wurde das Abo für „Conversation Focus“ kritisiert? Die Funktion funktioniert lokal und ohne Cloud-Anbindung auf der Brille. Daher gab es theoretisch keinen Grund, dafür ein Abo einzuführen. Denn Meta muss weder über seine Serverleistung noch eine Cloud zur Verfügung stellen, die unter Umständen Geld kosten würde.

Genau dieser Umstand wurde von Nutzern und Entwickler kritisiert, weil man hier eine rein lokale Funktion hinter die Paywall stecken wollte, obwohl das gar nicht notwendig wirkte.

Mark Zuckerberg und Meta, die Firma hinter Facebook, wollen eine persönliche Superintelligenz erschaffen. Ihr größter Trumpf: Die persönlichen Daten der Nutzer. Denn damit haben sie einen Vorteil im Vergleich zu anderen Firmen, die ebenfalls auf KI setzen: Mark Zuckerberg und Meta haben eine besondere Geheimwaffe im Rennen um KI

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