Meta lässt euch jetzt 20 Euro im Monat für Hardware zahlen, die ihr bereits gekauft habt

Sonnenbrille

Meta führt für seine Brille ein Abo ein. Ihr habt die Brille zwar bezahlt, aber für bestimmte Features gibt es jetzt eine Paywall. Und Metas Betonung liegt auf „derzeit“, es könnten daher weitere Features folgen, die hinter der Bezahlschranke landen.

Was genau kostet jetzt Geld? Das Unternehmen gab bekannt, dass die „Conversation Focus“-Funktion der Meta-Brille bald auf drei Stunden Nutzung pro Monat begrenzt wird. Außer ihr zahlt für ein „Meta One Premium“-Abonnement im Wert von 19,99 Dollar.

Mit der „Conversation Focus“-Funktion könnt ihr die Stimme des Gesprächspartners verstärken, damit man sie in lauten Umgebungen besser hören kann.

Aber selbst dann seid ihr eingeschränkt: Selbst Premium-Abonnenten sollen nur 15 Stunden „Conversation Focus“ pro Monat erhalten, heißt es in den neuen Richtlinien.

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Abo über 20 Euro für Feature, welches Meta vermutlich kein Geld kostet

Meta betont, dass man für die normale Nutzung der Brille kein Abonnement benötige. Einem dürfte daher nicht im wahrsten Sinne Schwarz vor Augen werden, wenn man die Brille benutzt und kein Abo hat.

Seltsam ist hingegen, dass Meta hier eine Einschränkung für eine Funktion einführt, die das Unternehmen vermutlich nichts kostet, zumindest mit Blick auf Server und KI. Denn die „Conversation Focus“-Funktion benötigt weder KI noch Internetzugang. Die Funktion läuft laut TheVerge auf dem Chip der Brille und benötigt keinen Server von Meta. Also theoretisch braucht es nur die Brille und einen geladenen Akku.

Was wir nicht wissen: Am Ende zahlt Meta für die Funktion versteckte Lizenzgebühren, die man jetzt über das teure Abo zurückmöchte. Aber das ist reine Spekulation, da dies von Meta weder verneint noch bestätigt wurde.

Meta-Sprecher Tyler Yee erklärte gegenüber The Verge:

Ab Werk stehen Ihnen zentrale KI-Funktionen wie Sprachassistent, Live-Übersetzung, ‚Look and Ask‘ und mehr zur Verfügung. Das Abonnement schaltet lediglich weiteren Zugriff und leistungsstärkere Funktionen auf Ihrer KI-Brille frei. Derzeit umfasst dies lediglich den erweiterten Zugriff auf ‚Conversation Focus‘ und Premium-Geräte-Support.

Dieses „derzeit“ lässt jedoch vermuten, dass Meta möglicherweise weitere Funktionen in ein Abonnement integrieren wird, es klingt aber auch so, als würden einige Funktionen davon ausgenommen bleiben.

Mark Zuckerberg, Chef von Meta, stellte die smarte Brille als Nachfolger des Handys vor. Die Verkaufszahlen solcher Modelle steigen, doch junge Menschen stehen diesen Geräten eher ablehnend gegenüber. Mehr dazu lest ihr direkt auf MeinMMO: Mark Zuckerberg kündigte das Ende des Handys an, doch seinen Nachfolger lehnen viele junge Menschen aus gutem Grund ab

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