Mecker Mittwoch: DLCs und Addons – Alles nur noch Abzocke! Oder?

Entwicklern geht es nur noch um Geld. DLCs, Addons und Ingame-Käufe. Das war damals nicht so! – Oder doch?

Einen schönen Mittwoch allen miteinander. Aus Ermangelung einer Einstiegsfloskel (die Schuhmann eh immer doof findet), komme ich einfach direkt zum Thema: Die Wahrnehmung von DLCs, Erweiterungen und deren Ankündigungen innerhalb der Spiele-Community.

Erinnert Ihr Euch noch an die glorreiche Zeit, als Blizzard „The Burning Crusade“ angekündigt hat? Oder Sacred eine Erweiterung namens „Underworld“ bekam? Oder gar die Freude, als wir Liara T’soni im „Shadowbroker“-DLC von Mass Effect 2 endlich wieder daten konnten?

Damals waren Ankündigungen von Erweiterungen und großen DLCs etwas Feines. Es war etwas Neues, auf das man sich gefreut hat. Es war „mehr“ von der bekannten Spielwelt, „mehr“ von dem, was man mochte. Dafür legte man gerne einige Euro (oder D-Mark – wenn die noch jemand kennt) auf den Tisch.

Mass Effect 2 Liara Tsoni
Der Shadowbroker-DLC – einer der coolsten DLCs, die es je gab.

Doch das hat sich gewandelt.

Besonders aufgefallen ist mir dieses Thema mit der Ankündigung des Planes für neue Hearthstone-Erweiterungen. In 2017 möchte Blizzard insgesamt 3 Erweiterungen herausbringen – alle 3 enthalten jeweils rund 130 Karten. Von den „Abenteuern“, die es zuvor gab, distanziert man sich und will stattdessen in den Erweiterungen PvE-Missionen kostenlos mit einbringen.

Mein erster Gedanke war „Cool, noch mehr neue Karten pro Jahr, noch mehr Veränderung, noch mehr Möglichkeiten“ – doch viele teilten meine Meinung nicht.

Schnell wurden Stimmen laut, dass das nur „Abzocke“ sei, Blizzard will den Kauf von Kartenpackungen anheizen, alles andere ist ihnen egal. Die „Gier“ steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Dass ganz nebenbei die PvE-Missionen, deren Umfang und Design man bisher noch nicht abschätzen kann, ab Sommer „mitgeliefert“ werden, das blenden viele Spieler aus.

Hearthstone Ungoro Header

Für mich ist eine neue Erweiterung mit vielen Karten klasse. Nicht weil ich viel Geld hineinstecken werde – mein Account ist bis auf die Forscherliga-Erweiterung ohne Echtgeld ausgekommen, sondern weil ich viel zum Freispielen habe. Für mich sind neue Karten in Hearthstone das, was Achievements für andere Spieler sind. Ich kann sie sammeln, sie sind eine Belohnung in der Arena oder fürs Spielen und erlauben mir neue Decks, die ich langsam bastel. Ich will nicht an Tag 1 alle Karten haben – ich will Ziele, auf die ich hinarbeiten kann.

Ich möchte aber auch nicht einseitig sein. Es gibt einige Fälle, in denen DLCs tatsächlich nur „Abzocke“ gewesen sind. Ein prominentes Beispiel ist hier etwa Mass Effect 3 gewesen. Dieses Spiel hatte zeitgleich zum Launch direkt den ersten Story-DLC „Aus der Asche“ angeboten – die darin enthaltene Handlung war sogar relativ wichtig für die Hauptstory und brachte wertvolle Infos.

Von den Entwicklern gab es damals die Aussage, dass das Team, welches für den DLC verantwortlich war „früher als geplant“ fertig geworden war, weshalb der Release des DLCs auf das Veröffentlichungsdatum des Spiels gefallen sei. Kurz darauf wurde jedoch publik, dass fast der gesamte DLC bereits in den Spieldateien vorhanden war – eine dreiste Lüge also? So ganz aufgeklärt wurde das nie, auch wenn EA versuchte, die Fans zu beschwichtigen.

Mass Effect 3 From Ashes Javik
Der „From Ashes“-DLC für Mass Effect 3 ist berühmt-berüchtigt. Noch heute meinen viele, dass er „aus dem Spiel geschnitten wurde“.

Fälle wie diese gibt es einige und doch bin ich den Entwicklern nicht „böse“ im eigentlichen Sinne. Ich bin der festen Überzeugung, dass zusätzliche Spielinhalte heutzutage ein höheres Niveau haben und viel mehr Arbeit verschlingen, als es noch vor einem Jahrzehnt der Fall war. Ein „kostenloses Map-Pack“ für Call of Duty oder Battlefield lässt sich – meiner Meinung nach – einfach nicht mit einem Story-DLCs vergleichen, der voll vertonte Quests mit sich bringt.

Der Aufwand für die beteiligten Leute an solchen Inhalten ist viel größer und die Zahl der notwendigen Entwickler wohl auch drastisch höher. Daher finde ich es nur gerecht, für solche DLCs zu bezahlen und fühle mich nicht „abgezockt“ oder habe den Anspruch, dass „das doch kostenlos sein sollte“. Gerade wer die DLCs von Mass Effect 2 und 3 gespielt hat (auch „Aus der Asche“), der weiß, wie großartig sie waren. Jeden Cent wert.

Europa Universalis Art

Einer meiner Freunde schwört zum Beispiel auf die „Europa Universalis“-Reihe. Und das Spiel hat so viele Erweiterungen, dass ich verwirrt die Brauen heben muss. Dennoch ist er von jeder einzelnen Erweiterung begesitert und kann mich stundenlang zutexten, wie toll die neuen Features sind – eine seltene Begeisterung und eine, die ich nicht teilen kann, wenn ich sehe, dass das ganze Werk mehr als 200 € gekostet haben muss. Aber er liebt es – also ist es okay.

Ebenfalls verwirrend finde ich Kommentare, die immer wieder meinen „Ja, früher hat Blizzard/EA/BioWare/Paradox/XYZ noch auf die Spieler gehört und war freundlich, heute geht es nur noch um Geld.“

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Nein, das ist Unsinn.

blizzard game logos

Entwickler mussten schon immer Geld und Gewinn als Faktor einplanen, nicht erst seit ein paar Jahren, in denen Spiele zu einem Massenphänomen geworden sind. Wäre das nicht der Fall gewesen, dann wären EA, Blizzard und „die anderen“ heute nicht in der guten Position, in der sie sind. Sie haben wirtschaftlich gearbeitet. Auch damals haben die Entwickler nicht von Luft, Liebe und den endlosen Ressourcen der Publisher gelebt. Damals waren Spiele schlicht und ergreifend oft nach dem Release fertig. „Fertig“ im Sinne von „mehr als ein Bugfix-Patch kommt da nicht mehr“. Und das ist einfach anders geworden und entspricht auch dem „Games as a service“-Gedanken.

Dass Spiele immer komplexer werden und dadurch oft etwas „unfertig“ auf den Markt kommen, ist dabei ein anderes Thema, um das es hier nicht gehen soll (und um die allesamt gleichen Early-Access-Survival-Games ohnehin nicht).

Wie ist eure Meinung zu DLCs, Addons und den Einnahmequellen der Entwickler insgesamt? Ist alles so viel schlimmer geworden und alle Firmen sind nur noch geldgeil, obwohl sie damals nur das Wohl der Spieler im Sinn hatten? Oder ist eigentlich alles wie immer – nur die Wahrnehmung hat sich geändert?


In der letzten Woche ging es um Multiboxer im PvP – die Pest von World of Warcraft.

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doc

DLCs sehe ich immer mit gemischten Gefühlen und komplett pauschalisieren kann man sie auch nicht.

Mich wundert, dass gerade EA auf deiner Liste mitgelistet wurde. Gerade bei denen ist es doch eigentlich nicht mehr von Unverschämtheiten zu überbieten was versucht wurde durch zu kriegen, was von den Kunden einfach nur hart abgeschmettert wurde und EA aktuell nach Schmerzen einlenken musste. Die SimCity-Ära war dabei der Höhepunkt und die Leute haben sich EA-Spiele „spürbar“ 2x oder gar nicht mehr angeschaut.
Besonders nachdem eine Firma mit einem besserem und vor allem toleranteren Spiel gezeigt hat, wie man auch fair Geld verdienen kann! (Cities Skylines hieß es damals, glaub ich)

Die meisten(!) DLCs bzw die DLC-Politik der meisten Publisher(!) ist eben nach dem Prinzip den Kunden einzuschränken, damit nur noch die Firma Kontent liefern kann. Die DLCs sind leider oft im Umfang sehr gering und wirken wie ein gieriger Versuch Geld zu verdienen.
Man kann für die wenigsten Shooter bspw selber Maps oder Waffen generieren und einfach in das Spiel einbinden, oder gar einen eigenen Server bereitstellen, vielleicht sogar im „LAN“. Man muss nun Server „mieten“, auch nicht mehr immer möglich.

Das Blizzard ein „Activision“-Blizzard geworden ist merkt man ihm auch deutlich an.
Blizzard hat bspw mit SC2 ein sehr gutes Spiel rausgebracht, der Mapeditor war auch super, ABER es existiert praktisch keine Möglichkeit mehr Austausch außerhalb der Blizzard Plattform zu betreiben. LAN war gar nicht mehr möglich und nach den großen AddOns gab es nur noch Mist als DLCs. Die Nova-Quests z.B. waren inhaltlich vielleicht ok, aber preislich in keiner Relation genau wie diese „Coop-Helden“.
In WoW nehmen die Mikrotransaktionen zum Abo ebenfalls immer mehr zu, man kann sich sogar ein Max-Level-Charakter und Gold im Shop kaufen, und gilt für mich derzeit als absolutes Negativbeispiel. Hier geht es auch garantiert nicht um Existenzangst. Legion mag zwar mit dem Content besser geworden sein, davor hat aber gar nichts ein Abo gerechtfertigt, mal schauen ob es mit dem nächsten AddOn auch so weitergeht.
Diablo3 Echtgeld-AH… (mehr brauch ich nicht sagen, denke ich).

Evolve war ein Topspiel hat sich aber, durch ihre schiere Gier, selbst zerlegt.

Black Desert Online ist ein gutes und günstiges Spiel, auch bei dem Willen das Spiel stärker zu unterstützen, haben die Preise einen vom Gegenteil überzeugt.

Es gibt aber auch viele Positivbeispiele, wie es richtig geht, wie in Ark, Rift, Conan Exiles, ESO, Guild Wars, Skyrim, Cities Skylines, HdR-online etc.

Ich bin selber in der Softwareentwicklung tätig, daher kann ich einige unangenehme Schritte verstehen, wie z.B. Onlinezwang. Mehr bin ich allerdings davon überzeugt, dass die Finanzpolitik sich stark wandeln sollte, indem man versucht den Kunden glücklich zu machen und nicht in Zwänge drückt.

EA hat ja auch nach aktueller Sicht auch sehr viel Einsicht gezeigt.
Titanfall 2 und Battlefield 1 scheinen ja auch mit fairer Finanzierung zu laufen und keiner muss Hungern.
Teilweise bin ich auch davon überzeugt, dass die Gewinne auch ähnlich groß bleiben würden, wenn die Werbung nur die Hälfte wäre. Die Kosten müssen nämlich auch erstmal eingeholt werden.

AgainstButtCrawlers

Businessmoves hinnehmen und bei fehlerhaften Spielen noch freundlich sein … willkommen in Arschkriecher-City.

Dennis Sihn (Corgain)

Ich sehe das Problem ehr darin, dass die meisten Spiele heutzutage online gespielt werden. Früher war es problemlos möglich, auf AddOns oder sonstigen Bezahlcontent (sofern es diesen überhaupt gab) zu verzichten. Bei den neuen Spielen ist man oftmals gezwungen die AddOns zu kaufen, da man im Spiel sonst schlicht und einfach keinen findet, mit dem man spielen kann (Endgameinhalte).
Das früher alles besser war stimmt meiner Meinung nach auch nicht. Es ist nur das berühmte Phänomen, dass rückblickend man sich meist nur an das Positive erinnert. Abgesehen von einigen Ausnahmen, erschrickt man doch meistens, wenn man alte Spiele mal wieder startet und erkennt dann den Unterschied zum aktuellen Stand. Nur in der Erinnerung war die Vergleichsbasis eben eine andere 🙂

N0ma

Ob Spiele komplexer werden kann man pauschal nicht beantworten. Heutige Spiele sind umfangreicher und enthalten damit auch mehr Programmcode, aber die Entwicklungstools werden auch immer komfortabler, das senkt dann wiederum die effektive Komplexität oder anders gesagt man braucht nicht zwangsläufig mehr Leute um ein 3D Spiel zu entwickeln wie früher ein 2D Spiel. Generell wird aber in Spiele zum Teil mehr reingesteckt, weil man einfach mehr Leute erreicht und damit mehr Gewinn erzielen kann. Mal als Beispiel wenn die Sprachausgabe von SWTOR 100Mio gekostet hat dann hätte sowas vor 20 Jahren keiner bezahlt.

Wenn Spiele unfertig auf den Markt kommen dann hat das deshalb nichts und ich wiederhole nochmal nichts mit der Komplexität zu tun, sondern dabei geht es einfach nur darum früher Geld zu verdienen. Das Internet machts möglich. Letztlich ist das aber einfach eine Frage des Geschäftsmodells, ob die Rechnung aufgeht sieht man dann. Aus meiner Sicht kanns bei MMO’s aber durchaus Sinn machen die frühzeitiger zu releasen.

Was die Kosten betrifft, Leute haben sich auch vor 20 Jahren schon über die Kosten aufgeregt. Es gibt allerdings schon einen Unterschied zu früher, heutzutage wird immer noch eins draufgesattelt, wer da den Überblick verliert für den kanns teuer werden. Früher hat man ein Spiel wie ein Produkt gekauft, heute wird versucht die Leute ständig um weiteres Geld zu erleichtern, zum Teil geht das in die Richtung einarmiger Bandit (Spielhalle), leider auch immer mehr bei westlichen AAA Games.

Sucoon

Oder aktuell wildlands. Man kauft die Gold Edition mit Session Pass und zusatzinhalten und hat doch noch nicht alle dlc bzw skins enthalten

Fürst Vangar

Das mit den DLC’S Site in zwei schneidiges Schwert doch,der bekritzle geht oftmals doch davon aus das halt mansche Inhalte wie bei ME so konzipiert sind das der Eindruck erweckt wird das doch der Inhalt locker ins Basegame hätte einfließen können.
Und bei anderen Games das die DLC hauptsächlich alter stuff sind neu aufgewirbelt halt,als beispiel sehr passen Bei destiny halt.
Wo bei meist doch die entäuscjung auch groß ist wenn kein Erweiterungs Plan für ein Spiel vor liegen tut.
So wahr ich traurig und fand es schade das bei Skyrim neben housing dawnguard und Dragonborn nix mehr kam selbiges bei fallout 4 da hätte ich mir anstelle von Handwerks DLC’S mehr Story Einbindung gewünscht.
Dennoch gibt es natürlich auch klare Fälle von ab zocke in spielen.
Trotz allem darf man die ausgehende Arbeit der Entwicklung eines Spieles nie unterschätzen,da man selber meist nur eine geringe Wahrnehmung hat von dem Ressourcen und Kosten die in ein Spiel wie ESO Black Dessert und anderer verschlingt.

Nirraven

—„Mein erster Gedanke war „Cool, noch mehr neue Karten pro Jahr, noch mehr
Veränderung, noch mehr Möglichkeiten“ – doch viele teilten meine
Meinung nicht.“—

Einer davon bin ich, ich tue mir jetzt schon schwer „nur“ mit den Dailys und Co. genug Karten zu bekommen um mehr als vll. 1-2 spielbare ranked Decks zusammen zustellen. Teure Decks kommen für mich eh nicht Frage, was ich eigentlich sehr schade finde, da ich gerne spielen würde was ich will und nicht was gerade leicht zu craften ist.
Wenn man jetzt noch mehr Karten bringt, was eigentlich was tolles ist, verschlimmert sich mein oben genanntes Problem leider. Jetzt habe ich dan nicht mal mehr die Fixkarten der Abenteuer.

Jetzt wo ich schon beim Thema HS bin, wieso Blizz begründet das sie nur mehr Erweiterungen bringen um mehr Karten zu veröffentlichen verstehe ich nicht.
Als könnte man nicht einfach mehr Karten in die Abenteuer einbauen.
Könnten dan von mir aus auch teurer sein bzw. mehr Flügel haben.

Hearthstone ist unter den online Kartenspielen eher eines der schlechteren wenn es um F2P rankedspielen geht. Da müsste man schon viel Zeit investieren um wirklich die meisten guten Decks erstellen zu können.

Mal schaun was das neue Meta bringt, wenn mir das nicht gefällt und auch noch schlechter mit dem Kartenfreischalten hinterherkomme, dann bin ich mal bei HS für ne Weile raus.

airpro

Kommt vielleicht auch mal wieder ein Crash. Letzendlich hat ja auch keiner Zeit für unendlich viele MMOs zugleich. Division und Destiny können sich nur behaupten solang keine Konkurrenz da ist die ihr Game besser laufen läßt.
Das mit dem ME3 DLC war schon heftig, hab aber erst davon gehört als ich bereits durch war. Bin auch eher der Meinung das DLC früher zu Zeiten von Boxed Games eher Quasi Fortsetzungen ohne gleich einen 2. Teil zu Programmieren waren und nicht wie heute als Stretchgoal oder fester Jahresplan bestehen oder gar aus dem Hauptspiel rausgeschnitten werden oder on Disc mit ner Paywall „DLC“ COde weggesperrt werden. Oder man realeased ein Game das dann erst noch programmiert wird und wenn was nicht klappt wird kostenlos gepatcht.

coralle42

The Secret World ist ja momentan noch ein Buy to Play Modell, es basiert auf einem meiner Lieblingsautoren (H.P. Lovecraft), dennoch oder grade weil es auf meinem Lieblingsautor basierte, hatte ich eine sehr hohe Hemmschwelle es mir zu holen…ich wollte nicht enttäuscht werden, nun habe ich vor ein paar Tagen gelesen (auf eurer Seite), dass es diesen Monat Free to Play werden soll…und mich spontan FÜR den Kauf des Spiels + der DLC´s entschieden, A: weil ich nicht weiß ob es diese Pakete dann noch geben wird, B: weil ich ein bisschen mit 3D Programmen rumexperimentiert habe und weiß wie schwer es ist auch nur EIN korrektes Model ohne Fehler zu erstellen (von Texturen und Rigging wollen wir mal gar nicht anfangen), deswegen will ich die Entwickler auf jeden Fall noch unterstützen und C: (für mich eigentlich nicht so wichtig) weil sie das Combat – System ihren Spielern zuliebe komplett umkrempeln wollen…..was verdammt viel Arbeit bei einem fertigem Spiel sein dürfte….und beweist wie sehr sie an ihrem Spiel hängen… ^^

Luriup

Ob Fallout,Borderlands oder DA/ME.
Ich hole mir keinen Season Pass sondern suche mir die DLCs raus,
die ich mich inhaltlich interessieren.
Wurde bis jetzt noch nicht enttäuscht und werde auch weiterhin DLCs kaufen.

Pferdedecken DLC wie in Oblivion meide ich aber weiterhin.^^

Koronus

Kommt darauf an. Ich bin eher der DLCs Nein Typ da Total War Warhammer bereits mit DLCs das doppelte kostet und vieles für mich einfach nur Abzocke ist. Außerdem gehöre ich der Licht aus der Asche wurde mit Absicht entfernt Fraktion an.

Gorden858

Eigentlich kommt es doch immer nur auf das Preis/Leistungsverhältnis an. Früher gab es Erweiterungen, die waren umfangreicher, dafür aber auch teurer. Heute gibt es kleinere Happen in Form von DLCs dafür aber für weniger Geld. Klar, es gab einige schwarze Schafe, die ihr Geld nicht wert waren, aber im großen und ganzen bin ich ein großer Fan dieser „Games as a Service“-Idee. Ich freue mich immer, wenn ich einige Zeit nach dem Abschluss eines Spiels, welches mir gefallen hat, noch einmal in die Welt zurück kehren kann. Ich denke dabei zum Beispiel an Dragon Age oder Witcher 3. Als ich dort den letzten Teil abgeschlossen hatte und wusste, dass nun wirklich Schluss ist, war das schon ein irgendwie trauriger Abschied.

Oft wird aber weniger drauf geschaut, ob das gelieferte den Preis wert ist, sondern ob der Publisher es auch für weniger hätte liefern „können“. Dabei wird jedoch meistens komplett ausgeblendet, dass ja nicht jedes Spiel gleich ist. Hinter einigen steckt eine vielfache Anzahl von Personen im Vergleich zu anderen. Trotzdem wird erwartet, dass gefälligst alles für 50€ zu haben ist. Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, ein Spiel zu kaufen und dann nochmal für einen DLC zu bezahlen, selbst wenn der schon zum Release fertig war und in den Spieldateien enthalten ist, sofern sowohl das Hauptspiel als auch der DLC genug Gegenwert für ihren Preis liefern.

TheCatalyyyst

Wo doch schon Fallout im Titelbild zu sehen ist:

Die DLC’s von Fallout 3 und New Vegas waren einsame Spitze, wenn man alleine an den Alien DLC denkt. Mir persönlich haben die in New Vegas besser gefallen, weil alle durch kleine Hinweise und Charaktere miteinander verbunden waren. Bei den beiden Spielen waren die DLC’s meiner Meinung nach jeden Cent wert.

Bei dem neueren Titel war das ja recht kontrovers: man hat kurz vor dem ersten Zusatzinhalt (war es Far Harbour, oder eines dieser Crafting-DLC’s?) noch einmal schnell den Preis des Season Pass erhöht, weil man irgendwie der Meinung war, dass das Angebotene mehr Wert sei als man bisher verlangt hätte (ob man das gemacht hat, weil die DLC’s ein finanzielles Fiasko geworden wären, oder weil „Bethesda geldgeil ist und jeden Cent aus seinen Fans pressen will“ – ich weiß es nicht. Merkwürdig ist sowas auf jeden Fall). Letztendlich kamen dann in dem Season Pass 2 vollwertige Story DLC’s und 3(/4?) Crafting DLC’s. Das hat mich dann auch vom Kauf abgehalten. Es mag sein, dass Far Harbour und Nuka World den Preis des Season Pass schon alleine rechtfertigen, aber ich bin da skeptisch geblieben und wollte nicht blind mein Geld ausgeben. Auch die Reviews haben mich dann nicht so überzeugt. Sollte es von Fallout 4 eine GOTY geben, werde ich sie mir auf jeden Fall holen, aber der Season Pass hat hier nicht überzeugt.

Deswegen und aufgrund von Spielen wie Destiny oder TheDivision bin ich etwas vorsichtig geworden, was DLC’s angeht. Spiele wie Borderlands 2 sind hingegen glänzende Beispiele für zufriedenstellende Zusatzinhalte. Es ist ein zweischneidiges Schwert. Aber die Katze im Sack kaufe ich nicht mehr.

Manuel

Besser noch das General Knoxx DLC für Borderlands (1) war fast besser als das Hauptspiel:)

TheCatalyyyst

Oh stimmt, dass habe ich ganz vergessen. Das Zombie-DLC war auch geil. Das mit Claptrap war von der Idee her gut, aber ein bisschen zu viel Recycling.

Manuel

Borderlands und Borderlands 2 waren wirklich gut. Da hab ich mir auch alle DLC und sonstiges geholt was es gab:) Waren über 1.000 Stunden die ich damit am PC verbracht habe:)
The Pre Sequel hat mich dann nicht mehr so gepackt. Gearbox hätte besser einen richtigen dritten Teil bringen sollen, als sich auf Battleborn zu fokussieren und Borderlands von ihrem australischen Ableger weiterentwickeln zu lassen.

Manuel

Für echte Erweiterungen bei einem Spiel das ich mag zahle ich gerne was.
Problematisch und schon fast Betrug finde ich, wenn aus einem fertigen Spiel Inhalte entfernt und später als DLC verkauft werden. Gibt halt immer Gerüchte darüber, aber einen echten Beweis gab es glaube ich noch nicht, oder?

airpro

Capcom Streetfighter

Svenja Schauerte

Ich denke man muss da jedes Spiel differenziert betrachten.
Grundsätzlich fallen halt ein paar Publisher immer auf, wenn es ums Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, jedoch ist mein Gesamteindruck sowieso das die Spiele immer günstiger werden…gerade wenn man nicht unbedingt von Tag 1 an spielen muss…
Teso ist jedoch tendenziell im Preis-Leistungs-Niveau mit jedem DLC teurer geworden. Dennoch ..ich liebe das Game und zahle hier gerne.
Hearthstone hat in der Vergangenheit auch nicht alles richtig gemacht indem man einfach mal nen Flügel weniger ins Abenteuer packt und schwupps Stempel druff… Blizzard zockt ab.
Nicht verstehen konnte ich den Disput uber den SE DLC für ARK… die Fans wollen mehr und bekommen viel mehr als das für kleines Geld und dennoch wurde über Early Access diskutiert. bei dem Umfang von ARK, dem Voranschreiten, der Kommunikation von Wildcard sollten die Spieler denen lieber den Boden unter den Füssen küssen 😀
Naja und so könnte man jahrelang weiter schauen… ich treffe eh keinen voreiligen Kaufentscheidungen und Katzen im Sack. Die Demos sind tot, es lebe das Lets Play.

Fly

Grundsätzlich sehe ich in DLCs jetzt auch nicht das pure böse.
Die Entscheidung mir ein DLC zu holen, ist ja erstmal freiwillig. Wenn mich also das Grundspiel nicht sehr gut unterhalten hat, kaufe ich mir auch nicht DLC XY oder den Seasonpass, da hätte sich das Thema schonmal erledigt. Wenn mir das Spiel aber gefällt, dann nehm ich gerne ein paar Euronen in die Hand um mehr davon zu haben, denn wie du schon sagst steckt da meistens nochmal sehr viel Arbeit drin. Heutige Spiele sind eben deutlich komplexer als Spiele von vor zehn Jahren.
Manchmal kriegt man auch ziemlich wenig für sein Geld (die Rise of the Tomb Raider DLCs sollen ziemlich kurz gewesen sein, z.B.), da versteh ich schon wenn man ein wenig sauer wird. Grundsätzlich sollte man sich aber vorher informieren, wieviel Umfang etwa der entsprechende DLC enthält, dann kann man das auch für sich selbst abschätzen.
Und das ganze ist im Prinzip doch auch erst möglich, weil „heutzutage jeder Internet hat“ (nicht unbedingt jeder, oder eben nicht die schnellste Leitung, aber ihr wisst hoffentlich was ich meine).

Und ja, die Mass Effect DLCs waren mMn allesamt grandios! 😀

Alastor Lakiska Lines

Der Seasonpass ist auch immer eine gute Strategie den 2. oder 3. DLC mehr schlecht als recht zu machen, da die Leute ja für ihn schon bezahlt haben und man so Ressourcen sparen kann.

Cortyn

Ach, das finde ich nicht. Wenn ich da an Witcher 3, Bioshock: Infinite oder auch an Evolve denke, dann haben die Inhalte mit der Zeit nicht nachgelassen sondern wurden eher noch besser.

Lootmaster

das aber eher die Ausnahme

Alzucard

Evolve dlc strategie hat das spiel zwar zerstört und der übergang zu f2p war auch mehr schlecht als recht, aber bei witcher und bioshock stimme ich dir zu.

Cortyn

Die Art, wie der Publisher die DLCs angekündigt hat, hat Evolve ruiniert, stimme ich dir zu. Die Qualität der DLCs war aber dennoch verdammt hoch.

Kyugre

Hach, evolve war so ein schönes Spiel qwq

Alzucard

Betonung liegt auf WAR

Kyugre

ja ja ja xD

Alzucard

Auch wieder wahr. Die Dlcs waren gut 😀

airpro

echt? Ich habe mich schon sehr erschreckt mit welcher Grafik die Fersehspots gesendet haben.

Cortyn

Die Fernsehspots waren doch primär mit einem „Live-Action-Fantrailer“ oder nicht?

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