Ein entführtes Mädchen wird 3.000 Km von zu Hause gefunden, weil sie auf ihrer Nintendo Switch zocken durfte

Ein entführtes Mädchen wird 3.000 Km von zu Hause gefunden, weil sie auf ihrer Nintendo Switch zocken durfte

Ein entführtes Mädchen wird gefunden, weil ihr der Entführer Gaming auf ihrer Spielekonsole erlaubt. Was verrückt klingt, ist jetzt in den USA wirklich passiert. Das berichtet eine amerikanische Behörde.

Wie das Federal Bureau of Investigation (FBI) mitteilte, wurde eine Nintendo Switch verwendet, um ein vermisstes 15-jähriges Mädchen ausfindig zu machen und zu ihrer Familie zurückzubringen. Denn die IP-Adresse der Switch verriet der Behörde den Standort des spielenden Mädchens.

Das Mädchen hatte ihren Entführer online kennengelernt und war nach dem ersten Treffen mit ihm verschwunden. Der hatte sie mit ins rund 3.000 Kilometer entfernte Arizona nach Hause genommen, wo er sie versteckte.

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Weil das Mädchen mit ihrer Konsole spielen durfe, verrät die Switch den Ort

Nachdem Versuche, sie in der Nachbarschaft zu finden, fehlgeschlagen waren, bemerkte ein Freund, dass das “Nintendo Switch Online”-Konto des Mädchens jüngste Aktivitäten aufwies und alarmierte die Behörden.

Wie aus den Gerichtsdokumenten hervorgeht, erlaubte der Entführer dem Mädchen, ihre Nintendo Switch mit auf die Reise zu nehmen. Als sie ihre Switch mit dem Internet verband, um “YouTube zu schauen und ein Spiel herunterzuladen”, informierte ein Freund die Polizei über ihren Online-Status.

Nintendo gab dann auf Anfrage die IP-Adresse des Entführers frei und die Behörde konnte die Wohnung finden, wo das Mädchen versteckt worden war.

Ein pensionierter Chef des “Arizona Department of Public Safety” erklärte selbst, dass man nie gedacht, hätte, dass man so ein Kind wiederfinden würde:

Es ist wahrscheinlich nichts, woran zu diesem Zeitpunkt irgendjemand gedacht hätte. Die Tatsache, dass jemand anderes die Straße hinunterging – ein anderes Kind – und klug genug war, um zu sagen: ‘Hey, schau mal, meine Freundin ist online, und sie wird vermisst, und ich muss es jemandem sagen.’

Andere Betrüger und Betrügerinnen nutzten die Angst von Eltern, um an deren Geld oder andere Dinge zu kommen. So täuschen mittlerweile einige Personen eine Entführung vor und nutzen dafür täuschend echte Stimmen einer KI.

Verzweifelte Mutter sagt: „Es war komplett ihre Stimme“ – Cyberkriminelle täuschen mit KI eine Entführung vor

Quelle(n): www.gamespot.com
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Lamoras

Wie gut dass zumindest einer in ihrem Umfeld auf die Idee gekommen ist … nicht das Mobilgerät als erstes überwacht werden sollten. Das sie die Switch dabei hatte, müsste ja spätestens nach der ersten Untersuchung der Wohnung aufgefallen sein. Wenigstens einer macht die Polizeiarbeit

VonGestern

Warum müssen Informationen, solche die Verbrecher überführen können, immer im Internet veröffentlicht und verbreitet werden?? Dies hilft denen doch nur.. Ich verstehe es nicht.

xmaxix1997

Da braucht mir keiner mehr verzähle, Gaming sei Zeitverschwendung. Phh

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