Lieferant soll Ersatz für eine RTX 5070 liefern, beweist eindrucksvoll, wie man Mülltonne und Briefkasten verwechseln kann

Ein Spieler bekommt eine Grafikkarte zugeschickt. Der Lieferant wählt eine Mülltonne als sicheren Lieferungsort aus. Dort wird sie anschließend wohl gestohlen.

Eine Reparatur von einer Grafikkarte oder von Hardware ist immer ärgerlich, da einem dann die Sachen erst einmal nicht zur Verfügung stehen.

Ein Nutzer hatte jetzt doppelt Pech: Erst soll die Grafikkarte kaputtgegangen sein, sodass er diese einschicken musste, und dann ging das Ersatzgerät verloren, weil der Lieferant Briefkasten und Mülltonne verwechselt haben soll. Davon berichtet das Magazin WCCFTech.

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Dienstleister liefert Grafikkarte aus, aber die GPU landet in der Recycling-Tonne vor dem Haus

Ein Spieler beschloss, seine Grafikkarte für einen Garantiefall bei Nvidia einzuschicken. Nvidia erklärte sich tatsächlich bereit, die Grafikkarte zu ersetzen.

Dann soll es aber wohl zu einer Reihe von Schwierigkeiten gekommen sein: Der Nutzer selbst erklärt in einem Reddit-Post, Nvidia habe sich zwei Wochen lang nicht mehr bei ihm gemeldet, weswegen er dann selbst aktiv geworden sei. Nur um festzustellen, dass ihm Nvidia erklären musste, dass seine Ersatz-Grafikkarte schon lange ausgeliefert worden sei.

Nach Überprüfung der Sendungsnummer stellte der Nutzer fest, dass seine GPU bereits am 9. September zugestellt worden sei und der Zusteller sie in der Recyclingtonne im Außenbereich abgestellt haben soll. Besonders bemerkenswert: Der Dienstleister hatte das Paket als „Signature release on file“ markiert, das erkennt man auf dem Screenshot des Nutzers.

Das bedeutet, dass eine Person an der Adresse dem Dienstleister zuvor die Erlaubnis erteilt haben soll, Pakete abzugeben, ohne dass eine persönliche Unterschrift erforderlich ist. Ziemlich sicher dürfte aber sein, dass mit einem sicheren Ablageort nicht eine Mülltonne vor dem Haus gemeint sein dürfte.

Wie geht es jetzt weiter? Der Nutzer berichtet, dass er jetzt Nvidia und dem Dienstleister hinterherlaufen muss, da er sein Paket bis heute nicht erhalten hat.

Paketausträger beweisen immer wieder, dass sie mit wertvoller Ware wie mit Hardware nicht gerade sorgfältig umgehen. In einem Fall hat jemand gezeigt, wie man einen Gaming-PC nicht ausliefern sollte. Dummerweise stand die Familie am Fenster und konnte die Aktion auf einem Video aufnehmen: Lieferant in den USA soll Gaming-PC zustellen, zeigt eindrucksvoll, warum auf Paketen in Deutschland „Bitte nicht werfen“ steht

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