Bald startet ein Spiel auf Steam in den Early Access, das viele äußerst glücklich machen könnte. Denn es spricht einige Aspekte an, die eine besondere Art Spieler schmerzlich vermisst, und deshalb auf Red Dead Redemption 2 zurückgreift. Die Demo hat auch MeinMMO-Redakteur Alex überzeugt.
Seit vielen Jahren suche ich bereits danach, wie einst die Ritter der Tafelrunde nach dem heiligen Gral. Ein Spiel, das mein Bedürfnis nach Freiheit befriedigt. Ein Spiel, bei dem ich stundenlang durch die Walachei reisen und das Abenteuer spüren kann. Vorzugsweise auf dem Rücken eines treuen Rosses.
Zuletzt hatte ich dieses Gefühl bei Red Dead Redemption 2, als ich die Story außer Acht ließ und stundenlang die weite Welt aus dem Sattel heraus erkundete, wilde Pferde zähmte und einfach das Gefühl von Abenteuer genoss.
Es stimmte einfach alles: Die Animationen der Pferde waren so bildschön, wie es bisher kein anderes Spiel aus meiner Sicht geschafft hatte, die Umgebung war so vielfältig und lud zum Erkunden ein, und auch die Steuerung und das Reitgefühl während der Zeit im Sattel fühlten sich für mich einfach stimmig an.
Als passionierter Reiter und Freizeitritter war dies für mich meine digitale Variante, abzuschalten und diese wehmütige Sehnsucht zu befriedigen, wenn man gerade nicht zum Stall konnte, oder vor allem auch in Zeiten, in denen ich noch kein eigenes Pferd besaß. Doch irgendwie … fehlte da auch immer was. Der Fokus bei RDR2 lag immerhin nicht auf den Pferden, sondern nun mal auf der Geschichte und einer stimmigen Darstellung des „wilden Westens“ mit einer ordentlichen Portion Geballer und Kampf.
Doch ein neues Spiel auf Steam scheint genau in diese Kerbe zu schlagen und exakt diesen Aspekt in den Fokus zu nehmen: „Die Legende von Khiimori“. Die Demo während des Steam Next Fest zog mich gefühlt ewig in den Bann und das Beste daran: Ihr könnt die Demo noch bis zum 30. November 2025 selbst ausprobieren. Der Early Access soll laut Plan am 3. März 2026 starten.
Hier könnt ihr den Gameplay-Trailer sehen:
Auf dem Rücken der Pferde durch die alte Mongolei
Was ist das für ein Spiel? In Die Legende von Khiimori (früher Windstorm: The Legend of Khiimori) schlüpft ihr in die Rolle einer jungen Mongolin im 13. Jahrhundert, die als Kurierin zwischen den verschiedenen Siedlungen agiert. Dafür bekommt ihr zunächst ein treues Pferd an eure Seite, um das ihr euch auch kümmern müsst.
Es braucht Futter, Zuwendung und Wasser, und ihr könnt es in verschiedenen Fähigkeiten trainieren, indem ihr mit ihm durch die Gegend zieht und den Fokus auf Tätigkeiten legt, die sich auf diese konzentrieren. In Siedlungen könnt ihr eure Pferde tauschen und züchten, um das für euch beste Pferd zu bekommen. Ebenso könnt ihr in der offenen Welt wilde Pferde fangen und zähmen.
Dabei gibt es eine Vielzahl verschiedener Farben und auch verschiedene Rassen soll es im fertigen Spiel geben. Neben der Hauptstory, in der ihr einem alten Mythos auf den Zahn fühlt, erledigt ihr verschiedenste Aufgaben: Vom Transportieren verschiedener Waren, über das Sammeln von Ressourcen bis zum Herstellen von Gegenständen.
Im Fokus stehen dabei realitätsnahe Animationen, die denen aus Red Dead Redemption 2 locker das Wasser reichen können, und das Überleben in verschiedensten Biomen und Wetterverhältnissen. Ihr müsst also eure Routen clever planen, damit weder eure Aufgabe noch ihr und euer Pferd zu sehr gefährdet werden. Ebenso warten auch andere wilde Gefahren auf euch, denen ihr euch mit Pfeil und Bogen entgegenstellen oder vor denen ihr fliehen könnt. Auch für die Jagd steht euch der Bogen parat.
Ihr braucht also den richtigen Plan, das passende Pferd und die entsprechende Ausrüstung, um eure Aufgaben zu meistern. Eure Routen könnt ihr mit der umfangreichen Karte und verschiedenen Marken planen, sowie in Siedlungen die nötigen Vorbereitungen treffen. Ein Spielprinzip, das mir in der Demo große Freude bereitet hat und Lust auf mehr machte.
Mit dem Fokus auf die Zusammenarbeit mit dem Pferd, gepaart mit der entschleunigten Reise durch die malerischen Gegenden der Mongolei und den widrigen Verhältnissen, die es zu überwinden gilt, bietet Die Legende von Khiimori genau das, was in Red Dead Redemption 2 für mich fehlte.
Das vielversprechende Spiel stammt vom deutschen Entwickler Aesir Interactive und wurde zunächst als Kickstarter Kampagne gestartet. Die ging dermaßen durch die Decke, dass sie das Finanzierungsziel deutlich übertraf und sogar einen Release auf der Switch 2 und etliche zusätzliche Spielinhalte finanzierte: Das „Red Dead Redemption 2“ ohne Gewalt aus Deutschland feiert unglaublichen Erfolg auf Kickstarter, kommt auch für Switch 2
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Öhm…sehe ich das Richtig das der einzige Vergleichspunkt zwischen dem Spiel und RDR2,Pferde sind? Hätte man da nicht jedes Spiel mit ner Open World und nem Pferde als Reittier zum Vergleich nehmen können? Ghost of Tsushima? ‘AC Origin, Odysee,Valhalla ect.? Die Überschrift suggeriert mir nähmlich das ich was zumindest ähnliches wie RedDeadRedemtion2 bekomme sprich, Western und brachiale Action , aber wie gesagt bis auf den Klepper sehe ich da irgend wie nix.
RDR2 ist wohl aktuell das beste Spiel was die Darstellung von Pferden angeht und auch das drumherum sprich Pflege und so. Daher auch der Vergleich und nein keins deiner Beispiele kann da mithalten. Gerade was den Fokus auf Pferde angeht.
Ganz genau und im Titel geht es ja auch um meine persönliche Lücke, die RDR2 bei mir hinterlassen hat. Nach RDR2 ist mit kein Spiel mehr begegnet, in dem der Umgang und das ganze Drumherum mit dem Tier so gut umgesetzt wurde wie da. Und da geht es nicht nur mir so.
Zumal man eben in RDR2 auch kaum „in Ruhe“ diesen Teil des Spiels genießen kann, weil man ständig beballert wird (was ja auch richtig so ist, weil das der Fokus des Spiels ist). Und genau deshalb bedient Die Legende von Khiimori diese Lücke für mich, weil es das Geballer eben weglässt und die Vorzüge der RDR2-Pferdemechaniken weiterdenkt.
Ich habs jetzt nicht so mit der Thematik. Ich hab mich allerdings trotzdem Jahrelang drüber aufgeregt das Pferde in Spielen teils sehr schlecht Animiert waren oder in der Darstellung nicht korrekt.
Das traf vor allem Assassin’s Creed, so sehr ich das liebe, die Pferde waren oft furchtbar vor allem dann in AC3 sahen sie seltsam aus😅