Alte IKEA-Möbel werden plötzlich unter jungen Menschen beliebt. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Denn viele junge Leute finden ältere IKEA-Stücke spannender als heutige Massenware, weil sie auffälliger und experimenteller sind.
Möbel von IKEA gelten für viele als günstige Alternative, wenn man schnell ein neues Möbelstück benötigt oder die eigene Wohnung zum ersten Mal schnell einrichten möchte.
IKEA hat aber durch seine eigene Designgeschichte unbeabsichtigt einen Sammlermarkt geschaffen hat, in dem aus einstigen Budget-Möbeln begehrte Vintage-Objekte geworden sind. Insbesondere junge Menschen der Gen Z und der Millennials sind an den alten Möbeln interessiert.
Der „Vintage Ikea“-Trend ist plötzlich wieder modern
Warum werden alte Möbel wertvoll? Dass gerade Stücke aus den 1970ern bis 1990ern teuer werden, liegt oft daran, dass sie nicht massenhaft erhalten geblieben sind und zugleich gestalterisch auffallen. BusinessInsider berichtet, dass der Sessel Impala heute das 50-Fache von früher wert sein soll: Kostete der Stuhl zu seiner Veröffentlichung noch etwa 350 US-Dollar, liegen die Preise auf Plattformen wie 1stDIBS, die sich auf Vintage spezialisiert haben, eher bei 12.000 US-Dollar.
Speziell Möbel aus Metall, Glas oder Stahl sind besonders attraktiv für Sammler, weil sie länger überleben als Produkte aus Holz oder empfindliche Polsterungen.
Und warum sind junge Menschen interessiert? Gleich aus mehreren Gründen sind junge Menschen jetzt an alten IKEA-Möbeln interessiert: Design, Nostalgie und Einzigartigkeit.
Viele junge Leute finden ältere IKEA-Stücke spannender als heutige Massenware, weil sie auffälliger, experimenteller und oft auch emotional aufgeladen sind. Plötzlich wird der „Vintage Ikea“-Trend wieder modern und alte Möbel so gefragt wie nie, schreibt etwa das Magazin Schöner Wohnen.
Für Millennials sind das oft Möbel, die an Kindheit, Jugend oder erste eigene Wohnungen erinnern; bei Gen Z kommt zusätzlich der Reiz des „alten, aber neuen“ Looks dazu. Das Wall Street Journal (Paywall)berichtet etwa über mehrere junge Menschen, die solche Möbel kaufen, um ihre Wohnung damit einzurichten. Am Ende gehe es vor allem um das gute Gefühl und nicht darum, die Möbel gewinnbringend weiterzuverkaufen.
IKEA ist übrigens vor einigen Jahren in den Gaming-Bereich gestartet und das mit Stühlen, Tischen und weiterem Zubehör, welches direkt auf Gamer zugeschnitten sein soll. Dafür hat man sich mit der Firma ASUS zusammengetan. Mehr dazu lest ihr auf MeinMMO: Ja, IKEA macht jetzt auch Gaming-Möbel
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