Werden Computer bald wieder günstiger? Der Chef von Acer, einem PC-Hersteller, spricht über die aktuelle Situation und erklärt, warum es ab 2027 besser werden soll.
Hardware wird seit Monaten teurer. Das betrifft sowohl PC- und als auch Konsolenspieler. Zumindest für PC-Spieler gibt es jetzt positive Neuigkeiten.
Denn der Vorstandsvorsitzende und CEO Jason Chen von Acer geht davon aus, dass die Preise in der zweiten Jahreshälfte 2027 allmählich sinken könnten. Davon berichtet das englischsprachige Magazin Videocardz.com.
Bessere Versorgung könnte Mitte 2027 die Preise sinken lassen
Wer spricht da? Der Vorstandsvorsitzende und CEO Jason Chen von Acer. Acer gehörtt zu den weltweit größten PC-Herstellern und kaufen viel Hardware, um PCs zu bauen.
Er erklärte, dass man erwarte, dass die Preise für Hardware im Jahr 2026 noch steigen werden, im Laufe von 2027 aber sinken sollen (via money.udn).
Woran liegt das? Chen sagte, die Versorgung bei Prozessoren, DDR4 und DDR5 habe sich bereits verbessert.Das Problem seien derzeit noch SSDs, wo die Verfügbarkeit noch schlecht und die Preise hoch seien. Zusätzliche Produktionskapazitäten für Speicher sollen die Preise ab 2027 aber drücken können.
Chen rechnet damit, dass sich die Auswirkungen auf die Preise für fertige PCs einige Monate später bemerkbar machen werden, sodass der erwartete Höchststand der PC-Preise etwa Mitte 2027 erreicht wird und in der zweiten Jahreshälfte ein Rückgang eintreten könnte.
Warum könnten Fertig-PCs günstiger werden? Hersteller wie Acer haben oft langfristige Lieferverträge, wodurch sie Hardware günstiger kaufen und dann niedriger anbieten können. Bis die günstigeren Preise auch bei Selbstbauern ankommen, könnte es vermutlich noch etwas dauern, da Selbstbauer bei Lieferanten oft die geringste Priorität haben.
Arbeitsspeicher, SSDs und HDDs werden immer teurer und belasten vor allem neue Geräte. Hersteller suchen mittlerweile Lösungen oder gehen Kompromisse ein, um die hohen Kosten zu umgehen: Der Speicherkrise verändert gerade völlig, wie Geräte hergestellt werden: Speicher macht wohl mittlerweile 60 % der Materialkosten aus
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