Hat Blizzard eine Zukunft? Analyse nach Verschiebung von Diablo IV und Overwatch 2

Die schlechten Nachrichten um Blizzard reißen nicht ab. Noch immer überschattet ein Sexismus-Skandal das Studio. Jetzt werden mit Diablo IV und Overwatch 2 zwei der wichtigsten Titel verschoben und die neue Co-Chefin geht nach 3 Monaten. Was bedeutet all das für die Zukunft von Blizzard? Hört es im Podcast.

Im neusten „Investor Earnings Call“ hat Blizzard wieder ein paar Details verraten, welche die Zukunft des Unternehmens betreffen. Jetzt steht fest: Blizzard verschiebt den Release von Diablo IV und Overwatch 2. Die Spiele werden nicht mehr vor 2023 erscheinen. Nachdem die nächste BlizzCon bereits abgesagt wurde, kommt das vielleicht nicht als die größte Überraschung.

Im gleichen Atemzug jedoch kündigt noch die neue Studio-Co-Chefin Jen Oneal an, dass sie Blizzard verlässt. Damit haben innerhalb von einem Jahr die drei mächtigsten Frauen bei Blizzard das Unternehmen verlassen.

Neue Spiele sind lange nicht in Sicht. Die Hoffnung ruht nun auf Diablo Immortal, dem Mobile-Ableger zu Diablo.

Kann Blizzard mit diesen Voraussetzungen auf lange Sicht bestehen bleiben? Mit der Frage haben sich Chefredakteurin Leya Jankowski und Redaktionsleiter Gerd Schuhmann beschäftigt.

Hört hier den Podcast:

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Birk

Moin Zusammen,
Leider ist mir in der Diskussion Heroes of the Storm zu sehr untergegangen.
Der Versuch LoL vom Thron zu stoßen.
An sich kein schlechtes Spiel, aber es war einfach irgendwann zu viel.
Zu viele Effekte, zu viele Maps, zu viele unterschiedliche Skilltrees usw.
Der E-Sport war da auch nur ein Witz.

Blizzard ist leider nicht mehr in der Lage in ihren Games das gewohnte Niveau zu liefern.

Außerdem liegt die unglaublich interessante Marke StarCraft tot in der Ecke.

Den Podcast finde ich aber echt super 🙂

Liebe Grüße

Schuhmann

Jau, das sind valide Punkte.
Ich hab beide Spiele selbst gar nicht mehr so präsent:
– Bei HotS – da haben sie echt viel versucht, aber LoL war da einfach schon zu stark. Ich glaube, da waren sie einfach zu spät dran.
– An Starcraft hab ich schon seit Jahren nicht mehr groß gedacht – ich glaube das ist auch komplett aus den Köpfen vieler mittlerweile raus. Das taucht auch in den Präsentationen von Blizzard nicht mehr als “große Marke” auf. Das ist offenbar eine ganz klar eine strategische Entscheidung, sich auf WoW, Diablo und Overwatch zu konzentrieren. Bei Starcraft wurde offenbar auch ein Spiel in der Entwicklung eingestellt, was schon relativ weit war.

Nico

Also das Ark 2 ein Fehler ist bleibt abzuwarten, die Geschichte von Ark ist erzählt, ettliche DLC´s kamen. Um nun neue Dinge/Visionen zu realisieren muss man halt nun neue Engine nutzen. also ein Nachfolger.

Wer mit Diablo 4 vor 2024 rechnet, und das schon vor dem ganzen trarara bei Blizzard ist ganz schon gutgläubig. Ich denke Diablo 4 kommt erst 2025.

Phoesias

Blizzard selbst vielleicht nicht – aber die erschaffenen Marken, Universen und Charaktere schon

Diablo, Lich King, Nova & Co. werden immer Teil unserer Videospielkultur bleiben, davon bin ich überzeugt.

Genau genommen ist Blizzard ja schon tot, was bleibt ist der Name. Mit den Entwicklern/Menschen, die einst diese Welten erschaffen und entsprechende Spiele entwickelt haben, hat die Firma, so wie sie heute aufgestellt ist, ja nichts mehr zu tun.

Zuletzt bearbeitet vor 25 Tagen von Phoesias
Rubear

Danke für die Worte. Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.

erzi222

blizzard hat eine zukunft! nur ob sie positiv ist ist ne andere frage 😉 ! tut mir ja leid für alle mitarbeiter die keinen dreck am stecken haben aber man merkt ja schon die letzten jahre wie alles den bach runter geht. von daher …. aber auch wenig mitleid, weil mit den spielern wird immer mehr und mehr wie dreck umgegangen. die bluzz fanboys schämen sich jetzt sicherlich ~

Lamoras

Mobile ist ja immer eine ganz andere hausnummer und auch wenn es mir nicht gefällt, Immortal kann am Ende lukrativer sein, als Overwatch 2 und Diablo 4

Daalung

Nein, haben sie nicht. Ausser als Teil von Tencent in China mit dämlichen Mobiles. Aber wenn sie für jedes 4-5 Jahre, wie für Diablo Immortel, brauchen haben sie nichtmal mehr da ne Zukunft.
Aber ist ne AG, bleibt uns erhalten….die melden irgendwann Konkurs an, benennen sich um und weiter gehts im alten Trott. Solange da mit Beschiss nicht der letzte Cent von naiven Anlegern rausgepresst wurde, wird der Name nicht in der Versenkung verschwinden und die Rechte an ihren Spielen “vererben” sie dann eh rechtzeitig der neuen AG.
Die Spiele/r sind denen doch schon lange egal, es interessieren nur noch die Einahmen und Dividenden……das erstes aber zweiteres und dritteres beinflusst, wollen die Clowns in ihrer vollgekoksten “ich-bin-Gott”-Welt nicht wahrhaben

Elder

Jetzt musste ich mich extra einloggen.

Ich geb dir mal eine Empfehlung: Bevor du das nächste mal zum Himmel schreienden Unfug schreibst, solltest du dich ggf. erstmal über die Thematik informieren. Hier Aktien.

Das Unternehmen gibt Aktien aus (meistens in sogenannten Börsengängen, das ist die Premieren der Börse) und verdient dabei dann einmal bei den ersten Käufen das Geld, sammelt dieses quasi ein. Ab dann sind Aktien Sachwerte, die von jedem an den Börsen gekauft und verkauft werden können.
Dass da ein “naiver Anleger” vom Unternehmen “ausgepresst” wird, ist einfach der größte Unfug, den ich seit Langem gelesen habe.

Das Gegenteil ist in dieser Beziehung nämlich am sich der Fall, das Unternehmen zahlt den Anlegern Dividende. Der Anleger zahlt dem Unternehmen aber gar nichts, sondern denjenigen, die diese Aktien an den Börsen handeln. Wie soll der Anleger da bitte “ausgepresst” werden? Also wenn dann von anderen Anlegern.

Die Kurse werden vom Markt bestimmt, nicht von ActivisionBlizzard.
Und die Kurse können natürlich aufgrund vieler Faktoren vom eigentlichen Wert abweichen (dem sog. Nennwert, der früher mal auf den Aktien stand, als die noch aus Papier waren).

Aber ob der dann höher oder niedriger ist, hängt NULL damit zusammen, was gerade im Unternehmen los ist, sondern wie gesagt damit, wie die Börsen auf verschiedene Nachrichten reagieren.

Einige Faktoren erhöhen den Kurs (sprich viele wollen kaufen, daher erhöht sich der Kaufpreis, weil das Angebot begrenzt ist) und andere verringern ihn (sprich viele wollen verkaufen, daher verringert sich der Kaufpreis, weil es Überangebot gibt).

Das ändert sich aber mehr oder weniger im globalen Markt sekündlich und aufgrund so vieler Faktoren, dass da keiner zu 100% sagen kann, in welche Richtungen es geht. Manchmal ändern sich Kurse aufgrund von Faktoren, die im ersten Moment fast nichts damit zu tun haben.

Ein halb glückliches (aber anschauliches) Beispiel wäre hier, wenn zB Ubisoft insolvent geht und mitteilt, dass die Verkaufszahlen völlig zusammengebrochen sind. Das KÖNNTE dann zur Folge haben, dass alle Anleger einfach sämtliche Gaming-Werte aus ihrem Portfolio panisch abstoßen, weil sie mutmaßen, es ginge allen in der Branche so schlecht. Was dann zum oben erwähnten Überangebot führt und die Preise für diese Aktien an den Börsen. quasi rapide fallen.
Genauso gut kann aber schon eine Meldung zur Inflation oder Gesamtwirtschaft Kurse von Gaming-Werten beeinflussen. Oder Arbeitslosenzahlen.

Geht eine Firma insolvent, dann sinken die Werte logischerweise in den Centbereich, weil das Zeug gar keiner mehr kaufen will.

Aber selbst dann verlierst du nur Geld, wenn du deine Aktien erst dann verkaufst.

Verluste und Gewinne bei Aktien definieren sich darüber ob die beim Verkaufen mehr oder weniger Geld einnimmt, als beim Kaufen. Und dann hast du wie gesagt noch Dividenden, also regelmäßige Gewinnbeteiligungen.

Aber grundsätzlich verdient das Unternehmen beim Handel an den Börsen einfach schlichtweg nichts.
Indirekt kann das Unternehmen allerdings ein bisschen steuern. Eigenkapitalerhöhung durch Aktienausgabe oder die Verkleinerung der Aktiensumme durch Aktienrückkäufe (wodurch dann der Börsenkurs steigt, weil weniger vorhanden, siehe oben).
Aber das sind Maßnahmen, die selten vorkommen und sicher nicht täglich oder gar stündlich.

Rein theoretisch kannst du die Aktien bei einer Insolvenz aber dann noch immer einfach auch halten. Die lösen sich nicht in Luft auf, weil es SACHWERTE sind so wie Häuser. Die lösen sich auch nicht in Luft auf, nur weil der Eigentümer insolvent geht.

In Summe: Hab ich diese Schwurblerscheiße mittlerweile satt, weil sie sich offensichtlich ja durch sämtliche Lebensbereiche bis in Hobbies rein zieht. Halbwahrheiten und gefährliches Halbwissen. Keine gute Kombi, um eine FUNDIERTE Meinung haben zu können.

Schuhmann

Activision Blizzard wird an der Börse gehandelt – nicht Blizzard.

Das muss man auch verstehen. Sogar wenn Blizzard komplett dicht macht, hätte Activision Blizzard weiter einen Wert, weil da eben noch Activision und King dranhängen und Blizzard nur ein Drittel dieses Konstrukts ist.

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