Die französische MMORPG-Firma Ankama ist Opfer eines Hacker-Angriffes geworden, bei dem auch Nutzer-Daten abhandengekommen sind. Was jetzt folgen könnte, erklären wir euch.
Was ist das für eine Firma? Ankama ist ein Unternehmen, das hinter gleich mehreren Titeln steht. Darunter auch die MMORPGs Dofus, WAVEN und Wakfu, aber auch viele weitere Titel wie:
- Savara
- Maliki: Poison Of The Past
- KROSFIGHTER
- KROSMAGA
- One More Gate
- Super Nano Blaster
- Drag’n’Boom
- DOFUS TOUCH
- ABRACA
- KROSMASTER ARENA
- Nindash
- TACTILE WARS
- ISLANDS OF WAKFU
- KING TONGUE
- FLY’N
Solltet ihr einen ihrer Titel gespielt haben, könntet ihr von der Attacke betroffen und eure Daten gefährdet sein.
Hacker erbeuten viele Daten
Was haben die Hacker erlangt? Per Mail informierte Ankama seine Nutzer über den Hacker-Angriff. Dabei erklären sie, dass die Angreifer Zugriff auf sensible Nutzer-Daten erhalten haben (Quelle: mmorpg.org.pl). So haben sie Zugriff auf folgende Daten erlangt:
- Vornamen und Nachnamen
- E-Mail-Adressen
- Städte
- IP-Adressen
- Bestellhistorie (was Sie gekauft haben, wann und zu welchem Preis)
- Teilweise Zahlungsdaten (die ersten 6 und die letzten 4 Ziffern der Zahlungskarte, ohne CVV).
Passwörter selbst sind laut den Angaben zwar nicht betroffen, dennoch haben Angreifer jetzt einige Möglichkeiten, daraus Profit zu schlagen.
Worauf muss man achten? Die abgeflossenen Daten sind ein Geschenk für Phishing-Angriffe. Dabei können Hacker täuschend echte E-Mails, aber auch Telefon-Anrufe durchführen, bei denen die Angreifer sich als Mitarbeiter der Bank ausgeben.
Dabei können sie das Vertrauen der Opfer durch Kenntnis über Namen, Stadt und sogar Kontendaten wie die abgeflossenen Kartennummern und die Abbuchungen für eines der Spiele nutzen. Alle, die dort einen Account haben, sollten in Zukunft besonders auf ungewöhnliche Mails und Anrufe aufpassen.
So können Mails, die über eine vermeintliche Konto-Sperrung, ein vermeintliches Problem mit dem Bank-Account oder die vermeintliche Bestätigung von einer Zahlung durch Hacker inszeniert worden seien. Diese können sogar mit der richtigen Absender-Mail oder im gleichen Chat wie die üblichen Mails oder gar SMS landen.
Ausführliche Tipps, wie man das eigene Konto schützen kann, gibt es von der Verbraucherzentrale.
Trotzdessen, dass Ankama keine AAA-MMORPGs verwaltet, können viele Nutzer über Jahre durch den Hack zum Opfer von gezielten Phishing-Maßnahmen werden. Auch in Spielen gibt es immer wieder Hacker: Hacker stören beliebtes MMORPG aus Deutschland, der Entwickler sagt: „Lustig, dass das immer nach einer Bann-Welle passiert“
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