Der Netflix-Deal mit GTA 6 verärgert viele Spieler, Veteranen sagen dagegen: „Haben Leute Preview-Magazine vergessen?“

Gameinformer Netflix GTA 6

GTA 6 wird eine Preview auf Netflix erhalten, bevor diese für Nicht-Abonnenten auf YouTube zur Verfügung sein wird. Eine Ankündigung, die bei vielen Fans für Ärger sorgte – doch andere sagen: Das ist gar nicht so dreist und neu, wie ihr denkt.

Was sagen die Gegenstimmen? Der für den 27. August angekündigte tiefere Einblick in GTA 6, der für Netflix-Abonnenten 6 Stunden früher sichtbar sein wird, wurde von einem großen Teil der Community scharf kritisiert. Die Exklusivität kam bei vielen Fans gar nicht gut an, da ein Netflix-Abo mindestens 4,99 € kostet. 

Allerdings äußerten sich jetzt mehrere Stimmen, die zwar nicht akut gegen die Kritik wettern, aber auf etwas Bestimmtes hinweisen: Das mag zwar dreist klingen, ist aber gar nicht so eine „Next-Level-Gier“, wie sie beispielsweise unter Rockstars Post auf X ausgemacht wird. 

Auf Reddit erinnern vor allem ältere Fans und Spieler von GTA 5 und vorherigen Teilen: „Haben die Leute vergessen, dass wir für exklusive Einblicke in Form von Zeitschriften bezahlt haben?“

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Video zu GTA 6 zeigt die Spielwelt aus einem neuen Winkel

Gar nicht so ein neues Konzept von kostenpflichtiger Preview

Woran erinnern die Spieler? Der Redditnutzer No_Underscore12 schreibt, dass es früher gedruckte Zeitschriften (wie in seinem Beispiel das US-amerikanische Videospielmagazin „Game Informer“) gab, die man kaufen musste, um exklusive Informationen und Berichte vorab zu erhalten. So war es auch bei GTA 5 der Fall.

„Jetzt geraten alle wegen 6 Stunden Exklusivität hinter einer Paywall in einen Unterdrückungskomplex“, schreibt er dazu. 

Was sagt die Community zu diesem Hinweis? Die Reaktionen unter dem Redditpost zu dieser Meinung sind eher gemischt. Die Antworten mit den meisten Upvotes stimmen ihm zu, erinnern sich sogar gern an derartige Zeitschriften zurück, wie auch Anomalous-User: „Game Informer war the GOAT.“

Andere schreiben außerdem, dass die Kontroverse rund um den Netflix-Deal sehr weit hergeholt ist, da sich zur Zeit der Netflix-Premiere das Material mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso schnell überall online befände.

Anhand der Reaktionen lässt sich erschließen: Ja, man erkennt an, dass es sich um einen kapitalistischen Ansatz handelt, dass kostenpflichtige Informationen zu Spielen jedoch auch früher existiert haben.

Was sagt ihr dazu? Findet ihr den Aufschrei übertrieben oder findet ihr die 6-stündige Exklusivität auf Netflix auch frech? Lasst es uns gern in den Kommentaren wissen! Auch der Branchen-Experte Jason Schreier hat sich zu der Situation geäußert, hat jedoch zuvor auch mit dem CEO von Take-Two über GTA 6 über ein anderes Thema gesprochen: Über den tatsächlichen Geldesel von GTA 6 wird Rockstar wohl noch lange nicht reden

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