Ghost Recon Wildlands: Verkaufs-Hit 2017 bisher – Strategie geht auf

Ubisoft spricht über die Einnahmen des ersten Viertels von 2017. Bestseller ist Ghost Recon Wildlands, das im März veröffentlicht wurde.

Das erste Viertel des Fiskal-Jahres 2017 endete am 30. Juni und verlief für Ubisoft positiv. Jetzt sprach man über genauere Zahlen, Einnahmen und den Bestseller des französischen Publishers.

Im Vergleich zum ersten Viertel des Fiskal-Jahres 2016 sind die Verkäufe um mehr als 45% gestiegen.

Ghost Recon Wildlands zieht die Spieler an

Die Verkäufe des ersten Fiskal-Viertels von Ubisoft erzielten 202,1 Millionen Dollar. Ein Anstieg von 45,2% im Vergleich zur gleichen Zeit im letzten Jahr 2016. Die Einnahmen digitaler Verkäufe sind vom letzten Jahr um 5,1% auf insgesamt 80,4% gestiegen.

Ghost Recon Wildlands Beta Coop Screen

Als größter Hit der Spiele-Industrie des Jahres (bisher) wurde Ghost Recon Wildlands erwähnt, das im März veröffentlicht wurde. Der Taktik-Shooter von Ubisoft bietet Inhalte für Singleplayer und für Freunde von Koop-Spielen mit bis zu drei weiteren Mitspielern. Gemeinsam kämpft Ihr gegen das Santa Blanca-Drogenkartell, das die Macht über ein fiktionales Bolivien ergriffen hat.

Bei Vergleichen von digitalen und physikalischen Verkäufen auf PS4, Xbox One und PC in Nordamerika, Europa, Australien und Japan steht GRW nach dem ersten halben Jahr an der Spitze und verkaufte sich am meisten.

Seit Release wurde Ghost Recon Wildlands schon über 200.000 Mal digital für PS4 verkauft und sichert sich damit eine Platin-Auszeichnung

PS4-Plattform Gewinner bei Ubisoft-Verkäufen

Schaut man sich die Verkäufe genauer an, gibt es kleine Unterschiede auf den verschiedenen Plattformen:

PS4 Pro

  • PlayStation 4: Insgesamt 44% der Verkäufe im ersten Fiskal-Viertels waren für die PS4. Zur gleichen Zeit vor einem Jahr waren das nur 31%. – Q1 2017/18: 44% | Q1 2016/17: 31%
  • Xbox One: Der Anteil auf dieser Plattform liegt im Q1 bei 22% – Ein Prozent weniger als im letzten Jahr. Dort lag die Xbox One noch bei 23%. – Q1 2017/18: 22% | Q1 2016/17: 23%
  • PC: Die Verkäufe für die PC-Plattform sind im Vergleich zum letzten Jahr gesunken. Q1 2017/18: 21% | Q1 2016/17: 26%
  • Xbox 360, PS3, Wii, Wii U: Die „alten“ Konsolen erzielten im neuen Jahr deutlich weniger Verkäufe. Sie verloren 6% gegenüber des Vorjahres – Q1 2017/18: 2% | Q1 2016/17: 8%
  • Andere: Q1 2017/18: 11% | Q1 2016/17: 12%

Games-as-a-service-Ansatz treibt digitalen Umsatz hoch

Befeuert werden die guten Zahlen dadurch, dass „Recurring Players“, also Bestands-Spieler, mehr Geld bei Ubisoft lassen. Das sind Einnahmen, die aus Mikrotransaktionen oder etwa DLC-Verkäufen stammen. Die digitalen Einnahmen steigen stark an.

Das passt zur neuen Strategie von Ubisoft und dem kompletten Spielemarkt: Es gibt weniger, große Spiele insgesamt. Die, die es gibt, werden aber als Games-as-a-service-Spiele möglichst lange gepflegt, erweitert und monetarisiert.

Ein PvP-Modus für Wildlands könnte für noch mehr Verkäufe des Spiels sorgen – Ein Leak zeigt eine Map und KI-Gegner

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Quelle(n): GamespotDualshockers
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