Künstliche Intelligenz entwickelt sich flott weiter. Gerade junge Menschen möchten sich daher intensiv damit beschäftigen. Der ehemalige KI-Chef von Google hält das jedoch für den falschen Ansatz. Stattdessen empfiehlt er eine ziemlich klassische Lernmethode.
Welche Lernmethode rät der KI-Experte der Gen Z? Wie Fortune berichtet empfiehlt der KI-Experte Jeff Dean den jungen Menschen eine ziemlich klassische Lerntechnik: Texte überfliegen.
Was bereits in der Schule beim Lesen von Sachtexten gang und gäbe war, soll laut Dean auch im KI-Zeitalter hilfreich sein.
Jeff Dean meint:
Ich sage Studenten oft, dass es besser ist, zehn wissenschaftliche Arbeiten zu überfliegen, als eine einzige im Detail zu lesen.
Quelle: Fortune
Noch besser könnte es sogar sein, lediglich die Zusammenfassungen von 100 verschiedenen Arbeiten zu lesen.
Gen Z soll eigene Lösungen finden
Was macht Dean zum Experten? Jeff Dean arbeitete 27 Jahre lang bei Google. Fünf Jahre lang war er dort sogar Head of AI. Anfang August 2026 verließ er das Unternehmen und gründete sein eigenes KI-Startup namens Discovery Loop.
Warum ist das laut Dean sinnvoll? Wer verschiedene Ansätze kennt, bekomme viele Ideen in den Kopf und könne Verbindungen zwischen ihnen herstellen. Daraus könnten neue Lösungsansätze entstehen, auf die bislang noch niemand gekommen sei.
Das soll auch dabei helfen, die richtigen Probleme zu erkennen, mit denen man sich anschließend intensiver beschäftigen kann. Dean empfiehlt, nach Aufgaben zu suchen, deren Lösung ungefähr fünf Jahre in Anspruch nehmen könnte.
Aber: Der Experte möchte Gen Z damit nicht auffordern, nur noch oberflächlich zu lernen. Ihm geht es darum, dass man sich zunächst einen breiten Überblick verschaffen sollte und anschließend entscheidet, womit man sich intensiver beschäftigen möchte.
Was haltet ihr von seinen Ratschlägen? Findet ihr seine Ideen gut oder steht ihr dem eher skeptisch gegenüber? Schreibt es uns in die Kommentare!
KI soll uns künftig auch dabei helfen, Arbeit schneller und einfacher zu erledigen. In der Praxis scheint das jedoch bisher nicht immer aufzugehen. Mitarbeiter aus der Tech-Branche berichten sogar von Wochen mit bis zu 90 Arbeitsstunden. Eine Studie zeigt, warum KI am Ende oft für mehr statt weniger Arbeit sorgen kann. Auf MeinMMO lest ihr mehr dazu: Tech-Firmen sagen, KI bedeute weniger Arbeit, aber Mitarbeiter geben an, bis zu 90 Stunden pro Woche arbeiten zu müssen.
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