Ein Karriere-Coach teilte zuletzt die Geschichte einer Angestellten aus der Gen Z, die sich auf eine Stelle in einem Unternehmen beworben hatte. Der Grund für die Ablehnung war so absurd, dass sie sich direkt die perfekte Gegenstrategie überlegte.
Was war mit der Beförderung los? Die Indian Times, ein Ableger von The Economic Times, berichtete in einem Artikel über den Post des Karriere-Coaches Simon Ingari auf X.com. Darin beschreibt er die berufliche Situation einer Angestellten aus der Gen Z.
Diese hatte sich firmenintern um eine Beförderung beworben und bekam von der Personalabteilung mitgeteilt, dass sie diese nicht erhalten würde und andere Kandidaten geprüft würden. Natürlich wollte die Angestellte die Gründe wissen, konkret ging es ihr darum, ob ihr Qualifikationen fehlten oder sie den Erwartungen nicht gerecht wurde.
Laut der Personalabteilung sei sie qualifiziert gewesen, hätte jede Deadline eingehalten und jedes Ziel erreicht. Zudem habe sie Verantwortung weit über ihre eigentliche Job-Beschreibung hinaus angenommen. Deswegen sei sie aber auf ihrer aktuellen Stelle so wertvoll, dass zwei bis drei weitere Personen eingestellt werden müssten, um ihren Weggang zu kompensieren.
Weshalb man sie nicht von der Stelle wegbefördern wollte.
Wenn Leistung nichts bringt, vielleicht mal nichts leisten
Wie schlug die Angestellte zurück? Noch im Gespräch stellte die Angestellte fest, dass ihre Überperformance ihrer Karriere im Weg steht und philosophierte, ob das Minimum an Arbeit ihr bessere Beförderungschancen schaffen würde. Die Personalabteilung gab zu, dass dies möglich sei.
Etwa zwei Monate später stellte ein Personalmanager fest, dass die Performance der Angestellten merklich in den Keller gegangen sei. Auf Rückfrage hin gab die angestellte GenZlerin zu, nur noch die Arbeit zu machen, die der Job von ihr verlange.
Nachdem ihre exzeptionelle Performance ihre Aufstiegschancen verbaut habe, hätte sie sich dazu entschieden, ihre Leistung den Erwartungen anzupassen, die die Firma durch ihre Entscheidungen gesetzt habe.
Bei MeinMMO haben wir übrigens auch eine der Gen Z zugehörige Kollegin, die bei uns regelmäßig Wissenslücken füllt. Zuletzt ging es um die Wahl zum Jugendwort des Jahres und Caroline Fuller nahm sich die Zeit, uns Millenials mal zu erklären, was die ganzen Begriffe eigentlich heißen: Ich bin noch gerade so Gen Z und muss meinen Millennial-Kollegen erklären, welche Jugendwörter ich tatsächlich nutze
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