Sogar dem Weltmeister in Fortnite wird vorgeworfen, in einem Turnier zu cheaten

Dem Fortnite-Weltmeister Bugha wird vorgeworfen, während eines Turniers gecheatet zu haben. Grund dafür war ein angebliches Teaming mit einem Kollegen während des Solo-Turniers. Von Epic gab es eine Verwarnung.

Das war die Situation: Bugha, der die Fortnite-Weltmeisterschaft 2019 im Solo gewonnen hat, spielte im FNCS-Solo-Turnier und befand sich während dessen mit seinem Teamkollegen „Owl“ in einem Discord-Call. Das Problem war aber, dass dieser ebenfalls am gleichen Turnier teilnahm und sie sich sogar in denselben Runden befanden.

Nun wird ihnen vorgeworfen, sie hätten sich während des Turniers zusammengeschlossen, um Vorteile daraus zuziehen. Ein Clip zeigte, wie Bugha von einem Gegner erledigt wird und danach gleich sein Team-Kollege einsprang und versuchte den Gegner zu töten.

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Bugha hätte Owl dazu ermutigt, den Gegner zu eliminieren, also quasi als Rache für seinen Tod. Hier konnte man aber von außen nicht sagen, warum die beiden wussten, dass sie sich gleich nebeneinander befinden.

In einem anderen Clip sieht man wie Bugha seinen Team-Kollegen von weitem entdeckt. Sie schießen zwar gegenseitig aufeinander, doch es kommt nicht zu einem richtigen Kampf. Bugha „warnt“ dann Owl, dass sich in der Nähe ein Gegner befindet.

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Weltmeister bekommt eine Verwarnung

Wie reagierte Epic darauf? Nach diesen Clips bekam Bugha eine Meldung im Spiel, dass er wegen Collusion (Teaming) verwarnt wurde. Zwar hat das keine weiteren Konsequenzen für den Weltmeister, doch es soll ihn darauf hinweisen, solches Verhalten in Zukunft zu lassen, weil es gegen die Regeln verstößt.

fortnite-bugha-warnung

Warum wird das als Betrug angesehen? Wenn sich mehrere Spieler in einem Call aufhalten, aber eigentlich gegeneinander antreten, kann die Möglichkeit bestehen, dass sie gegenseitig Informationen teilen, die ihnen einen Vorteil im Spiel verschaffen.

Es wurden schon Spieler gebannt, die sich in einem Turnier zusammengeschlossen hatten. Teaming zählt bei Fortnite ganz klar als Schummeln und ist nicht erlaubt. Diese Regeln wurden eingeführt und verwirrten Spiel erst.

Bugha sieht das nicht als Cheating

So reagierte der Profi auf den Vorwurf: Für Bugha ist klar: Er hat nicht geschummelt. Das er sich mit seinem Kollegen, der gleichzeitig sein Gegner war, im Call befand, sieht er als kein Problem an. Immerhin haben sie ja keine Informationen zum Match selbst weitergegeben.

Sie hätten auch immer miteinander gekämpft, sobald sie sich trafen, doch andere sehen nur den einen Clip und bilden sich darauf schon eine Meinung (Bugha via Twitter).

Sein Teamkollege Owl ging aber noch einen Schritt weiter und erstellte ein Video, in dem man sehen kann, dass die beiden nicht zusammengearbeitet haben und sich auch bekämpften, wenn sie sich trafen.

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Ob es jetzt nun Cheating war oder nicht, bei beiden Profis blieb es bei dieser Verwarnung.

Das Anti-Cheat-System von Fortnite scheint aber Probleme zu haben, zu unterscheiden, wann geschummelt wird und wann es sich um einen harmlosen Vorfall handelt. So wurde ein Spieler gebannt, weil er während eines Turniers einen Glitch verwendete, dies aber nicht absichtlich.

Fortnite cheater offensichtlich titel
Erkennt das Anti-Cheat-System von Fortnite die richtigen Cheater überhaupt?

Doch das Problem mit dem Anti-Cheat-System von Fortnite wurde deutlich, als ein junger Fortnite-Profi einen Test durchführte. Er hatte sich das Ziel gesetzt, zu beweisen, dass das System einfach schrecklich sei.

Dafür installierte er einen Aim-Bot auf dem PC und verwendete diesen während eines Turniers. Das Ganze machte er so offensichtlich, dass es jeder sehen konnte. Trotzdem schaffte er es mit Cheating bis zum Finale des Turniers und wurde erst danach gebannt.

Quelle(n): Dot Esports
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