Fortnite: Ninja fordert Sonder-Behandlung für gebannten Aimbot-Nutzer

Der Streamer Tyler „Ninja“ Blevins hat sich zum lebenslangen Bann von FaZe Jarvis (17) in Fortnite geäußert. Er fordert hier eine Vorzugsbehandlung, man könne mit dem Jungen nicht umgehen wie mit einem gewöhnlichen Cheater.

Das ist die Situation: Der erfolgreiche YouTuber Jarvis „Jarvis“ Kaye gab am 03.11. per YouTube-Video bekannt, dass er lebenslang in Fortnite gesperrt wurde. Er hatte einen Aimbot auf einem Zweitaccount verwendet.

Mit dieser harten Strafe hat er offenbar nicht gerechnet. In dem Video wirkte der YouTuber und Profi-Spieler aufgelöst.

Er habe mit Fortnite einen wichtigen Teil seines Lebens verloren. Dem Spiel hat er seine Karriere zu verdanken. Jetzt wisse er nicht, wie es ohne Fortnite weitergeht.

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Ninja hat normalerweise kein Herz für Cheater.

Er ist jung und hat eine dumme Sache gemacht

Das sagt Ninja: Der wahrscheinlich berühmteste Fortnite-Spieler der Welt, Tyler „Ninja“ Blevins, war am 4. November mit einigen Freunden unterwegs und hat Fortnite gespielt. Er hat sich zu der Situation von FaZe Jarvis geäußert.

Grundsätzlich findet Ninja einen Bann wegen Aimbotting berechtigt. Er glaubt aber, eine Strafe von 3 oder 6 Monaten wäre ausreichend.

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Der Profi-Spieler hat zwar 2 Millionen Abonnenten auf YouTube, ist aber erst 17.

Ninja sagt:

„Er ist noch immer sehr jung. Das ist ein dummer Junge, der einen dummen Fehler gemacht und nicht drüber nachgedacht hat. Aber es war kein Turnier, es war kein Cash-Cup.“

Ninja ist der Ansicht, Epic sollte FaZe Jarvis eine Vorzugsbehandlung gewähren. Man müsse da realistisch sein, so etwas gebe es in der Welt.

Das sei auch für Fortnite das Richtige, immerhin sind Content-Creators wichtig für ein Spiel.

Content-Creators brauchen eine Vorzugsbehandlung

So argumentiert Ninja: Vor allem müsse man bei der Strafe die Auswirkungen eines Banns auf jemanden wie FaZe Jarvis berücksichtigen. Der hat knapp 2 Millionen Follower auf YouTube. Was solle der jetzt machen? Der müsse von dem populärsten Spiel der Welt, das ihn bisher ausgemacht hat, wegwechseln zu einem weniger populären Spiel.

Der Bann sei einfach blöd, weil er so große Auswirkungen hat:

  • Wenn ein Niemand, jemand ohne Twitter- und YouTube-Kanal, einen Aimbot nutzt und gebannt wird, dann sei das egal – der mache sich einfach einen neuen Account
  • Aber für einen erfolgreichen YouTuber wie Jarvis sei ein permanenter Bann ein schwerer Schlag

Diese Diskrepanz müsse man in Betracht ziehen.

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Ninja, bis zum 1. August die Nummer 1 auf Twitch, streamt nun für Mixer.

Ninja spricht sich dafür aus, mit „zweierlei Maß“ zu messen und die Situation von FaZe Jarvis zu berücksichtigen. Er sehe das nicht emotional, sondern nur realistisch: Es müsse eine Vorzugsbehandlung gegenüber Content-Creators geben. Zumindest ein bisschen.

Gebannt werden müsse FaZe Jarvis aber dennoch – nur eben nicht für immer.

Normalerweise hat Ninja kein großes Herz für Cheater:

Fortnite: Ninja ruft im Stream bei Epic an, um unfassbar dreisten Cheater zu bannen
Autor(in)
Quelle(n): Dexerto
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