Das Entwicklerteam von Final Fantasy 14 Mobile veröffentlichte ein neues Update, das nicht jedem Spieler schmeckt. Dadurch begibt sich nämlich eine grundlegende Funktion hinter eine Paywall. Der Grund dafür ist für Fans nur teilweise nachvollziehbar.
Welches Feature wird jetzt kostenpflichtig? Auf BiliBili veröffentlichten die Entwickler eine Nachricht, dass mit dem Update am 11. Juli 2025 wichtige Funktionen hinter eine Paywall gesetzt werden. Dazu zählen:
- Die Marktbretter
- Das Handeln zwischen Spielern untereinander
- Nutzung der Gesellschaftstruhe
Diese Funktionen werden für alle Spieler mit sofortiger Wirkung deaktiviert. Da die mobile Version von Final Fantasy 14 wie der Hauptableger ein MMORPG ist, ist das eine große Einschränkung. Schließlich sind Spieler darauf angewiesen, mit anderen zu handeln. Doch es gibt eine Möglichkeit, die Funktion wieder freizuschalten.
Wie kann man die Funktion wieder erhalten? Spieler müssen mindestens 30 Yuan (also 3,58 Euro) aufladen, um die Funktionen wieder zu erhalten. Die Entwickler haben die Paywall aber nicht einfach so ins Spiel eingefügt, sondern wollen damit gegen ein großes Problem vorgehen.
Bots überfluten die mobile Version des MMORPGs
Was ist das Problem? Seit dem Release im Juni sind wohl so viele Bots im Spiel, dass die Entwickler handeln müssen. Mit der Paywall erhofft sich das Team, gegen die Schwarzmarktaktivitäten vorgehen zu können. Denn somit müsste jeder Bot mindestens 3,58 Euro ausgeben, um seinen Aktivitäten nachzugehen.
Spieler müssen dann im Ingame-Shop verschiedene Items kaufen, wie Outfits oder Reittiere.
Die Entwickler kündigen an, weitere Maßnahmen mit der Zeit zu ergreifen. Neben der Paywall fürs Handeln ist ab sofort eine weitere Maßnahme aktiv: Um die Gewinne auf dem Schwarzmarkt zu reduzieren, werden die Gil (Währung im Spiel), die man für das Abschließen von Hauptquests erhält, reduziert.
Stattdessen soll es mehr Gil für Aktivitäten geben, die viel Spielzeit erfordern. Außerdem gibt es mehr Gil für alle Spieler, die ein monatliches Abo abgeschlossen haben. Auf diese Weise sollen Bots weniger Ingame-Währung abbekommen.
Wie kommt das bei Spielern an? Unter einem YouTube-Video von Mrhappy1227 ist die Community gespalten. Einige können nachvollziehen, dass die Entwickler so gehandelt haben. Andere hätten sich alternative Lösungen gewünscht, wie beispielsweise die zeitweilige Deaktivierung der Marktbretter.
Auch beim Hauptspiel Final Fantasy 14 versuchen die Entwickler, alle Spieler zufriedenzustellen. Für einen neuen Dungeon bauen sie deshalb eine zusätzliche Herausforderung für alle Hardcore-Spieler ein, an der Casual Gamer vermutlich scheitern: Final Fantasy 14 will mit neuem Dungeon sicherstellen, dass alle ihren Spaß haben
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Ich hatte mal vor Jahren nen mmorpg gespielt, da liefen auf der Karte BOT fänger rum, also unzerstörbare mobs. Ich verstehe nicht warum diese art von anderen nicht genutzt werden.
3,58€
Ja, genau das hilft. Dem Bot-User viel zu viel Investition, um an mehr Gil zu kommen und um die Marktbretter zu nutzen.
Daß jetzt viele (normale) Nutzer mehr Echtgeld investieren, ist ein positiver Nebeneffekt.
Komm´, hör´doch auf … 😂
Du musst bedenken, dass die Betreiber von bots üblicherweise ja nicht nur ein bot nutzen, sondern hunderte gleichzeitig. Die müssten daher für jeden einzelnen bot diesen Betrag ausgeben. Zumal bei einem Ban eines Bots dieser weg ist und man dann für einen neuen bot den Betrag erneut ausgeben muss. Bisher war der ban von bots nicht weiter relevant, man hat dann einfach neue erstellt und direkt weitgemacht (zumal man sowieso wie gesagt meist viele gleichzeitig hatte).
Die Sache ist ja auch, dass du meistens für Zahlungen auch echte Daten hinterlegen musst und du dann für Bots auch viel mehr Overhead erzeugst.
Bei der Standardversion von FF14 allerdings auch kostenpflichtig. 😉
Bei der Free Version ist Marktbrett leider nicht möglich. Eigentlich störts nichts außer man will Handwerk machen, das wird damit extrem schwierig. Die 3,58 würd ich da gerne für ausgeben.
Stimmt, und auch dort ist es aus dem gleichen Grund nicht in der free version, eben weil man nicht will dass Bots den Markt überfluten. Schon schlimm genug dass haufenweise Bots in den Hauptstädten stehen und permanent den Chat mit Werbung vollspammen (da die nur sagen können, was ja nur in der direkten Umgebung geht, stehen diese halt meist an besagten Marktbrettern wo regelmäßig viele Spieler sind).
Deshalb sag ich ja 3,58.
Die könnten tatsächlich mal überlegen die Version zur F2P auszubauen.
NEIN bitte nicht. auf dem PC geht es grundsätzlich um Gold selling, die machen gut geld und würden dann die par Euro in kauf nehmen, neben dem was sie pro bot machen, sind 4 Euro nichts.
Lass es so wie es ist, es ist gut so und es soll ja nicht nur Schutz gegen Bots sein sondern auch ein, naja, reiz sich die voll version zu holen und das finde ich Legitim.
Also ich konnte ohne Probleme in der freien Version etwas verkaufen, übliche Trick um von meinem anderen Account Geld zu transferieren, und das klappte ohne Probleme. War eine Farbe für 500k Gil, und mein Hauptaccount hat das ohne Probleme kaufen können. Und kaufen geht garantiert auch, weil ich mir diese Thavnir Zwiebel über das Marktbrett dann besorgt habe.
Dann behauptest du also, dass Square Enix lügt? Denn auf der offiziellen Homepage zum free trial steht in den Nutzungsbedingungen folgendes:
“Nutzungseinschränkungen
Du kannst eine maximale Anzahl von 300,000 der spielinternen Währung („Gil“) erlangen.
Zudem ist es nicht möglich, die Chat-Optionen „schreien“, „rufen“ oder „flüstern“ zu nutzen, sowie über das Marktbrett oder direkt mit anderen Spielern zu handeln.”
https://freetrial.finalfantasyxiv.com/de/
Ich weiss, steht ja auch so bei der free Version direkt dabei. War selbst verwundert dass es funktioniert. Liegt vlt. aber an der speziellen Konstellation. Hauptaccount mit allen Erweiterungen auf der gleichen Playstation und ein zweiter Playstation Account aber eben damit nur die Gratis-Version weil der PS-name ist ja auch automatisch der Square-Enix Account und mit dem besitz ich gar keine Lizenzen für irgendeine Erweiterung. Gil Stand in der freien Version ist nun so bei ca 4 Millionen. Die AbboGebühr muss ich natürlich schon dafür zahlen. Also wenn du auf PS5 spielst und dir der Spass 11 Euro wert ist kannst du es ja leicht selbst ausprobieren. Macht halt normalerweise keinen Sinn, aber der Zweitaccount ist für eine Freundin, und da hilft man dann natürlich gerade zu Beginn mit paar Gil gerne aus.
Es war nicht zufällig die 30 tägige Testversion? Denn die gibt es ja auch noch, wo man bei einem neuen Account die ersten 30 Tage kostenlos das Spiel austesten darf, da hat man dann aber den vollen Spielumfang (man muss aber dafür nach den 30 Tagen auch das Abo zahlen und kann nicht mehr zum free trial switched)
Wie bereits erwähnt MUSS ich die Abo-Gebühr zahlen. Mal abgesehen dass der zweite Account schon mehrere Monate verwendet wurde, könnte die von dir angesprochene 30 Tage kostenlose Spielzeit-Version ja nur einmal pro Plattform verwendet werden. Ausserdem wäre es gar nicht möglich auf der selben Playstation auch unter einem anderen Account das Spiel zweimal zu installieren. Aber ein jeder Zweit-Acount auf der PS5 kann ein bereits installiertes Spiel verwenden. Nur der damit verbundene Square-Account besitzt natürlich nicht die Lizenzen für die Erweiterungen oder eben ein Abo.
Funkioniert übrigens auch bei ESO oder New World und das obwohl der zweite Account natürlich kein PS+ bezahlt. Und in ESO kannst du alles spielen was grundsätzlich gratis ist, aber nicht die Erweiterungen die der Hauptaccount besitzt oder ein eventuelles ESO+.
Während ich das jetzt so schreibe fällt mir auf dass es eigentlich gar nicht verwunderlich ist, dass es funktioniert. Man kann ja grundsätzlich alles was auf der primären PS5 bereits installiert ist auch mit einem Zweitaccount spielen, egal ob man es gekauft hat oder ob es PS+ benötigt. Nur die Sachen die man innerhalb eines Spieles gekauft hat, funtionieren natürlich nicht.
Und so gesehen hat das mit der herkömmlichen Gratis-Version von FF14 eigentlich gar nix zu tun.
Viel Geschreibsel für eigentlich gar nix besonderes lol
Es muss wohl immer irgendwo Menschen geben, die anderen etwas versauen müssen. Es ist eigentlich absurd, dass wir uns so etwas gegenseitig antun, irgendwann endet das Leben für jeden und bis dorthin sollte es eigentlich das Ziel sein einfach eine tolle Zeit erleben zu dürfen – aber das ist ein utopischer Wunsch.