FIFA 20: Persönliche Daten von 1600 Spielern geleakt – Spieler droht: „Ich verklag EA!“

Am 3. Oktober ging die Registrierung für die FIFA 20 Global Series live. Allerdings mit einem dicken Fehler: Persönliche Daten mehrerer Spieler wurden versehentlich veröffentlicht.

Am Donnerstag startete EA Sports die „Road to the FIFA eWorld Cup“. Soll heißen: Ab sofort konnten Spieler sich für die EA Sports FIFA 20 Global Series registrieren, über die man sich  für den eWorld Cup qualifizieren kann. Dort kann man in die Fußstapfen von Weltmeister MoAuba treten, der zuletzt auf Jürgen Klopp traf.

Doch die Registrierung, die noch bis 31. Oktober laufen soll, brachte Probleme mit sich. Die neue Registrierungs-Website, auf der sich Spieler mit ihren Daten anmelden konnten, war nicht immer leer. Manche Spieler sahen in der Eingabemaske nämlich keine leeren Felder, sondern die gespeicherten Login-Daten anderer Teilnehmer, die sich bereits angemeldet hatten. Ein dickes Datenleck! Dementsprechend wütend zeigten sich einige betroffene Spieler, wie beispielsweise Pro-Spieler „Kurt“:

EA reagiert auf Datenleck – Registrierung geschlossen

So reagiert EA: Während sich einige Spieler, etwa bei Twitter oder reddit, fassungslos über das Datenleck zeigten, zog EA die Notbremse. In einem ersten Post sprach EA von einem „potentiellen Problem“, das die Registrierung betreffe und deaktivierte die Registrierung erst einmal wieder. 

Am Freitagmorgen gab EA dann weitere Einblicke in den Umfang der Probleme. EA betonte, dass die Website insgesamt nur eine halbe Stunde lang erreichbar war. Nachdem die Probleme aufgetaucht waren, wurde sie umgehend wieder vom Netz genommen.

Mittlerweile habe man den Ursprung des Problems herausfinden können und einen Fix implementiert, der die Sicherheit der Spielerdaten gewährleisten soll.

Auf der Website sucht man die Registrierung derzeit vergeblich

So geht es nun weiter: Insgesamt seien etwa 1600 Spieler möglicherweise von der Problematik betroffen gewesen. Diese Teilnehmer möchte EA nun kontaktieren. Schlussendlich betonte EA, großen Wert auf die Sicherheit der privaten Daten der Spieler zu legen und entschuldigte sich für den Vorfall. Die Registrierung werde in den kommenden Tagen wieder geöffnet.

In den Kommentaren zu dem Post fordern einige Spieler Kompensationen, während andere die Entschuldigung zumindest als positives Zeichen sehen. Der Großteil allerdings beschäftigt sich mit anderen Problematiken.

Während einige Spieler die Gelegenheit nutzen, um EA auf Server-Probleme hinzuweisen, findet sich auch der Hashtag #FixCareerMode oft in den Kommentaren. Der Karrieremodus ist für viele Spieler bisher ein einziges Ärgernis – was an vielen Problem liegt.

Ein Problem, das aus Sicht vieler Spieler allerdings gerne bleiben dürfte, betrifft den Ultimate Team Modus:

In FIFA 20 ist die Fitness kaputt – Spieler meinen jetzt: „Das kann so bleiben“
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