Wer macht es schon jetzt richtig?
Es gibt Gründe, warum ein Final Fantasy XIV, das von Square Enix (Japan) kommt, bei Diskussionen um asiatische MMORPGs häufig ausgeklammert wird, und seit Jahren zu den weltweit erfolgreichsten und beliebtesten Genre-Vertretern gehört.
Zwar besitzt Eorzea ebenfalls einige Eigenheiten, durch die man direkt erkennen kann, wo das Spiel herkommt (etwa beim Design einiger Völker und Ausrüstungsteile; oder beim Grind mehrerer Jobs auf einem Charakter), doch fühlt es sich in vielen anderen Bereichen vergleichsweise westlich an.
Ein Grund dafür: Nach dem Fehlstart der 1.0-Version orientierte sich das Team von Naoki Yoshida für den Neustart an erfolgreichen Vorbildern wie World of Warcraft, um ein konkurrenzfähiges Themenpark-MMORPG aufzubauen. Der Fokus liegt daher seit A Realm Reborn klar auf PvE, mit Quests, Dungeons und Raids, und auf die Erzählung der Geschichten, deren Inszenierung sukzessive ausgebaut wurde.
Dazu kommt ein oldschooliges Bezahlmodell mit Kaufpreis und Abo, einem recht zurückhaltenden Shop und einer kostenlosen Variante, die über die Jahre stark ausgebaut worden ist.
Ebenfalls wichtig: Das Team von Naoki Yoshida bemüht sich seit Jahren mit viel Aufwand darum, die globale Community ins Boot zu holen. Durch die regelmäßig in unterschiedlichen Ländern stattfindenden Fanfestivals beispielsweise. Oder den offiziellen Lodestone, der seit vielen Jahren die in mehreren Sprachen lokalisierte Anlaufstelle für Spieler darstellt, die über Aktuelles auf dem Laufenden bleiben möchten.
Bis zum nächsten Fanfestival in Deutschland müsst ihr euch übrigens nur noch wenige Monate gedulden. Am 25. und 26. Juli soll das nächste Treffen mit den Entwicklern und Gleichgesinnten in Berlin stattfinden. Dort gibt’s sicherlich dann auch spannende Neuigkeiten zu 8.0: Der Chef von Final Fantasy XIV gibt einen Hinweis auf die Startzeit der kommenden Erweiterung
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Zunächst muss man natürlich sagen, solange die Spiele in Asien erfolgreich sind hat man alles richtig gemacht. Der westliche Markt ist nicht mehr der größte. Ansonsten bräuchte man westliche Entwickler, der asiatische Entwickler greift immer wieder zu dem was er kennt, macht ja im Prinzip jeder.
“NetEase? Die haben Mobile-Geldgräber wie Diablo Immortal verbrochen! ” naja die haben genau das gemacht was Blizzard ihnen gesagt hat. 😉
Ja, wir im Westen verbinden viele negative Aspekte mit MMORPG’s aus Asian, wobei einige (vor 10-15 Jahren, aber wirklich gut waren), damals war die Monetarisierung oder “p2w”-Aspket nicht so ausgeprägt wie heute.
Wobei ich große Hoffnungen in ArcheAge Chronicles und Chrono Odyssey, wenn die Versprechen von Fokus auf PvE und keine “p2w” Aspekte wirklich zutreffen, werde ich definitiv einige Zeit in den Games verbringen, dann muss halt nur noch das Gameplay überzeugen d.h. Endgame mit einem sinnvollen “Loop-Faktor” der mich immer wieder on bringt weil ich es will (nicht weil ich es muss) und der mir Spass macht, sowie meinen Charakter am Ende “stärker” macht. Ich bin daher mal gespannt, was das Jahr 2026 bringt.