Ein Mann stürzt bei einem Unfall in die Tiefe und wird schwer verletzt. Sein iPhone rettet ihm das Leben, erklären die Rettungskräfte. Sonst wäre er vermutlich verblutet.
Kalifornische Rettungskräfte haben einen Mann gerettet, der von einer 120 Meter hohen Klippe gestürzt und aus seinem Fahrzeug geschleudert worden war. Er wurde nur deswegen gerettet, weil sein Handy einen Unfallalarm an die Polizei gesendet hatte, erklärten die Rettungskräfte.
Ohne sein Handy wäre der Besitzer vermutlich in einer Stunde verblutet
Das Such- und Rettungsteam des “Los Angeles County Sheriff’s Department” reagierte auf einen Unfall im Angeles National Forest, nachdem man einen iPhone-Unfallerkennungs-Alarm erhalten hatte. Das ist eine Funktion des iPhones, welche schwere Fahrzeugunfälle erkennen soll.
Das Team war in der Lage, den Fahrer mithilfe der GPS-Ortung des Telefons schnell zu lokalisieren, so Mike Leum, der Chef des Einsatzteams. Als die Einsatzkräfte eintrafen, konnten sie die Stimme des Mannes hören, wussten aber nicht genau, wo er sich befand. Leum erklärte der in einer Pressemitteilung, dass die Person großes Glück gehabt hätte (via usatoday.com):
Ohne die rechtzeitige Benachrichtigung über die iPhone-Unfallerkennung hätte niemand gesehen, wie er über [die Klippe] gestürzt ist, und wer weiß, ob er jemals gefunden worden wäre. Er wäre höchstwahrscheinlich innerhalb von etwa einer Stunde verblutet.
Unfallerkennung ist auf neueren iPhone-Geräten verfügbar
Was ist das genau für eine Funktion? Die Unfallerkennung ist auf dem iPhone 14, dem 14 Pro und verschiedenen neuen „Apple Watch“-Modellen aktiv. Normalerweise ist die Funktion angeschaltet, wenn ihr sie nicht eigenhändig deaktiviert.
Wie funktioniert die Unfallerkennung? Bei einem schweren Autounfall zeigen die Geräte diese Meldung an – “Es sieht so aus, als hätten Sie einen Unfall gehabt” – und rufen den Notdienst, wenn Ihr die Meldung nicht nach 20 Sekunden abschaltet, erklärt Apple auf seiner Webseite.
Schaltet ihr die Meldung nicht ab, dann schickt das iPhone eine Meldung an die Notrufzentrale, inklusive eurer letzten bekannten Koordinaten. Und genau diese Funktion hat der verunglückten Person wohl das Leben gerettet.
Auch andere Menschen werden dank ihrer Technik gerettet. So wurde ein Mädchen vor ihrem Entführer gerettet, weil sie auf ihrer Nintendo Switch zocken durfte. Die gesamte Story lest ihr bei uns auf MeinMMO:
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Und da sagen Leute, dass Spionagetools auf dem System schlecht wären.
Naja “Spionagetools” ist ja ein bisschen übertrieben ausgedrückt. Hier wird keiner unbewusst ausspioniert, höchsten vllt die GPS-Koordinaten. Aber jedem ist es frei, all diese Funktionen zu deaktiveren.
Nochmal zu Erklärung:
Verdeckt ist es hier nur für Unwissende und wer sich bewusst nicht über Funktionen seiner Geräte im Jahr 2023 informiert ist selbst schuld.
Mein Kommentar ist absichtlich überspitzt geschrieben.