Zwei Entwickler-Teams befruchten sich gegenseitig mit Ideen. Final Fantasy und Expedition 33 kommen zusammen – was wird das Großes?
Wenn man Leute fragen würde, wer denn in den letzten Jahren die besten RPGs überhaupt auf den Markt gebracht hat, dann würde man wohl Namen wie Sandfall (Clair Obscur: Expedition 33), Larian (Baldur’s Gate 3) oder Square Enix (Final Fantasy VII Rebirth) hören. Wenn genau diese Entwickler sich aber zusammentun, kann das nur Gutes bedeuten – selbst wenn es nur um den Austausch von Ideen geht.
Wer hat wen besucht? Die Entwickler von Clair Obscur: Expedition 33 haben das Studio von Square Enix besucht, um sich mit einigen der Führungspersonen zu unterhalten. Von Sandfall Interactive waren der Game Director Guillaume Broche sowie der Producer Francois Meurisse anwesend, während von Square Enix die Chef-Entwickler von Final Fantasy VII Rebirth (Naoki Hamaguchi) und der Director von Visions of Mana, Ryosuke Yoshida, anwesend waren.
Entwickeln die ein Spiel zusammen? Nein, das ist nicht der Fall. Es handelte sich bei dem Treffen lediglich um einen „kreativ-reichhaltigen Austausch von Visionen und Ideen“.
Gerade für die Entwickler von Expedition 33 dürfte diese Reise auch ein kleiner Traum sein, der in Erfüllung geht. Immerhin haben sie für Clair Obscur jede Menge Inspiration aus Final Fantasy (wie etwa Teil 10) gezogen und sich daran orientiert. Außerdem haben sie, ganz dem aktuellen Gaming-Trend zum Trotz, auf ein rundenbasiertes Kampfsystem gesetzt. Also genau das, was sich Fans schon seit Jahren von der Final-Fantasy-Reihe gewünscht haben.
Dass Entwickler sich gegenseitig besuchen, kommt durchaus häufiger vor. In der Gaming-Industrie sind solche Treffen zumeist tatsächlich genau das: Ein Austausch von Ideen und Konzepten, damit beide Seiten voneinander lernen können und im Austausch mit anderen Leuten aus der Branche vielleicht frische Ideen entwickeln.
Die eigene Inspiration treffen – ein Traum für viele
So diskutiert die Community: Das Treffen wird auch in den Communitys der Spiele diskutiert, wie etwa im Games-Subreddit. Dort feiern die meisten, dass es dieses Treffen gab und glaube, dass es vor allem für das Sandfall-Team fantastisch gewesen sein muss:
Ich kann mir die Spannweite der positiven Emotionen kaum vorstellen, die jemand erleben muss, der erst das Spiel von jemandem spielt, davon inspiriert wird, ein eigenes Spiel zu machen und dann diese Leute persönlich treffen darf. Das muss sich unglaublich anfühlen.
-Delicious-Steak2629
Falls wir in den nächsten Jahren ein „Final Fantasy XVII“ bekommen, das doch wieder zu den Wurzeln zurückkehrt und auf ein rundenbasiertes Kampfsystem setzt, wäre es durchaus denkbar, dass wir das dem Erfolg von Expedition 33 und genau diesem Besuch zu verdanken haben.
Ob Final Fantasy eine rundenbasierte Zukunft haben wird, darauf hat man bei Square Enix schon geantwortet.
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Also Square Enix wollte einfach mal nachfragen wie Sie FF retten können
Und hoffentlich lässt sich Sandfall Interactive mal zeigen, dass es noch andere Gameplay-Elemente als Kämpfe in Videospielen gibt.