Normalerweise wechseln Spiele wenn dann in den Free2Play-Bereich, ein Koop-Game auf Steam verlässt diesen allerdings bald – und das über ein Jahr nach Release.
Von welchem Spiel ist die Rede? Das Spiel heißt eWorlds und ist ein 3D-Plattformer. Mit seinem Multiplayer-Fokus und der niedlichen Optik erinnert das auf den ersten Blick an Fall Guys. Ihr sollt hier jedoch ein narratives Abenteuer erleben.
Nach einem Unfall stürzt euer Raumschiff auf einer unbekannten Insel ab, an der mehrere Welten miteinander verschmelzen. Ihr erkundet unterschiedliche Landschaften, über eine tropische Insel hin zu einer Stadt im Wilden Westen und gefährliche Dungeons. Dabei gilt es, Fallen zu überwinden und Rätsel zu lösen.
eWorlds erschien am 24. Oktober 2024 auf Steam – und das kostenlos. Wer die Entwickler finanziell unterstützen will, kann sich ein Supporter-Pack mit besonderen Power-Ups oder den Soundtrack des Spiels kaufen. Doch ab dem 16. April 2026 ist das nicht mehr genug.
Hier seht ihr den offiziellen Launch-Trailer zu eWorlds:
Entwickler verschenken ihr Spiel über ein Jahr lang, müssen jetzt umlenken
Warum kostet das Spiel plötzlich etwas? Die Entwickler begründen ihre Entscheidung mit den laufenden Kosten für Multiplayer-Titel. So teilen sie ihren Spielern in einer Botschaft auf Steam mit:
Mit der Zeit erfordert es Kosten, die Server dauerhaft aktiv zu halten – Kosten, die wir mit dem aktuellen kostenlosen Modell nicht decken können.
Um sicherzustellen, dass die Server online bleiben und eWorlds auch in Zukunft spielbar und zugänglich bleibt, habe man sich also dazu entschieden, das Monetarisierungsmodell zu ändern. Das Spiel soll in Zukunft 3,99 € kosten. Das ist jetzt kein großes Preisschild, aber trotzdem eines.
Wen trifft diese Änderung? Wer das Spiel bereits besitzt oder bis zum 16. April 2026 holt, für den ändert sich nichts. Bis dahin könnt ihr euch das Spiel nämlich noch kostenlos sichern und dann auch behalten.
Falls ihr eWorlds also noch mit einigen Freunden spielen wollt, solltet ihr es euch möglichst bald holen. Und selbst wenn es euch am Ende dann doch nicht gefällt, so habt ihr zumindest kein Geld dafür ausgegeben – jetzt zugreifen schadet also nicht.
Über unterschiedliche Monetarisierungsmodelle wird immer wieder diskutiert. Manche zahlen lieber im Vorhinein, haben im Spiel dafür keine Echtgeldkäufe mehr, andere tendieren eher zum Free2Play-Modell. Pay2Win ist aber bei den allermeisten Spielern unbeliebt, insbesondere im Westen. Ein MMORPG-Studios wendet sich daher davon ab, und will sogar einen Schritt weiter gehen: Das größte Studio für MMORPGs will an seinem Image feilen, kündigt Abkehr von Pay2Win und Mitsprache-Rechte der Gamer an
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.