World of Warcraft Forever hat ein Problem, das vielen sofort auffällt. Es ruiniert das Gefühl einer zusammenhängenden Welt.
Das Versprechen von World of Warcraft Forever ist schön: Die alte Spielerfahrung aus den Vanilla-Tagen von WoW, gepaart mit neuen Inhalten und einigen Verbesserungen, die dafür sorgen, dass das Spiel in die Ewigkeit getragen wird.
Es lebt von Nostalgie und zugleich modernen Verbesserungen, die das ganze Spielerlebnis runder machen. Doch eine Sache ist ganz anders als damals in den Vanilla-Tagen – und es droht, das Gefühl der Immersion zu ruinieren: Charaktere verschwinden einfach aus dem Sichtfeld.
Was ist das Problem? Ein Versprechen von WoW Forever ist, dass man – ähnlich wie damals in Vanilla – immer wieder die gleichen Leute trifft. Das funktioniert laut den Entwicklern auch schon recht gut und auch in der Beta dürften viele die gleichen Spielerinnen und Spieler immer wieder treffen.
Ein Problem ergibt sich jedoch häufig an den Übergangen von Gebieten. Wer etwa von Orgrimmar nach Durotar übertritt, der betritt einen anderen Layer der Spielwelt (oft auch „Phase“ oder „Shard“ genannt). Das sorgt dafür, dass am Ausgang von Orgrimmar Charaktere plötzlich im Nichts verschwinden oder beim Betreten der Stadt aus dem Nichts aufploppen.
Für viele ist das ein Dorn im Auge, denn es ruiniert das Gefühl einer zusammenhängenden, großen Spielwelt und zerstückelt diese auf unnatürliche Weise.
Schon jetzt gibt es für WoW Forever zahlreiche Addons, die etwa das Springen auf verschiedene Layer ermöglichen, durch kurze Gruppeneinladungen. Das kann nützlich sein, um auf einen Layer mit weniger (oder mehr) anderen Charakteren zu kommen, kann aber auch ausgenutzt werden. Wer etwa im PvP verfolgt wird und es schafft, den Kampf kurz abzuschütteln, kann einfach in einen anderen Layer „fliehen“.
Besonders absurd ist das am Übergang zwischen verschiedenen Gebieten, etwa an der Grenze vom Brachland nach Tausend Nadeln. Dort kann man auch ganz ohne Addon gezielt zwischen Layern umherspringen, um etwa Feinde am Fahrstuhl anzugreifen und dann wieder in Sicherheit zu hüpfen, wie man hier sieht:
Wird das noch behoben? Genau das ist die große Frage. Blizzard möchte zwar solche Schmerzpunkte beheben, doch die dahinterliegende Technik von Layern und Shards wird wohl kaum angerührt, immerhin ist die für das neue „Mega-Server“-Modell von WoW Forever notwendig. Eine immersive Spielwelt fühlt sich anders an und diese Zerstückelung der Welt könnte zu einem großen Problem werden für alle, die gerne Welt-PvP betreiben oder sich einfach vom Spielgefühl leiten lassen wollen.
Cortyn meint: Das Layering ist eine Notwendigkeit, damit die Mega-Server in World of Warcraft Forever überhaupt funktionieren. Doch so, wie das System aktuell implementiert ist, sorgt es für eine Menge Fehler, die hoffentlich nach der Beta behoben sind. Da es sich aber um Probleme handelt, die auch im modernen World of Warcraft auftauchen, bin ich eher skeptisch, dass es hier eine kurzfristige Lösung geben wird. Es wird wohl eines der Problemchen sein, mit denen man sich erstmal arrangieren muss – auch, wenn es den Spielspaß schmälert.
Wie steht ihr zu dieser Problematik? Ist das etwas, das Blizzard rasch in den Griff kriegen und beheben muss? Oder ist das ein notwendiges Übel, mit dem man einfach leben muss bei einem Projekt wie WoW: Forever? Hemmt das eure Spielerfahrung oder ist das gar eine gute Sache? Aber auch eine ganz andere Sache hängt über WoW Forever wie ein Damoklesschwert …
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Kommentare
Was besseres als whataboutism ist dir wohl nicht eingefallen.
Versuch doch wenigstens beim Thema zu bleiben.
Mm verstehe ich 0 was daran whataboutism gewesen sein soll ? Das Thema hier ist Immersion und ich habe gesagt was meine Immersion stört in Forever, habe weder beleidigt noch irgendwie was schlimmes geschrieben, wirklich unglaublich
Das Thema des Artikels ist das Sharding und Layering in der Spielwelt. Du bist sehr oft unter Artikeln und schreibst im Kern etwas wie “Also [das Problem des Artikels] finde ich nicht so wild, mein größtes Problem ist [was ganz anderes]”.
Das ist natürlich eine legitime Meinung, aber dafür ist ein spezifischer Artikel dann einfach nicht der richtige Ort. Bleib doch beim Thema.
Ich versteh auch gar nicht, warum das so gemacht wird. Früher als man ja noch klassische Server hatte war es ja so, dass alle in derselben Welt waren. Da war Layering etc. noch nicht mal ein Gedanke und da hat es funktioniert. Warum müssen diese Layer oder Shards oder was auch immer so krank fragmentiert sein? War ja früher auch nicht so. Weil jetzt ist es so, dass eigentlich jedes Gebiet eigene Layer/Shards hat und nicht mehr der gesamte Kontinent. Es wäre ne bessere Idee, wenn einfach ganz Kalimdor zum Beispiel mehrere Layer hat, nicht aber die einzelnen Gebiete.
Also selbst wenn wir mal annehmen würden das die Server und die Clients mit 10k oder gar 100k Leuten in einem Gebiet flüssig laufen würden.
Das Spiel selbst, komplett unspielbar wäre.
Also ich erinner mich an WotlK noch sehr gut und da gab es soweit ich weiß auch kein Layering und da hat es ja auch irgendwie funktioniert. Nur weil ich in Orgrimmar stehe muss mein Client ja keine Spieler in Desolace oder Tanaris rendern.
Mir gehts ja nur darum, dass die Layer so fragmentiert sind. Warum despawnen Leute wenn man aus OG geht oder wie hier im Beispiel beim Aufzug Brachland/Tausend Nadeln? Die Layern müssen bestimmt nicht so fragmentiert sein eigentlich… Es kann ja trotzdem Layer geben oder muss es wahrscheinlich, aber doch nicht gefühlt 10.000 Layer, weil jedes Gebiet an sich 100 Layer hat.
Wie im Artikel gesagt wurde, gibt es auf die schnelle keine bessere oder Alternative Lösung wie Shards und Layer bedingt durch den “Mega-Server” wird das ganze nochmal verstärkt.
Man kann halt nicht alles haben, entweder ein Mega-Server mit viele Shards für die Regionen und Layer für die Spielzahl oder halt Server wie in Retail (etwas weniger “Probleme), was dann aber nicht mehr dem Sinn hinter Forever entspricht, daher muss man erstmal mit dem “Problemchen” leben.