Ein Weltraum-Spiel ist wie die Serien auf DMAX, ließ mich sogar an der Ware riechen

Raid Fusionplay Titelbild angespielt

MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes hat sich auf der gamescom 2026 nach langer Zeit mal wieder in ein VR-Spiel gewagt. Diesmal war er ein Zollbeamter im Weltraum und hat gemerkt: VR ist trotz seiner Nische immernoch unglaublich faszinierend.

Um welches Spiel geht es? R.A.I.D. ist das nächste Spiel des deutschen Entwicklers FusionPlay, den man am ehesten von Nice Day For Fishing kennen könnte. Statt eines Pixel-RPGs ist R.A.I.D. aber ein VR-Space-Shooter. Ihr übernehmt die Rolle eines Zollbeamten, der Trucks nach illegalem Gut durchsucht – eben eine Weltraum-Version der komischen Serien, die Väter gerne auf DMAX gucken.

Auf der gamescom konnte ich mir das Spiel anschauen. Statt nur einer VR-Brille gab es aber auch eine Weste und zwei Armbänder mit haptischem Feedback und ein Gerät für Gerüche – genau das hat gezeigt, was VR-Spiele so gut macht.

Einen Trailer zum Spiel seht ihr hier:

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In R.A.I.D seid ihr der Weltraum-Zoll, der sich mit illegalem Zeug und Aliens herumschlagen muss

Der Zoll im Weltraum bietet viel Action

Wie läuft das Spiel ab? Ausgestattet mit all dem Equipment beginnt die Zollschicht mit einem auswählbaren Loadout. Danach ist man an einer Weltraumschleuse, in der man Trucks durchleuchtet und durchlässt, wenn sie nichts Merkwürdiges dabei haben.

Hierbei funktionierte das VR-Gameplay auch schön intuitiv. Die Schleuse öffnet man mit einem ziehbaren Zug und auf einem Bildschirm sieht man die diesmal verbotenen Güter und auf einem anderen die Inhalte der Trucks. Bemerkt man etwas Illegales, kann man auf einen Knopf drücken und wird dann in den Truck gebeamt.

Dort muss man meist gegen Aliens kämpfen. Dafür hat man 3 Waffen zur Verfügung. Das hat echt viel Spaß gemacht, vor allem dank des Equipments. Das Schießen fühlte sich smooth an und dank des visuellen Designs der Projektile war auch das Zielen angenehm.

Mein großes Highlight waren aber die haptischen Feedbacks durch die Weste und die Armbänder. Man spürt, wenn man getroffen ist, was nicht nur der Übersicht in der VR-Umgebung hilft, sondern das Spielerlebnis immersiver macht. Das i-Tüpfelchen war dann noch das Geruchsgerät: Nutzt man bestimmte Waffen, etwa einen Kartoffelraketenwerfer, oder kommt in einen neuen Truck, wird ein neuer Geruch freigesetzt, der automatisch für Abwechslung sorgt.

Das war eine der besten VR-Erfahrungen, die ich so hatte, vor allem weil es genau den Nerv trifft, den ich bei VR mag.

Wie die ganze Montur aussehen kann, zeigt FusionPlay-Entwickler Tom Zetsche auf diesen Bildern:

Intuitiv und casual-freundlich

Man sollte hierbei trotz all dem Spaß erwähnen, dass VR eine Nische ist, und selbst die wenigsten VR-Spieler werden Equipment wie eine Weste oder ein Geruchsgerät haben oder sich kaufen. Dennoch hat R.A.I.D. all die Elemente, die ich an VR schätze.

Allen voran das intuitive Gameplay. Dank des Designs der Panels, der simplen, aber spaßigen Steuerung und der bunten Space-Grafik bin ich mir sicher, dass ich das Spiel selbst meiner Mutter anwerfen könnte und sie daran Spaß hat. Das mag ich an VR-Spielen besonders, da man sie gut auf Partys herausholen kann und jeder mal ausprobieren kann, ohne große und lange Erklärungen – auch eine Schicht dauerte nicht so lange, dass man viel Zeit aufwenden müsste.

Zudem steht man meist auf einer Stelle im Spiel, wodurch die Chance auf Motion Sickness geringer ist – zumindest bei mir kam es zu keinem Moment zu einem Übelkeitsgefühl. Bei mir passiert es größtenteils nur in Spielen, in denen ich im Spiel laufen muss oder in denen sich meine Spielfigur laufend bewegt. Ein weiterer Vorteil davon, dass man meist auf der Stelle steht, ist auch, dass man nicht unendlich viel Platz braucht, wenn man es zuhause spielen sollte.

Ein cooler Aspekt für VR-Enthusiasten ist in R.A.I.D. wohl auch die Möglichkeit, mit bis zu 4 Spielern im Koop zocken zu können – falls man genug Freunde mit VR-Headset hat.

Falls ihr also ein VR-Headset habt oder zumindest Interesse an VR-Spielen habt, solltet ihr euch R.A.I.D. auf Steam oder Meta anschauen, wenn das Spiel erscheint.

Habt ihr Erfahrungen mit VR-Spielen gemacht und welche Aspekte sind euch da am wichtigsten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Mehr Spiele von der gamescom 2026 findet ihr hier: Ein Boomer-MMORPG kommt mit altem Charme zurück, dem selbst ich als GenZ nicht widerstehen kann

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