Elite Dangerous:  Vorzeige VR-Spiel zieht Steam VR dem Oculus Rift vor

Das Space-MMO Elite Dangerous hat mit einer Ansage für Wirbel in der Virtual-Reality-Szene gesorgt.

2016 soll das Jahr der Virtual Reality werden. Verschiedene Systeme bringen sich in Position. Neben Oculus Rift und Playstation VR ist etwa auch SteamVR im Rennen. Potentielle Käufer beobachten den Markt genau. Es will ja keiner ein System kaufen, das unterlegen ist und dann vielleicht eingeht, wie bei dem „VHS-Video 2000“-Formatkrieg oder bei späteren Ausgaben im Console-War. Die älteren werden sich erinnern.

Letzte Woche berichtete euorgamer, dass Frontier, die Entwickler hinter Elite:Dangerous, sich auf die VR-Lösung von Steam konzentrierten. Man sei von Oculus Rift zu Valves Lösung als bevorzugte VR-Plattform hinübergeschwenkt, da Valve vor Oculus stabilere Treiber herausgegeben habe.

Laut Frontier, sei Elite Dangerous wahrscheinlich das führende Spiel, das in der Lage sei, Virtual Reality schon zum Start zu unterstützen. Man wolle Spielern die beste VR-Erfahrung bieten und das bedeute, dass man sich auf eine Lösung konzentrieren werde. Und bei der besten Lösung habe man sich für SteamVR entschieden. Das sei aber kein exklusiver Deal, sondern man arbeite auch daran Oculus Rift zu unterstützen.

In den Ohren der Fans von Oculus Rift klang das bedenklich nach einer Vorentscheidung. Vor allem, als andere Seiten den Bericht mit der Perspektive „Steam VR ist besser als Oculus Rift, sagt Frontier“ aufgriffen.

Um solche Eindrücke zu zerstreuen, hat sich Frontier noch einmal gemeldet und unterstrichen, dass man aktiv mit Oculus zusammenarbeite, um eine Lösung zu finden.

EVE Valkyrie

Mein MMO meint: Von außen wirkt es, als sei da viel Strategie im Spiel. So ist bereits bekannt, dass Oculus Rift mit EVE: Valkyrie einen Deal hat und in einem Bundle mit dem Weltraum-Spiel starten wird. Das könnte bei taktischen Überlegungen für Elite:Dangerous durchaus eine Rolle gespielt haben. So richtig in Konkurrenz stehen Elite und EVE: Valykrie zwar eigentlich nicht, aber vielleicht fürchtet man bei Frontier, man könne bei Oculus Rift nur die zweite Geige im virtuellen Weltraum spielen.

Quelle(n): eurogamer
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Rowold
Rowold
4 Jahre zuvor

Gut das Frontier nicht primär auf Occulus setzt. So bleibt die Hoffnung auf ein bezahlbares System. Konkurrenz ist immer gut für den Geldbeutel des Kunden.

Sucoon
Sucoon
4 Jahre zuvor

mein kumpel hat das developerkit von occulus und da ist es tatsächlich so, das es mit windows 10 diverse treiberprobleme gab und vorher auch schon bei treiberupdates schlecht aussah.

ansich interessiert mich vr schon, seit ich in den 90er die erste haube aufhatte, auch wenn es damals nur linien waren aller tron. aber 750 euro sind halt nicht massentauglich. ich hoffe es setzt sich hier bald ein einheitliches für alle erschwingliches system durch

Chris
Chris
4 Jahre zuvor

E:D mit VR wird brachial, es ist mit Headtracker und Throttles schon ein Erlebnis.

Freu mich schon.

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