Im Verlauf des Jahres 2026 kommt ein neuer Shooter, der direkte Konkurrenz zu Battlefield sein kann, aber etwas taktischer als EAs Shooter sein will.
Um welches Spiel geht es? Im Februar 2026 fing ein neuer Shooter die lüsternen Blicke der Genre-Fans ein: WARDOGS. Das Spiel vom Entwickler „BULKHEAD“ beschreibt sich selbst als „All out Warfare‘-First-Person-Shooter“, der großangelegte Schlachten und ein zerstörbares Schlachtfeld in einem modernen, realistischen Setting bietet.
Der Ankündigungstrailer des Shooters wurde inzwischen über 525.000 Mal gesehen und konnte zahlreiche Shooter-Fans überzeugen. Viele Kommentare unter dem Trailer auf YouTube geben zu verstehen, dass WARDOGS ein Battlefield-Killer werden könnte, denn Battlefield 6 habe ihr Interesse bereits verloren.
WARDOGS möchte bereits im Verlauf des Jahres 2026 im Early Access auf Steam starten. Ein genaues Datum ist allerdings noch nicht bekannt. Mit dem vollwertigen Release könne zudem eine Konsolen-Version folgen.
In den Spuren von ARMAs King of the Hill
Worum geht es in dem Spiel? WARDOGS ist ein Shooter, in dem bis zu 100 Spieler, aufgeteilt in drei Teams – fragt mich nicht, wie das mathematisch aufgehen soll – um ein Gebiet auf einer großen Karte kämpfen. Hierzu gibt es Infanteristen, Panzer, Helikopter und natürlich die Zerstörung von Gebäuden.
Inspiriert ist WARDOGS von „King of the Hill“-Matches in ARMA 3, weshalb die Entwickler auch mit dem Ersteller der ursprünglichen „King of the Hill“-Mod der Militärsimulation zusammenarbeiten. WARDOGS soll allerdings keine Simulation sein.
Das Gameplay ist zwar insgesamt taktischer und realistischer als in Battlefield 6, aber die Entwickler wollen nicht vergessen, dass es ein Spiel ist. Auf einer Skala platzieren sie es deshalb zwischen Battlefield 6 und Spielen wie ARMA oder Squad.


Ungeduldige Spieler leiden unter unbedachtem Gameplay
Was macht das Spiel besonders? Die große Besonderheit des Spiels ist allerdings das Cash-System. Ähnlich wie in Battlefield könnt ihr in WARDOGS verschiedene Rollen wie Medic oder Assault ausfüllen, doch ihr bestimmt dabei selbst, welche Ausrüstung ihr mit in den Kampf nehmt.
Ähnlich wie in einem Extraction-Shooter stellt ihr euer Loadout zusammen und verliert es, wenn ihr sterbt. Neue Waffen und Gadgets müsst ihr euch bei Händlern oder auf dem Schwarzmarkt kaufen. Das Cash dafür verdient ihr durch Aktionen, die eurem Team helfen, wie zum Beispiel Kills, Revives und Ähnliches.
Dieses System hat zur Folge, dass ihr durch den Verlust eurer Ausrüstung und des dafür ausgegebenen Geldes quasi bestraft werdet, wenn ihr kopflos und unbedacht in die Reihen eurer Gegner rennt, sterbt und eurem Team nur eine Last statt eine Hilfe seid.
Kann das wirklich ein Battlefield-Killer sein? Nein, und das möchten die Entwickler auch gar nicht. Sie betonen, dass sie ein eigenes Spiel machen, das sich sowohl von Battlefield als auch von ARMA und Co. unterscheidet. Dabei sind sie sich bewusst, dass WARDOGS kein Spiel für jeden sein wird.
Insgesamt backen die Entwickler sprichwörtlich mit kleineren Brötchen und sagen, sie wollen Battlefield nicht schlagen. Sie glauben zudem, dass es nach dem Early-Access-Release des Spiels ohnehin einen natürlichen Fall der Spielerzahlen geben wird. Wenn sich WARDOGs irgendwo zwischen 3.000 und 10.000 täglich gleichzeitig aktiven Spielern einpendle, sei das für das Studio bereits ein Erfolg.
Falls ihr nicht auf WARDOGS warten wollt, sondern schon jetzt auf der Suche nach einem neuen Spiel seid, schaut gerne in unsere Liste mit den besten Shootern 2026. Vielleicht spricht euch etwas an: Die 25 besten Shooter 2026 – Diese PvP- und PvE-Spiele überzeugen mit ihrem Gameplay
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