Die schwächsten Items in The Division 2 haben reale Vorbilder

Miese Ausrüstung aus dem realen Leben diente bei The Division 2 als Inspiration für das schlechteste Gear. Wie kam es dazu?

Um diese Ausrüstung geht’s: Habt Ihr Euch schon mal die Item-Beschreibungen der weißen Start-Ausrüstung bei The Division 2 angesehen? Wenn nicht, dann geht es Euch vermutlich wie dem Großteil der Fans.

Denn den meisten Spielern dürften diese Details entgangen sein. Der überwiegende Teil der Agenten wollte einfach nur besseres Gear bekommen und hat die weiße Ausrüstung schnellstmöglich ausgetauscht.

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Dabei kann man bei dem ein oder anderen Text schon schmunzeln – gerade, wenn man selbst gedient hat.

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Was sagen die Beschreibungen? So sagt beispielsweise die Beschreibung der Maske: „Sollen Schutzmasken wirklich so viel Staub durch die Filter lassen?“

Bei den Handschuhen heißt es dann: „Immer etwas klamm, auch nach dem Trocknen.“

Hier noch weitere Bespiele:

  • Rucksack: Jeder andere Rucksack wäre angenehmer zu tragen
  • Schutzweste: Kann vielleicht eine Kugel abhalten. Aber Pappe kann das auch, wenn man Glück hat
  • Holster: Hält die Pistole fast immer da, wo sie sein sollte
  • Knieschoner: Schütz scheinbar vorrangig die Schienbeine anstelle der Knie

Im Prinzip deuten all diese Texte an: „Tausch mich bloß schnellstmöglich aus“ und lassen die Starter-Ausrüstung in keinem besonders guten Licht erstrahlen. Das war wohl Absicht und hatte auch einen Grund.

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Wie kam es zu diesen Beschreibungen? Den Grund für die kuriosen Beschreibungen der Start-Ausrüstung in The Division 2 hat der Game Designer Rasmus Künstlicher in der aktuellen Ausgabe von „State of the Game“ verraten. Künstlicher war persönlich verantwortlich für diese Texte.

Die Beschreibungen sind seinen Erfahrungen im Rahmen des Militär-Dienstes geschuldet. Das schlechteste Gear des Spiels – also die Beginner-Sets – haben dementsprechend reale Vorbilder. Die Texte sind an Geschichten angelehnt, die Künstlicher während seiner Ausbildung und seinem Einsatz in Afghanistan mit schlechtem Standard-Equipment der Armee erlebt hat.

So sorgten seine Handschuhe beispielsweise für besonders viel Frust. Sie waren stets feucht – egal, wie lange man sie getrocknet hat. Keiner hat jemals verstanden, warum. Seine Knieschoner rutschten ständig und schützen eher seine Schienbeine als seine Knie, die „nie wieder die selben sein werden.“ Die Rucksäcke waren alles andere als bequem.

Nicht alles war schlecht, sagt Künstlicher. Doch die prägendsten Erfahrungen dieser Zeit spiegeln sich nun in den Item-Beschreibungen des Starter-Gears wider.

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Autor(in)
Quelle(n): KotakuState of the Game
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