Der Transporter ist dank seiner Fähigkeit, Personen oder Gegenstände zu beamen, weit über die eigentlichen Serien zu Star Trek hinaus bekannt. Sein Ursprung ist aber völlig banal und überhaupt nicht futuristisch.
„Beam me up, Scotty“
Eines der bekanntesten Zitate aus Star Trek kommt zwar exakt so nie in der Serie vor, dennoch wird es bis heute immer wieder hervorgeholt. Es betrifft das Beamen, das die Besatzung der Enterprise in zahlreichen Folgen nutzt.
Schon seit dem Start der originalen Serie im Jahr 1966 ist der Transporter, das Gerät, welches das Beamen ermöglicht, mit an Bord. In der Pilotfolge „Der Käfig“ nutzt die Crew die Technologie, um auf dem Planeten Talos IV zu landen.
Da stellt sich die Frage, warum man nicht einfach mit dem gesamten Raumschiff nach unten geflogen ist und auf mögliche Risiken durch das Beamen verzichtet hat. Die Antwort ist völlig banal und liegt im Budget der Original-Serie begründet.
In der jüngsten Serie des Franchise ist das Budget kaum ein Problem. Hier seht ihr den Trailer zu Starfleet Academy, das besonders junge Zuschauer ansprechen möchte:
Raumschiffe kosten mehr
Warum erfand man den Transporter? Bei der Konzeption der Serie mussten sich Schöpfer Gene Roddenberry und sein Team ausdenken, wie man die Crew vom All auf einen Planeten schaffen könnte.
Die offensichtliche Lösung, nämlich mit der Enterprise zu landen, war allerdings zu teuer. Es hätte erfordert, für jeden Planeten eigene Szenen mit Raumschiffmodellen zu drehen. Hätte man stattdessen auf ein kleineres Shuttle zurückgegriffen, wäre es nötig gewesen, ein neues Innen-Set zu bauen.
Deshalb entschied man sich für den Transporter. Dieser sorgt dafür, dass sich Personen, aber auch Gegenstände entmaterialisieren und am Zielort wieder zusammensetzen.
Damit sparte die Produktion Kosten und selbst Gene Roddenberry, der von seiner ursprünglichen Vision abweichen musste, zeigte sich im Nachhinein dankbar. Laut The Making of Star Trek (via Memory Alpha) sagte er später:
„Eines von vielen Beispielen, bei denen uns ein Kompromiss zu kreativem Denken zwang und das, was wir ursprünglich geplant hatten, sogar noch verbesserte. Hätte jemand gesagt: ‚Wir geben euch das Budget, um das Schiff landen zu lassen‘, hätten unsere Geschichten langsam, viel zu langsam begonnen […]. Die Konzeption des Transporters […] ermöglichte es uns, bereits auf Seite zwei des Drehbuchs tief in die Geschichte einzutauchen.“
Gene Roddenberry
Umgesetzt wurde das Beamen mit einem simplen Trick: Dabei wurde Aluminiumpulver von hinten beleuchtet und von einer umgedrehten Kamera von oben gefilmt. In späteren Produktionen des Franchise reicht das Geld aus, um aufwändigere Szenen zu inszenieren, inklusive der Landung eines Raumschiffs.
Die Erfindung des Transporters war also kein Zufall, sorgte im Verlauf der Serie aber für einige spannende Momente, wenn die Technologie mal versagte oder Unfälle passierten. Seid ihr Fans des Beamens oder würdet ihr das Raumschiff als Reisemittel bevorzugen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Star Trek hat besondere Anerkennung bekommen: Astrophysiker erstellt eine Tier-List zu den besten Aliens, doch nur 4 erreichen den besten Platz
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