Viele Diablo-Fans würden D3 am liebsten vergessen, doch laut Blizzard hat es immer noch „Millionen von Spielern“

Viele Diablo-Fans würden D3 am liebsten vergessen, doch laut Blizzard hat es immer noch „Millionen von Spielern“

Diablo 2 hat gerade ein neues Update erhalten und Diablo 4 ist sowieso der neuste Teil der Reihe. Trotzdem soll Diablo 3 immer noch Millionen von Spieler anziehen. Wie das geht, verrät ein Entwickler.

Wie sieht es gerade bei Diablo aus? Die Diablo-Reihe hat mittlerweile 4 Teile und dabei werden die neuesten Spiele immer wieder mit neuen Updates versorgt:

Obwohl Diablo 4 der neueste Teil der Reihe ist, soll die Spielerschaft im Vorgänger immer noch gigantisch sein. Matthew Cederquist ist Executive Producer bei Diablo und verriet in einem Gruppeninterview bei Blizzard, dass es immer noch Millionen Spieler in Diablo 3 gebe – und das, obwohl Teil 3 zum Release alles andere als gut ankam: zu bunt, zu einfach, zu wenig wie Diablo 1 und 2. Doch Cederquist erklärt, warum das System so gut funktioniert.

Spiele kannibalisieren sich gegenseitig

Wieso hat Diablo 3 immer noch so viele Spieler? Der Produzent verrät, dass jeder Teil seiner eigene Kernspielerschaft habe. Allerdings gebe es auch einen Teil, der zwischen den Titeln hin und her wechselt. Das liege vor allem an den unterschiedlichen Saisons und DLCs:

In jeder einzelnen Ranglistensaison, die herauskommt, werdet ihr sehen, wie Leute von D4 zurück zu D3 wechseln und an diesem Eröffnungswochenende oder in dieser Woche oder so spielen, und dann wechseln sie gleich wieder zurück zu D4. Und umgekehrt zu D2.

Da Diablo 2 erst vor kurzem neue Inhalte erhielt, befänden sich momentan mehr Spieler in Diablo 2 als in Diablo 3. Die Entwickler würden versuchen, den Start von saisonalen Inhalten von unterschiedlichen Diablo-Spielen nicht beieinanderzulegen. So sollen Spieler wochenweise einen anderen Diablo-Teil genießen.

Ist das auch bei WoW so? Laut Cederquist sei World of Warcraft nicht so fluktuierend wie Diablo. Selbst mit World of Warcraft Classic hätten die Spieler zwar eine weitere Option, aber immer noch ihr eigenes Heim im jeweiligen Spiel und würden es nicht bewegen können.

Außerdem würde es dort mehr Zeit kosten, seinen Charakter hochzuleveln, Gruppen zu organisieren und Raids zu machen. Das sei in Diablo anders. Dort sei auch beispielsweise jede Klasse ein Schadensausteiler und hätte keine bestimmte Rolle, die für einen Raid benötigt wird.

Das Jahr 2026 soll ein großartiges Jahr für Blizzard werden. Die Chefin weiß allerdings jetzt schon, dass nicht alles ein Erfolg wird. Wie sie sich die Zukunft des Entwicklerstudios vorstellt, lest ihr im folgenden Artikel auf MeinMMO: 2026 soll für Blizzard ein wichtiges Jahr werden, doch die Chefin muss zugeben: „Nicht alles wird Erfolg haben“

Quelle(n): PCGamer, Eurogamer
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