Destiny: Was ist mit Matchmaking für Raids und Nightfall?

Beim MMO-Shooter Destiny ist das Matchmaking für die Raids, die automatische Spielersuche, ein großer Wunsch der Community. Rührt sich Bungie in der Frage?

Luke Smith, der Game Director von „König der Besessenen“, hat dem Printmagazin Edge ein Interview gegeben. Über die dazugehörige Onlineseite kommen nun weitere Details raus.

Das Problem mit dem Matchmaking

Destiny-FireteamDie heiße Frage ist das „Matchmaking.“ Mit dem meint man, dass Spieler auf einen Knopf drücken und dann können sie mit einer zusammengewürfelten Gruppe in Raids oder etwa in die Dämmerungs-Strikes.

Das geht sonst bei vielen Aktivitäten in Destiny, bei einigen, den schwersten und lukrativsten, aber nicht. Ein automatisches Matchmaking für Raids und Dämmerungs-Strikes ist so eine der am häufigsten gestellten Forderungen.

Bei Destiny war man bislang auf dem Standpunkt, dass man diese schwierigen Sachen nur in Gruppen mit Freunden spielen solle, denn die seien dafür gemacht, dass man auch über „Headset“ kommuniziere und wipe-tolerant sei.

Man fürchtet bei schwierigen Aufgabe könne eine zufällige Gruppe mangels Kommunikation scheitern und dann rasch auseinanderbrechen. Im Februar hat man das ein bisschen gelockert und zumindest die wöchentlichen heroischen Strikes ins Matchmaking aufgenommen.

Hat sich an der Einstellung bei Raids und Dämmerungsstrikes etwas geändert?

Destiny-Team

Matchmaking macht Spieler austauschbar

Smith sieht im Matchmaking einen großes Nachteil: Es mache andere Spieler austauschbar. Und das führe dazu, dass Hüter einfach aus einem Strike gingen und die anderen Mitspieler im Regen stehen ließen, weil sie damit lediglich Leuten schaden, zu denen sie keine Beziehung haben, die für sie austauschbar sind.

Smith könne sich nur schwer vorstellen, sowas einer Gruppe von Spielern zuzumuten und sie dem auszusetzen.

Destiny Team

Matchmaking kommt wohl nicht, aber etwas anderes ist gut vorstellbar

Allerdings könne Smith sich sehr wohl ein Destiny vorstellen, bei dem es Spielern leichter gemacht wird, nach einer Gruppe zu suchen, um schwierige Herausforderungen anzugehen. Eine Version von Destiny, in der das leichter fällt als bislang.

Für Smith ist Destiny auch die Kneipe, in die man gehen kann, um im Schlafanzug mit seinen Kumpels Quatsch zu erzählen, Gegner abzuknallen und Spaß zu haben. Es sei ein Spiel, das man am besten mit anderen spielt. Es liege in der Verantwortung von Bungie, hier zu liefern.

Destiny-TeamMein MMO meint: Wenn man das mal übersetzt, heißt das: Kein automatisiertes Matchmaking. Das will man nicht. Aber eine manuelle Spieler-Suche in Destiny selbst, bei der man etwa bestimmte Parameter eingibt und Leute dann selbst anquatscht und sich verabredet, das scheint durchaus möglich. Solche Sachen gibt es im Moment extern über Facebook-Gruppen oder eigene LFG-Seiten. Mit der Idee, sowas zu implementieren, scheint man bei Destiny zu spielen.

Das ist das System, was bei vielen MMORPGs Standard ist. Auch dort gibt es meist kein „automatisiertes Matchmaking“ für die wirklich schwierigen Sachen, sondern man sucht „automatisiert“ für die Face-Roll-Geschichten, und „per Hand“ für das harte Zeug.

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Quelle(n): Gamesradar
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