Destiny 2: Die Entwickler spielen es schon zu Hause! Version „müffelt“

Die Entwickler von Destiny 2 spielen das neue Game schon zu Hause. Der Game Director Luke Smith hat in der letzten Woche 35 bis 40 Stunden in Destiny verbracht – außerhalb der Arbeitszeit. Dabei müffelt die Version noch.

Seit mehr als 3 Jahren gab es mal wieder einen „Bungie Podcast.“ Der letzte Bungie-Podcast war im Januar 2014 noch vorm Release von Destiny 1. Im aktuellen Podcast sprach das Team über Destiny 1 und Destiny 2.

Okay, das sind nicht die einzigen Themen. Der Podcast beginnt mit einem Gespräch über „Erdnussbutter und Gelee“-Sandwiches (PB&J). Luke Smith scheint besessen von dieser Sandwich-Art zu sein.

Destiny 2 mit Doppel-Spitze: Luke Smith & Mark Noseworthy, die Macher hinter „König der Besessenen“

Im Podcast ist wieder das „alte Team“ aus der Erweiterung: Luke Smith als Kreativer und Mark Noseworthy als sein Producer. Das war auch die Doppelspitze hinter „König der Besessenen.“Luke-Smith-Destiny

Sie beschreiben ihre Zusammenarbeit seit 3 Jahren so:

  • Luke Smith hat die Ideen
  • Mark Noseworthy sagt ihm dann, ob das funktioniert oder ob er auf dem Boden bleiben sollen. Er kümmert sich um die „praktischen Dinge.“
  • Die beiden reden ständig über Destiny, diskutieren über die Richtung, die das Spiel einschlagen soll – Noseworthys Frau macht das irre

35-40 Stunden spielte Luke Smith letzte Woche Destiny 2 zu Hause

Eine interessante Information: Das Team hat eine Version von Destiny 2, die sie zu Hause spielen können. Luke Smith hat in der letzten Woche 35 bis 40 Stunden in Destiny 2 verbracht.

Ganz fertig ist diese Version aber noch nicht. Es heißt: Die Version sei „noch nicht ausgehfein“, trage noch keine Abendgarderobe, vielmehr sei sie so, als käme sie aus dem Fitnessstudio und müffle ein wenig. Es fehlten noch einige Icons und Namen von Items. „Aber der Schweißgeruch sei in Ordnung.“

Seit Weihnachten spielen sie schon Destiny

Das Team spielt bereits seit der Weihnachtszeit Ende 2016 die Version. Damals war sie noch wesentlich „muffliger.“ Es heißt, der Spaß von Destiny 2 in dieser Version habe sich in der letzten Zeit ungefähr alle 2 Wochen verdoppelt.

destiny-2-zavalaWas sich verändert hat, ist, wie viele Entscheidungen getroffen werden. Es heißt, am Anfang habe man sich Wochen Zeit nehmen können, um eine einzige Entscheidung zu treffen. In der Phase jetzt treffe man täglich 100 Entscheidungen. Und in drei Wochen werden es 300 am Tag sein und im Juli 1000.

Es gehe darum, die Balance zu finden:

  • Wer zu konservativ ist, der bleibt zwar im Zeitplan, aber er erschaffe nichts, was wirklich relevant ist
  • Wer sich hingegen wie ein Cowboy benimmt und jedes Risiko eingeht, der mache allen anderen viel Arbeit und sprenge jeden Zeitplan – der baue „all die falschen Dinge“
  • Es gebe hier kein „richtig oder falsch“, nur unzählige Entscheidungen.

Schlachtschiffe, Geburten und das Chili

Man vergleicht die Arbeit an Destiny mit einem Schlachtschiff. Wenn der Kurs erst einmal gesetzt ist, ist es verdammt schwer, das Schiff noch zu wenden. Wenn man volle Fahrt hat, könne man noch einige Boote zu Wasser lassen, um isolierte Probleme zu lösen.

Luke Smith vergleicht Destiny 2 mit einem Baby und dessen Geburt. Merkt dann aber schnell, dass er keine Ahnung hat, wie eine Geburt wirklich abläuft und bricht den Vergleich wieder ab. „Ich hab keine Kinder“, sagt er entschuldigend.

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Neben einem Schlachtschiff und einer Geburt vergleicht man den Arbeitsprozess an Destiny 2 mit dem Kochen. Es sei so, als habe man ein Chili auf dem Topf. Alle Zutaten sind da. Jetzt geht es darum, abzuschmecken und die Feinjustierung hinzubekommen.

Man schmeckt etwas vom Chilli und sagt dann „Hm, ich brauch noch etwas mehr von dem, von dem ich eigentlich dachte, dass ich’s nicht brauchen kann.“

Destiny 2 zu Hause auf der Couch

Dass sie das Spiel zu Hause haben, motiviert die Entwickler zusätzlich. Man spiele Destiny 2 wie irre auf einem privaten Test-Server.

Zu Hause könne man klar sehen, wie fantastisch das ist, woran man gerade arbeitet, und man erkennt eine Unzahl von Möglichkeiten. Man habe noch einige Arbeit vor sich. Aber eine Version zu haben, die man zu Hause auf der Couch im Fernsehen sehen kann, fühlt sich total anders an, als an seinem Schreibtisch in der Arbeit zu spielen.

Smith erzählt, man gehe dann zum Schreibtisch eines Kollegen und sage dem: „Mann, das Ding, an dem du arbeitest. Ich hab das am Wochenende gespielt. Es ist einfach großartig!“  Erst neulich habe er 5 dieser Momente an einem Tag gehabt. Destiny 2 komme „zusammen“ und es sei fantastisch.


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Quelle(n): Bungie Podcast (iTunes)
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