Destiny 2 stellt mehr Bosskämpfe für den nächsten Raid in Aussicht

Raids wurden in Destiny 1 von vielen Fans als die ultimative Herausforderung im PvE bezeichnet. Die epischen Bosskämpfe zählten dabei zu den absoluten Highlights dieser Aktivitäten. In Destiny 2 kommen die Kämpfe gegen die Endgegner nach dem Geschmack der Spieler viel zu kurz – es gibt schlicht zu wenige davon. Bungie will das in Zukunft ändern.

Destinys Raids zählten zu den beliebtesten und anspruchsvollsten PvE-Aktivitäten des Spiels. Fans liebten den einzigartigen Mix aus Rätseln, Geschicklichkeitseinlagen und wilden Ballereien, gepaart mit Team-orientierten Mechaniken. Das Highlight bildeten dabei stets die Kämpfe gegen die End- und Zwischenbosse des jeweiligen Raids. Viele Hüter werden sich noch gut an Golgoroth, den Warpriest, die Schwestern, Atheon, den Templer, Ir Yut, Vosik und Co. erinnern.

Zwar sorgten zum Beispiel auch die Sprungpassagen und andere komplexere Gruppenmechaniken für eine Menge Spaß, Lacher und manchmal auch Frust, doch die meisten unvergesslichen Momente waren neben einem Gjallarhorn-Drop stets den Bosskämpfen vorbehalten.destiny-2-raid-calus

Bosskämpfe kommen zu kurz in Destiny 2

Genau dieser Aspekt kommt dem Geschmack vieler Fans nach viel zu kurz in Destiny 2.

Um Kabal-Hunde herumschleichen, wie bei einem Leichtathletik-Wettbewerb im Kreis rennen und springen und anschließend ein wenig in einer Therme herumschießen – all das reicht nicht an die Erfahrungen aus den Raids des Vorgängers heran, mal von der Jahrmarkt-Athmosphäre ganz abgesehen.

Denn das aktuelle Raid-Design in Destiny 2 hat zurzeit lediglich zwei wirkliche Bosskämpfe zu bieten: gegen Imperator Calus im Leviathan-Raid und gegen Argos im Weltenverschlinger-Raid-Trakt. So machen die Raids der Meinung vieler Fans nach schlicht zu wenig Spaß. Die Hüter fordern deshalb mehr Bosskämpfe – zumindest für künftige Raids.

Zum Vergleich: die Raids in Destiny 1 hatten je zwei bis vier große Boss-Begegnungen. Dieser gelungenen Raid-Struktur trauern eine Menge Hüter immer noch nach.destiny-raid-zorn-vosik

Bungie verspricht Abhilfe in zukünftigen Raids

Bungie sind entsprechende Forderungen der Hüter nicht entgangen. Zunächst vermeldete der Community Manager Cozmo, man habe dem Raid-Team zugetragen, dass die Hüter den Leviathan-Raid an sich zwar nicht grundsätzlich schlecht finden, sich jedoch in Zukunft mehr Bosskämpfe wünschen.

Kurz darauf meldete sich Joe Blackburn – Bungies Raid-Team-Chef höchstpersönlich – auf Twitter zu Wort. Dort verkündete er im direkten Bezug auf die Forderung nach mehr Boss-Fights in künftigen Raids:

„Der Raid-Trakt dreht sich generell um einen einzelnen Boss. Was Raids anbetrifft habt Ihr alle Recht. Lasst uns dafür sorgen, dass sie ein paar verf**kte Bosse bekommen.“

Die Community zeigt sich erfreut über diese Aussage des verantwortlichen Raid-Chefs. Doch in den zahlreichen entbrannten Diskussionen sind sich die meisten Hüter in einem Punkt einig – vor der großen Herbsterweiterung braucht man nicht auf diese Änderungen zu hoffen.

Was haltet Ihr von dieser Meldung? Bevorzugt Ihr auch mehrere Bosskämpfe? Oder gefällt Euch das aktuelle Raid-Design?


Auch abseits dieses Versprechens tut Bungie zurzeit so einiges, um das Spiel wieder in richtige Bahnen zu lenken. Nun hat das Studio unter anderem auch einen seiner besten YouTuber als beratenden Gameplay-Experten angeheuert.

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