Mit etwas Selbstironie macht Destiny 2 Lust auf das „größte Update“

Kurz vor dem Release des Updates 1.1.4 für Destiny 2 veröffentlichte Bungie ein neues Entwickler-Video. Dort erklärt der Sandbox Design Lead Josh Hamrick die Philosophie hinter dem März-Update. Und Überraschung: Ein bisschen Selbstironie und ein anderer Ton als sonst wehen durch das Video.

Es sind nur noch wenige Stunden, bis das lang erwartete Update 1.1.4 für Destiny 2 endlich eintrifft. Im Vorfeld dieses Update-Meilensteins veröffentlichte Bungie nun ein Video, in dem der Sandbox-Chef von Destiny 2 – Josh Hamrick – Bungies Beweggründe und Philosophie bei der Entwicklung des März-Updates erläutert.destiny-2-hüter-jäger

Bungie hat das Feedback der Spieler vernommen

Zu Beginn des Videos betont Hamrick, man habe das Feedback aus den Reihen der Hüter deutlich vernommen. Die Waffen fühlen sich nicht stark genug an, die Hüter fühlen sich nicht stark genug an – Bungie hat diese Sorgen der Community erkannt.

Dadurch kam vieles auf den Prüfstand – die Bewegungsgeschwindigkeit der Hüter, die Ladezeit der Super und der Fähigkeiten, die Performance der Waffen.destiny-2-hüter-vex

Philosophie-Wechsel: Es können ruhig Ausreißer dabei sein!

Dann erfolgte ein Umdenken. Nachdem man sich alles in Ruhe angeschaut und analysiert hat, sagte man sich: „Hey, wir haben hier einige coole Waffen – die fühlen sich gut an und spielen sich richtig gut! Vielleicht zu gut. Zu stark.“ Zu Zeiten von Destiny 1 hätte das bedeutet, dass man die entsprechenden Waffen nerft.

Als bildliches Beispiel für diese Konstellation nutzt Hamrick ein Brett mit herausstehenden Nägeln. Früher hätte Bungie die Nägel wieder ins Brett geschlagen, bis man eine glatte Oberfläche hätte. Beim März-Update entschied man sich jedoch für das Gegenteil.

Diesmal sagten sich die Entwickler: „Hey, diese Dinge sind gerade echt stark. Lasst uns alles auf deren Level heben!“ Von der früheren Devise, alles einfach auf die Ebene des schwächsten Glieds zu nerfen, ist man also endlich abgerückt.immerforst-eingang-destiny-2

Alles soll besser werden – die Heldenmomente sind zurück!

So begann man bei Bungie, alles auf ein höheres Level zu bringen – im PvP und PvE:

  • Man verbesserte spürbar die Bewegungsgeschwindigkeit
  • Schwächelnde Super wurden gestärkt und deren Regenerations-Rate drastisch erhöht
  • Die Fähigkeiten laden nun schneller auf
  • Die Waffen wurden merklich gestärkt
  • Der Spielfluss im PvP wurde mithilfe zahlreicher Änderungen deutlich verbessert
  • Die Kombination all dieser Anpassungen gewährt wieder häufigere Heldenmomente

Dadurch wird es wieder mehr grandiose Plays und viele abgefahrene Momente geben – ganz wie zu Zeiten des Vorgängers –  da gibt sich der Sandbox Lead sicher.destiny-2-hüter

Selbstironisch sagt Hamrick: Was soll schon passieren? Mit dem anderen Ansatz haben wir auch furchtbare Bugs ins Spiel geschleust. Dazu läuft eine Montage über die Lasershow der Prometheus Linse.

Die Marschrichtung stimmt

Abschließend unterstreicht Hamrick, dass Bungie der Community wirklich zugehört hat. Das Update basiere größtenteils auf Spieler-Feedback, man vertraue darauf und habe selber ein gutes Gefühl bei der eingeschlagenen Richtung. So möchte man Destiny 2 zu dem Spiel machen, das alle lieben.

Hier könnt Ihr den Entwickler-Kommentar zum März-Update selbst anschauen:

Ob sich Destiny 2 nach dem Update 1.1.4 tatsächlich so gut spielt, wie es sich im Video anhört, kann jeder bereits in Kürze für sich selbst beurteilen.


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