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Tess Everis als Boss-Gegner? Diese Immerforst-Idee würde Destiny 2 pimpen

Ein Immerforst, der tatsächlich unendlich ist und Tess Everis als Boss-Gegner hat – ein Hüter hat nun genau das entwickelt, da er vom Immerforst in Destiny 2 enttäuscht ist. 

Der Immerforst ist ein neuer PvE-Bereich in Destiny 2, der mit dem „Fluch des Osiris“-DLC eingeführt wurde. Er befindet sich inmitten des Merkurs, wo die Vex verschiedene Realitäten simulieren. So kommt Ihr im Immerforst in eine simulierte Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft des Merkurs.

Im Englischen heißt dieser Ort „Infinite Forest“, also eigentlich „Unendlicher Forst“. Als die ersten Informationen dazu auftauchten, gingen viele Hüter davon aus, dass man tatsächlich in ein endloses Labyrinth eintauchen könne, das jedes Mal neu zusammengesetzt wird und in Etappen Loot springen lässt. Eben eine Simulation mit unendlichen Möglichkeiten.infinite

Kurz nach dem Launch der Erweiterung trat dann aber Ernüchterung ein. Der Immerforst sieht mit seinen verschiedenen Realitäten zwar fantastisch aus, aber von „unendlichen Möglichkeiten“ ist er weit entfernt. Im Gegenteil: Er ist „endlich“, eintönig und wird schnell langweilig.

Man kann den Immerforst nicht mal nach Belieben betreten. Nach der Story muss man Abenteuer aufnehmen, um Zutritt zum Immerforst zu erhalten. Dann rennt man durch ein zufällig zusammengesetztes Gebiet, das wenig Abwechslung bietet, dann besiegt man Gegner in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft und dann wird man schon wieder aus dem Immerforst geworfen.

Dieser Immerforst ist wirklich unendlich

Der Youtuber und Spiele-Entwickler Pheonise ist mit Bungies Immerforst überhaupt nicht glücklich. „Das geht besser“, dachte er sich, und bastelte im Alleingang und innerhalb von nur zwei Tagen einen Immerforst, der wirklich unendlich ist! Hier seht Ihr ein Video dazu:

Die Idee bei diesem Immerforst: Nach jedem Immerforst-Abschnitt kann man sich eine Loot-Truhe verdienen. Dann darf man entscheiden, ob man weiterspielen oder den Immerforst verlassen will. Spielt man weiter, wartet am Ende des nächsten zufällig generierten Abschnitts wieder Loot. Dies kann man unendlich wiederholen, jedes Mal wird ein neuer Abschnitt erzeugt. Am Ende eines Abschnitts wartet ein Boss, ein Gegner-Wellen-Angriff oder ein Rätsel. infinite-forest

Die Grafik ist nicht atemberaubend, schließlich wurde das Ganze von nur einer Person innerhalb von zwei Tagen kreiert. Dennoch zeigen sich in den Kommentaren viele User schwer beeindruckt. Dies sei ein weiteres Beispiel dafür, dass die Community eine bessere Idee davon hat, wie Destiny 2 sein sollte, als Bungie selbst. Dieser Infinite Forest sei wenigstens „infinite“.

Ein paar Scherze hat sich der Youtuber übrigens auch erlaubt:

Etwa ab Minute 2:15 seht Ihr Tess und den Loot im Video.

Was haltet Ihr von diesem Fan-made Immerforst?


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VIA destructoid
QUELLE pc gamer
Tom Rothstein
Tom "Ttime" ist seit Anfang 2016 mit an Bord. Er bleibt für Euch vor allem bei The Division, Destiny und der FIFA-Reihe am virtuellen Ball.