Destiny 2: Bungie, es wird Zeit für ein Diablo 3 im All!

Der MMO-Shooter Destiny 2 steht vor der Tür. Wie sollte Bungie die Erfolgs-Formel aus Jahr 1 verbessern? Unser Vorschlag: Hört auf Diablo. Das hat beim ersten Mal auch funktioniert.

Die US-Seite Kotaku erzählte einmal: Als Bungie nach den Schwierigkeiten zum Launch von Destiny 1 etwas geknickt war, hat Publisher Activision im Dezember 2014 einen Besuch von Blizzard organisiert. Der Game-Director Josh Mosqueira und andere Teammitglieder von Diablo 3 hielten im Hauptquartier von Bungie einen Vortrag, der das Destiny-Team inspirieren sollte.

Diablo 3 hat Destiny schon einmal die Wende gebracht

Diablo 3 war selbst nut Schwierigkeiten gestartet. Zwar verkaufte es sich wie geschnitten Brot, steckte aber einiges an Kritik ein. Diablo 3 hatte dann mit der Erweiterung „Reaper of Souls“ die Kurve bekommen. Activision dachte wohl: Wenn einer den Jungs von Bungie sagen kann, wie sie Destiny noch hinbekommen, dann das Team von Diablo 3. Und sie hatten damit völlig Recht.

Die Haupt-Botschaft damals: Zuviel Zufall macht keinen Spaß. Ihr könnt es so aussehen lassen, als wär alles zufällig, aber Ihr müsst die Würfel zugunsten der Spieler manipulieren. Die Leute werden Euer Spiel spielen und sie werden damit irgendwann aufhören. Sorgt dafür, dass sie zufrieden sind, wenn sie mit dem Spiel pausieren. Dann kommen sie wieder.

destiny-oryx-hüterDas Team von Destiny nahm sich diese Ratschläge zu Herzen. Das vorher arg auf Zufall basierte Loot-System wurde korrigiert. Vorher hatten die Spieler in einer Woche nur begrenzte Chancen, um die Items zu bekommen, die ihnen fürs Max-Level noch fehlten – Spuk-Geschichten von Forever 29 oder Forever 31 gingen um.

Destiny brachte mit „König der Besessenen“ mehr Quests ins Spiel und garantierten Loot. Damit kam der Erfolg.

„König der Besessenen“, die Erweiterung zu Destiny im September 2015, gilt gemeinhin als Wendepunkt in der Geschichte von Destiny zum Posiitven, bevor das Spiel dann wegen Content-Problemen verflacht ist.

Destiny-BloodyDiese 3 Sachen sollte Destiny 2 bringen

Wir bei Mein MMO denken: Was einmal geklappt hat, sollte wieder das Ziel sein. Bungie, lasst Euch von diesen 3 Ideen von Diablo 3 inspirieren:

  • Item-Sets – Ihr habt ja schon Sets im Spiel und klar zusammengehörige Items. Lasst die Hüter alle Teile einer bestimmten Rüstung sammeln und gewährt ihnen kleine Boni, wenn sie alle Teile tragen. Das macht Spaß, es belohnt den „Sammel-Trieb“ und ist einfach eine gute Idee. Sogar bei The Division klappt das und da klappt sonst nicht viel.
  • Ihr braucht irgendeine Art von „Fortschritt über das Max-Level“ hinaus. Der Youtuber Datto hat da einen Vortrag darüber gehalten. Bei Diablo 3 gibt es das Paragon-System, durch den der eigene Charakter immer stärker wird. Da lohnt sich jede Sitzung – immer ist ein Fortschritt zu erkennen. Das motiviert. Bei Diablo 3 außerdem gibt es das „Qual“-System, mit dem sich Herausforderungen skalieren und schwerer stellen lassen. Das wär doch eine Idee für Destiny 2 – im PvP solltet Ihr das Paragon-System aber deaktivieren.Destiny-Diablo
  • Das hat nichts mit Diablo 3 zu tun, aber bringt einfach mehr Story, mehr Abwechslung, mehr Quests, mehr von allem. Eure Fans haben Euch jahrelang mit Ideen gefüttert, was Destiny 2 gut täte, hört doch ab und an mal auf sie! Macht Eure Versprechen von einem steten Content-Fluss endlich wahr. Diablo 3 hat das nicht geschafft, aber Ihr solltet das mit Eurem riesigen Team hinkriegen.

Wie seht Ihr das?


Mehr zu den Ideen, wie Destiny seine Probleme lösen könnte, lest Ihr hier:

Destiny: „Bungie, gib uns mehr Grind!“ – Hüter wollen stärker werden

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