Destiny 2: Hüter kritisieren Armor 2.0 wegen zu wenig Freiheit – Bungie antwortet

Das wohl wichtigste Feature von Destiny 2 Shadowkeep – die Armor 2.0 – hat einen Makel, über den zurzeit diskutiert wird. Aber laut Luke Smith ist der halb so wild.

Um diesen Makel geht’s: Die Armor 2.0 ist das große, neue Shadowkeep-Feature, mit dem Ihr nahezu grenzenlose Freiheiten in der Rüstungs-Ausstattung Eurer Hüter bekommt.

Allerdings haben die Hüter schnell entdeckt, dass diese Freiheiten überraschend stark limitiert werden: Denn viele Mods könnt Ihr nur mit einer bestimmten Rüstung kombinieren.

So kann beispielsweise eine Leere-Mod nicht in eine Solar- oder Arkus-Rüstung gesteckt werden. Das schränkt die Kombinationsmöglichkeiten von Mods und Rüstungen – wie viele Hüter finden – unnötig ein.

Mit der Armor 2.0 erhalten alle Rüstungsteile ein Energie-Level, das eines der Elemente Arkus, Leere oder Solar aufweist. Verlangt eine Mod ein spezielles Element, muss die Rüstungs-Energie damit übereinstimmen – anonsten lässt sich die Mod nicht anlegen. Alle Infos zur Armor 2.0 lest Ihr hier.
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Ihr könnt nicht alles kombinieren, aber das ist nicht so schlimm

Das wird kritisiert: Nach der Vorstellung der Armor 2.0 bauschte sich dieses Thema ziemlich auf. Speziell wurde kritisiert, dass

  • die Mod, mit der man das Nachladen von Handfeuerwaffen beschleunigt, eine Leere-Rüstung benötigt,
  • die Mod, mit der man das Nachladen von Schrotflinten beschleunigt, eine Arkus-Rüstung benötigt
  • und man so überhaupt nicht die Nachlader-Mods für die Waffen kombinieren kann, die man will. Wenn jede Waffengattung ein anderes Element erfordert, sei das ziemlicher Unfug, eine unnötige Einschränkung und ein Rückschritt im Vergleich zu jetzt.

Das antwortet Bungie: Der Game-Director Luke Smith hat sich nun zu diesen Nachlader-Mods via Twitter zu Wort gemeldet. Er erklärt, dass dieser vermeintliche Makel gar nicht so schlimm ist, denn Ihr habt noch mehr Möglichkeiten, das Nachladen mit Mods zu beschleunigen.

  • Die Handfeuerwaffen-Nachlader-Mod kann nur in Leere-Rüstung gesteckt werden. Das kostet 3 Leere-Energie.
  • Es gibt aber auch „allgemeine Mods“, wie Kleinwaffen-Nachlader, die keine Element-Beschränkung haben. Diese könnt Ihr in jedes Rüstungsteil unabhängig vom Element pfeffern.
  • Diese allgemeinen Mods, wie der Kleinwaffen-Nachlader, haben den exakt selben Effekt auf das Nachladetempo von Handfeuerwaffen wie der Handfeuerwaffen-Nachlader (und eben noch auf die anderen Kleinwaffen).
  • Der Nachteil der allgemeinen Mods ist jedoch, dass sie mehr Energie Eurer Rüstung verbauchen, nämlich 4-5 Energie.
  • Insgesamt gibt es 11 allgemeine Mods. Und diese stehen Euch direkt mit Shadowkeep zur Verfügung, damit Ihr gleich mit dem Rüstungs-Basteln loslegen könnt.
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Das bedeutet: Wenn Ihr Euren Build spezialisieren und optimieren wollt, könnt Ihr die Mods farmen und nutzen, die eine Rüstungs-Element-Voraussetzung haben. Damit spart Ihr Euch Rüstungs-Energie, die Ihr in andere Mods investieren könnt.

Das Nachladetempo beliebiger Waffen könnt Ihr aber uneingeschränkt bei jeder Rüstung – unabhängig des Elements – mit allgemeinen Mods verbessern. Diese allgemeinen Mods verbrauchen jedoch etwas mehr Energie, was bedeutet, dass Ihr auf andere Mods verzichten müsst und so keine „perfekten Builds“ möglich sind.

Was sagt die Hüterschaft dazu? Auf reddit bedankt man sich bei Smith, dass er hier transparent ist und schnell auf ein Anliegen reagierte, das sich in der Community ausbreitete.

Man ist mit dieser Funktionsweise auch einverstanden: Die allgemeinen Mods wirken nicht spezifisch auf Wumme, sondern gleich bei mehreren Waffen-Typen. Dafür sei es okay, dass sie mehr Energie kosten. Dieses Abwägen von Vorteilen und Nachteilen mache ein RPG aus.

In Destiny 2: Shadowkeep starten alle auf gleichem Power-Level – Befolgt jetzt diesen Tipp
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Quelle(n): redditredditgamerant
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