Langeweile in Dead by Daylight? Probiert doch diese 3 Builds mal aus

Ihr wollt mal was Neues in Dead by Daylight ausprobieren? Dann kombiniert doch diese Perks und schaut, wie weit ihr damit kommt.

Wer sich ein bisschen mit dem Meta-Spiel von Dead by Daylight auseinandersetzt, der wird recht schnell feststellen, dass in den höheren Rängen immer die gleichen Perks vorkommen. Bei Überlebenden im Bereich der „roten Ränge“ gibt es einige Perks, die quasi in jedem Match vorkommen. Dazu gehören:

  • Decisive Strike (Entscheidungsschlag)
  • Adrenalin (Adrenalin)
  • Borrowed Time (Geliehene Zeit)
  • Sprint Burst (Sprintboost)

Der eine oder andere Perk wird gelegentlich ausgewechselt, doch drei von vier Perks entsprechen im Regelfall diesem Setup.

Wer seine Spielerfahrung in Dead by Daylight ein bisschen abwandeln will, sollte vielleicht mal einen anderen Schwerpunkt bei den Perks wählen. Dafür präsentieren wir euch hier drei Alternativen, mit denen ihr euer Leben als Überlebende in Dead by Daylight etwas aufpeppen könnt. Immerhin will man nicht permanent mit dem Strom schwimmen, nicht wahr?

Hinweis: Wir gehen bei allen Perks davon aus, dass ihr sie auf dem maximalen Rang (3) verwendet.

Maximale Information

Mit diesem Build habt ihr die maximale Menge an Informationen über eure Teamkollegen und den Killer. Ihr seid stets vorgewarnt, ob der Killer campt, wo er sich gerade befindet und wie es euren Teamkollegen geht.

Genutzte Perks:

  • Kindred (Verwandt) – Neutraler Perk
  • Open-Handed (Offenes Blatt) – Perk von Ace Visconti
  • After Care (Nachsorge) – Perk von Jeff Johansen
  • Alert (Wachsam) – Perk von Feng Min

Was bringt dieser Build? Diese Kombination an Perks eignet sich vor allem dann, wenn man mit mehreren Spielern zusammen spielt, denn die Effekte sind kombinierbar. „Verwandt“ sorgt dafür, dass man die Aura aller anderen Überlebenden sehen kann, wenn einer am Haken hängt. Außerdem kann man die Aura des Killers sehen, wenn dieser sich in einem 16-Meter-Radius um den Haken aufhält.

Dank „Open-Handed“ wird dieser Radius noch einmal um 8 Meter erweitert, also auf stolze 24 Meter. Sollten alle 4 Überlebenden „Open-Handed“ mitnehmen, dann kann man den Killer mit „Kindred“ sogar in einem Radius von satten 48 Metern sehen! Das überragt den Terror-Radius der meisten Killer und sorgt auf kleineren Maps wie „The Game“ dafür, dass man den Killer fast überall sehen kann.

Hinweis: Angeblich soll „Kindred“ in Kombination von mehreren „Open-Handed“ den Killer nur auf maximal 24 Meter anzeigen. Das wurde bei uns im Test aber häufig übertroffen. Sollte es sich dabei also um einen temporären Bug handeln, genügt es, wenn ein Spieler „Open-Handed“ mitnimmt.

Die Perks „Aftercare“ und „Alert“ sorgen für weitere Informationen. Wenn ihr einen Überlebenden vom Haken rettet oder ihn heilt (oder er das bei euch macht), könnt ihr anschließend dank „Aftercare“ gegenseitig eure Auren sehen.

„Alert“ hingegen zeigt die Aura des Killers, wann immer er einen Generator beschädigt oder eine Palette zerstört. Durch die Kombination der beiden Talente, hat man stets ein gutes Gespür dafür, wer gerade vom Killer verfolgt wird oder wo sich der Killer aufhält.

Pro
  • Hohes Maß an Information
  • Auch top für Solo-Spieler
Contra
  • Schlechte Flucht-Möglichkeiten

Wenn ihr nach grundsätzlich guten Perks für Überlebende sucht, werdet ihr hier fündig.

Schrank-Tricksereien

Dieser Build sorgt für viele Überraschungsmomente und eine solide Eigenheilung auf der Flucht vor dem Killer. Außerdem eignet er sich gut, wenn man Totems beseitigen will.

Genutzte Perks:

  • Inner Strength (Innere Kraft) – Perk von Nancy Wheeler
  • Head On (Frontal) – Perk von Jane Romero
  • Quick & Quiet (Schnell und Leise) – Perk von Meg Thomas
  • Small Game (Niederwild) – Neutraler Perk

Was bringt dieser Build? Die Verbindung dieser Perks sorgt für solide Selbstheilungsmöglichkeiten und gleichzeitig viele Optionen, um einem Killer zu entkommen oder ihm gehörig den Tag zu verderben.

Mit „Small Game“ wird man rechtzeitig über in der Nähe befindliche Totems gewarnt. Diese sollte man um jeden Preis reinigen, damit „Inner Strength“ aktiviert wird. Dieser Perk sorgt dafür, dass man nach 8 Sekunden in einem Schrank geheilt wird, sollte man zuvor ein Totem gereinigt haben (und nun verwundet sein).

Dank „Quick & Quiet“ kann man einen Schrank auch mitten in einer Verfolgungsjagd betreten, ohne Geräusche zu hinterlassen, sofern der Killer gerade keinen Sichtkontakt hat.

Im Regelfall brauchen Killer länger als 8 Sekunden, um die Suche abzuschließen und sich dann die Schränke vorzunehmen. Bevor dem Killer das gelingt, stürmt man selbst mit „Head On“ raus und betäubt den Killer so für einige Sekunden.

Wer schon lange Dead by Daylight spielt und die Spawnpunkte aller Totems auswendig kennt, der kann auf „Small Game“ verzichten und stattdessen einen anderen Perk verwenden. „Dance With Me“ passt hier perfekt, da man dann beim hastigen Verlassen eines Schrankes für einige Sekunden keine Kratzspuren hinterlässt.

Pro
  • Schnelle Selbstheilung
  • Gute Fluchtmöglichkeiten
  • Eignet sich für Totem-Jäger
Contra
  • Benötigt Totems für maximale Effektivität

Wenn ihr lieber Killer spielen wollt, helfen wir euch hier, den passenden Mörder zu finden.

Wiggle-Meister

Dieser Build kann Killer zur Weißglut treiben, wenn man den Ort des eigenen „Niederfalls“ gut wählt. Er sorgt für viele, unerwartete Fluchtmöglichkeiten.

Genutzte Perks:

  • Unbreakable (Unbeugsam) – Perk von William „Bill“ Overbeck
  • Boil Over (Wildpferd) – Perk von Kate Denson
  • Tenacity (Beharrlichkeit) – Perk von Detective Tapp
  • Flip-Flop (Flip-Flop) – Perk von Ashley J. Williams

Was bringt dieser Build? Mit diesen vier Perks wird es für den Killer ein wahrer Graus, euch an einen Haken zu bringen und manchmal sogar schon zuvor aus den Augen zu verlieren.

Tenacity sorgt dafür, dass ihr 50% schneller kriechen und euch zeitgleich dabei erholen könnt. Dank „Unbreakable“ ist die Erholungsgeschwindigkeit auch noch um 35% erhöht. Wenn der Killer euch dann vom Boden aufhebt, sorgt „Flip-Flop“ dafür, dass 50% eures Erholungsstatus in Wiggle-Fortschritt umgewandelt wird – also bis zu einem Maximum von 49% des Balkens. Dadurch kann der Killer euch nur noch knapp die halbe Distanz tragen, bevor er euch fallen lassen muss.

„Boil Over“ sorgt zusätzlich dafür, dass diese Distanz zur Qual für den Killer wird, da man ihn stärker zu den Seiten ausschlagen lässt und zugleich die Aura von Haken im 14-Meter-Radius verschleiert.

Zuletzt könnt ihr „Unbreakable“ einmalig dafür nutzen, um euch selbst vom Boden aufzuheben. Das ist besonders hilfreich, wenn der Killer „die Schnauze voll“ hat und euch liegen lässt.

Es lohnt sich, im Falle einer verzweifelten Flucht, den Ort des eigenen Falls gut zu wählen. Wenn ihr weit vom Haken entfernt stürzt oder in letzter Sekunde durch ein Fenster oder über eine Palette springt, könnt ihr euch stark erholen, bevor der Killer euch aufhebt.

Ehrlich gesagt bin ich erstaunt darüber, wie oft mir mit dieser Kombination aus Perks schon die Flucht gelungen ist und was für eine Auswirkung „Boil Over“ in Maps mit engen Gängen haben kann. Für mich ist das definitiv einer der unterschätzten Perks im Spiel.

Pro
  • Hohes Fluchtpotential
  • Kann für Killer extrem frustrierend sein
Contra
  • Verliert drastisch an Wirkung, wenn der Killer den Überlebenden sofort aufhebt

Welche Perk-Kombinationen benutzt ihr gerne, die nicht zum Standard-Meta gehören? Oder benutzt ihr immer nur die effektivste Kombo?

Dead by Daylight: Der umstrittene Perk „Hex: Ruin“ wird heftig generft
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Difigiano 4k
1 Monat zuvor

Den Schrank-Trickser spiele ich ähnlich hin und wieder gerne, kann echt Spaß machen. Das Informanten-Build teste ich heute Abend direkt mal cool

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