Das DC-Universum ist voller mächtiger Schurken, die nur durch mehrere Superhelden bekämpft werden können. Viele davon konnte man in den Filmen und Serien bisher nicht sehen. Einer der gefährlichsten erinnert an Monster wie Cthulhu.
Um welchen Schurken geht es? Viele Kreaturen im Universum von DC übersteigen sogar die Fähigkeiten und die Macht von Superman. Es gibt interdimensionale Wesen, die ganze Universen zerstören können. Dazu zählt auch Barbatos aus dem Dunklen Multiversum, der 2017 sein Debüt feierte. Mit ihm kam nicht nur ein neuer Schurke ans Licht, sondern eine ganz neue Ebene mit neuen Bedrohungen.
Die sind so groß, dass nicht nur Batman und Superman ausreichen, um die Erde zu retten. Man braucht eine ganze Riege und ein bestimmtes neues Metall. Das große Comic-Event dazu wird in DC Events: Batman Metal von Panini zusammengelegt.
DC Events – Batman Metal wurde uns von Panini als redaktionelles Rezensionsexemplar zugeschickt.
Wie Cthulhu nur im DC-Universum
Worum geht es in DC Events – Batman Metal ? Nach einem erbitterten Kampf im Weltraum kommt die Justice League zurück nach Gotham City. Doch die Stadt ist zerstört, und ein riesiger Berg ist plötzlich aufgetaucht. Dort finden die Helden eine komische Maschine, und eine geheime Organisation taucht auf.
Sie eröffnen der Liga die Existenz des Dunklen Multiversums. Das ist eine Art böse Version des bekannten Multiversums, für die die göttliche Entität Barbatos verantwortlich ist, die seit Milliarden von Jahren existiert und nur ein Ziel hat: Die Zerstörung aller Universen. Als kosmische Entität erinnert es thematisch an Monster aus dem Cthulhu-Mythos.
Dieser böse Gott ist dabei fest mit Batman verzahnt, der als eine Art Tür genutzt werden muss, damit Barbatos es ins normale Universum schafft. Barbatos ist selbst schon mächtiger als Helden wie Superman, doch er kommt nicht allein.
Aus verschiedenen Universen schnappt er sich 7 böse Batman-Varianten, die alles andere als einen moralischen Code haben:
- The Drowned ist eine Fusion aus Batman und Aquaman
- The Dawnbreaker ist eine Fusion aus Batman und Green Lantern
- The Merciless ist ein Batman, der die Fähigkeiten des Kriegsgottes Ares hat
- The Devastator ist eine Fusion aus Batman und Doomsday, der bereits solo Superman töten konnte
- The Murder Machine ist eine Alfred-KI, die Batman übernommen hat
- The Red Death ist ein Batman, der die Fähigkeiten von Flash hat
Und der bekannteste und gefährlichste der 7 ist The Batman Who Laughs. Das ist ein Batman, der das Joker-Gas eingeatmet hat und zu einem sadistischen Schurken wurde, der seine Robins als Hunde an der Leine dabei hat.
The Batman Who Laughs ist wie der Anführer der bösen Batman-Truppe und hat auch sichtlich Spaß an dem Kampf gegen die Helden. Er ist so gefährlich, dass Batman sogar auf den Joker zurückgreift, um mit ihm zusammen gegen ihn zu kämpfen.
Barbatos hat eine Schwäche
Wie können die Superhelden Barbatos überhaupt besiegen? Barbatos hat eine große Schwäche. Das Nth-Metall ist ein besonderer Stoff, mit dem man den bösen Gott besiegen kann. Um das zu finden, begeben sich Helden und einige Schurken auf verschiedene Missionen, um es ausfindig zu machen.
Obwohl das gesamte Universum in Gefahr ist, arbeiten trotzdem nicht alle Schurken zusammen mit der Justice League, und auch ehemalige Verbündete werden zu Feinden, die zunächst überwunden werden müssen.
Es entsteht ein Kampf, der nicht nur das Schicksal der einen Erde, sondern aller Erden im Multiversum bedroht.

Totaler Quatsch, der trotzdem Spaß macht
Was sagt MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes zu DC Events – Batman Metal? Batman Metal ist nicht nur ein großes Event, es versucht auch, eine neue Mythologie zu etablieren, die meiner Ansicht nach nicht ganz so gut reinpasst und an vielen Stellen totaler Quatsch ist. Scott Snyder hat als Autor mit dem Rat der Eulen schon bessere Neuerungen in den DC-Kosmos eingeführt.
Die Designs der neuen Schurken, insbesondere der bösen Batmen, sind zwar cool, doch Batman Metal hat das Problem, das Comic-Events bei mir immer haben: Es gibt keinen großen Fokus und viele der Figuren bekommen keine wirkliche Zeit zum Scheinen. Ausschließlich Wonder Woman gefiel mir als Figur echt gut, sie hat starke Momente und wirkt wie die Anführerin der Justice League.
Aber: Trotzdem macht so etwas Spaß. Die Kämpfe sind cool, und auch wenn vieles davon wirkt wie aus Power Rangers, ist dieser Quatsch unterhaltsam. Ich würde jetzt nicht regelmäßig solche Comic-Events lesen, aber es ist auch gut zum Abschalten.
Mit Greg Capullo hat man da auch einen guten Zeichner gefunden, der bereits in der Vergangenheit mit Scott Snyder zusammengearbeitet hat. Alle Figuren sehen cool aus, haben eine gewisse Präsenz und die Action wird dadurch schön hervorgehoben. Ganz besonders gut gefielen mir rein visuell die Designs von Barbatos und The Batman Who Laughs.
Die erzeugen eine gewisse Cosmic-Horror-Atmosphäre und vor allem die böse Batman-Variante erinnert an einen Hellraiser-Film. Auch wenn mir die neue Mythologie rund um Batman nicht gefiel, lehnen sich die Designs schön an den Stil des dunklen Ritters an.
Wie kann ich DC Events – Batman Metal lesen? Es gibt viele Sammelbände zu Batman Metal. Innerhalb der DC Events
-Reihe veröffentlichte Panini am 24.02.2026 einen Hardcover-Band, der das Hauptevent zusammen mit Hintergrundinformationen und alternativen Covern in der deutschen Version liefert. Der beinhaltet die Hefte Dark Knights: Metal 1 bis 6. Panini hat uns auch diesen Sammelband zur Verfügung gestellt für eine Review.
Die ist eine gute Variante, die auch ganz schick ist, wobei ich persönlich nicht der größte Fan des schwarzen Balkens oben bin. Ansonsten gibt es aber auch eine Softcover-Variante zum Event, ohne den Balken.
Es gibt zum Event auch noch eine Deluxe Edition
als Komplettausgabe, die ist deutlich teurer, bietet aber noch viele Geschichten vor und nach dem Event, falls man mehr Hintergründe zum Dunklen Multiversum haben möchte.
Wollt ihr die Einzelhefte haben, müsst ihr auf englische Varianten zurückgreifen, die es aber auch digital auf Plattformen wie Kindle gibt, oder im Abodienst von DC Infinite. Im Universum von DC gibt es noch mehr starke Bösewichte, die den Helden rund um Superman und Co. Probleme bereiten: Ein Schurke von DC ist sogar für Superman zu mächtig, taucht 2026 zum ersten Mal in einem Film auf
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Wie oft und wieviele ach so viel mächtiger sind als Superman, mal der dann der und da noch einer.
Man führt die Superheldengeschichten ad absurdum, wenn man immer noch gewaltigere Gegner erfindet. Superman wurde langweilig, da hat man das Kryptonit erfunden, dann wurde es wieder langweilig und es tauchten die Schurken von Krypton auf und dann kamen all die anderen Super-Duper-Mega-Bösen, der nächste immer eine Spur “Mächtiger” als der vorherige. Man kann bei diesen Superheldengeschichten den Eindruck haben, alle diese Schurken haben einen Sensor, der diese ganzen Gestalten hintereinander her schickt. Vor Superman oder all den anderen irdischen “Helden”, gab es keine Bedrohung durch Mutanten oder Außerirdische und prompt in dem Moment wo Superman, Spiderman, die Fantastischen Vier oder wie sie alle heißen auftauchen, schwebt ein böser Schurke herbei, der dann auch wieder nur von diesen Helden besiegt werden kann, die selbsterfüllenden Prophezeiungen gewissermaßen, “Ich bin ein Held, ich brauche Gegner”, und plop, da kommt er, denn ohne Supergegner, ist der Superheld ja kein Held, denn ein Held ist nur, wer sich bewusst in Gefahr begibt. Vielleicht hat Superman ja seine Gegner selbst erschaffen, um als Held dazustehen?…