Vor vielen Jahren hat Clash of Clans seine Chat-Möglichkeiten drastisch eingeschränkt. Jetzt ändert sich das wieder.
Clash of Clans ist seit vielen Jahren ein beliebtes Spiel – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen. Kein Wunder, gibt es doch auch einige bekannten Content Creator, die das Spiel immer wieder beworben haben. Doch Online-Spiele aller Art ziehen auch eine Menge Toxizität an – vor allem dann, wenn es PvP gibt.
Clash of Clans ist unter anderem für die tollen Trailer bekannt:
Aus dem Grund hatte Clash of Clans im Jahr 2019 die sozialen Features deutlich eingeschränkt, was vor allem durch die Abschaffung des globalen Chats erkennbar wurde. Doch auch wenn der Chat damals viel von Trollen und Störern genutzt wurde, gab es immer wieder den Wunsch, sich auch außerhalb des eigenen Clans mit anderen Spielern austauschen zu können. Etwas, das nun zurückgekehrt ist, in Form von Gruppen und Communitys.
Damit die Probleme sich aber nicht wieder so ausweiten, wie es früher einmal der Fall war, hat man besondere Schutzmaßnahmen für Jugendliche und Kinder ergriffen, verspricht man uns im Interview.
Wir haben bei den Entwicklern von Supercell nachgefragt, wie sie sicherstellen wollen, dass sich die Probleme, die zur Abschaltung der übergreifenden Chats geführt haben, nicht wiederholen. David Purke, der Product Manager von Clash of Clans, antwortete uns und machte deutlich, dass die Sicherheit der Spielerinnen und Spieler eine große Wichtigkeit habe.
Wir wollten wissen: Clash of Clans hat viele junge Spieler. Welche Schutzmechanismen gibt es speziell für diese Zielgruppe?
David Burke antwortete darauf: „Der Schutz jüngerer Spieler war ein wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses. Spieler unter 16 Jahren können ausschließlich familienfreundliche Gruppen finden und diesen beitreten. Diese Gruppen verwenden strengere Sprachfilter und zusätzliche Schutzmaßnahmen, um eine sichere Umgebung zu gewährleisten.“
Neben den Gruppen gibt es aber auch die Communitys. Die seien aber „standardmäßig familienfreundlich“ und verschiedene Funktionen, „die häufig mit Missbrauch in Verbindung gebracht werden“, wie dem Teilen von Links, sind deaktiviert. „In Verbindung mit Meldesystemen, Sprachfiltern und Anti-Spam-Maßnahmen sollen diese Vorkehrungen eine sichere Umgebung schaffen, in der Spieler aus aller Welt verantwortungsvoll miteinander kommunizieren und sich austauschen können.“
Ob die versprochenen Schutz-Maßnahmen am Ende tatsächlich reichen, wird sich wohl in den kommenden Wochen zeigen. Denn wie die Community immer wieder anmerkt, war der globale Chat in der Vergangenheit vor allem ein Paradies für Trolle und eher toxische Mitspieler. Die dieses Mal effektiv einzudämmen, wird eine Menge Aufwand benötigen und sicher noch ein paar Feinjustierungen. Denn wenn Störenfriede eine Sache besonders gut können, dann ausdauernd nach Wegen zu suchen, wie man anderen auf den Zeiger gehen kann – ganz ähnlich wie ein Servertroll in World of Warcraft.
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