Der Chef einer deutschen Tech-Firma sagt, dass in drei Jahren niemand mehr Tastaturen benutzen muss

Der Chef einer deutschen Tech-Firma sagt, dass in drei Jahren niemand mehr Tastaturen benutzen muss

KI spielt eine immer größere Rolle. Der Chef der deutschen Firma SAP erklärte in einem Gespräch, dass Tastaturen bald nicht mehr notwendig seien. Denn die Spracheingabe bei KI sei mittlerweile so gut, dass man dafür bald keine Tastaturen mehr brauchen würde.

Das englischsprachige Magazin Fortune sprach mit dem Chef der deutschen Software-Firma SAP während des Weltwirtschaftsforums in Davos. In dem Gespräch erklärte SAP-Chef Christian Klein, dass Tastaturen immer stärker an Bedeutung verlieren. Viel wichtiger sei hingegen die Sprache. So sagte er:

Das Ende der Tastatur ist nah. Die Spracherkennung vieler dieser großen Sprachmodelle ist extrem leistungsfähig. Jetzt müssen wir daran arbeiten, Sprache in Geschäftssprache und Geschäftsdaten zu übersetzen.

Anstatt großen Datenmengen würde man der KI nur noch per Sprache erklären, was man genau benötigen würde.

Tastatur für die Dateneingabe könnte immer unwichtiger werden

Die reine „Dateneingabe“ per Tastatur könnte laut Christian Klein in den nächsten Jahren immer stärker an Bedeutung verlieren. Die Spracheingabe mit KI würde schon sehr gut funktionieren, derzeit würde es aber noch an der technischen Umsetzung fehlen. So führte er weiter aus:

Die Zukunft wird mit Sicherheit so aussehen, dass Sie keine Dateninformationen mehr in ein SAP-System eingeben müssen. Stattdessen können Sie bestimmte analytische Fragen mit Ihrer Stimme stellen. Sie können operative Aufgaben-Workflows auslösen. Sie können auch Einträge im System mit Ihrer Stimme vornehmen – Leistungsfeedback, Pipeline-Einträge usw.

Die technologischen Möglichkeiten sind vorhanden, jetzt geht es wirklich nur noch um die Umsetzung.

Aus seiner Perspektive könne man KI daher hervorragend mit Sprache in den beruflichen Alltag integrieren und damit sinnvoll einsetzen.

Auch Microsoft-Chef Nadella sprach sich dafür aus, dass man KI für etwas Nützliches verwenden müsse. Denn sonst würde man die Unterstützung der breiten Masse verlieren, wenn man Energie und Ressourcen für Unsinn verschwenden würde.

KI sollte für neue Jobs sorgen. Doch stattdessen sorgt KI gerade dafür, dass so viele Jobs wie seit Jahren nicht mehr gestrichen wurden. Die Entlassungen sind so hoch wie seit vielen Jahren nicht mehr und erinnern an die Finanzkrise von 2008. Denn hier wurde ein ähnlicher Höchststand bei Entlassungen festgestellt: KI sollte viele neue Jobs schaffen: Stattdessen wurden 1,2 Millionen Personen arbeitslos

Quelle(n): Titelbild (YouTube)
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Berndiso

Irgendwer sagt irgendwas, blablabla. Wen intressierts, lasstn labern.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von
Lunnaris01

Man merkt dass er noch nie Daten eingegeben hat..

Mithrandir

Auch ein klassischer Fehler, den Leute, die diese Modelle propagieren immer machen:

Die wenigsten Leute sprechen akzent- und dialektfrei die “Hochsprache” eines geweiligen Landes.

kjtten

Na das wird aber spaßig im Großraumbüro, oder bekommen etwa alle ein eigenes? 😜

Lupidu

Gelaber bzw. Visionen wie dies, ist sicher einer der Gründe warum sich SAP in so einer Abwärtsspirale befindet.

Aber ich frage mich, ob das aus dem Zusammenhang gerissen wurde oder der Typ das wirklich glaubt.
Weil natürlich ist das ein Szenario, was man sicher gut gebrauchen kann. Sei es der Monteur, die Hebamme oder wer auch immer gerade keine Zeit, Möglichkeit oder Bock hat, was zu tippen und es einfach spricht und die KI das entsprechend umsetzt oder loggt.

Aber dass die Tastatur in naher Zukunft verschwindet ist vollkommen weltfremd, da es soviel Szenarien gibt, wo sie die beste und schnellste Eingabemethode ist.

Sumi

Schön das der SAP Chef davon redet ich frag mich dann allerdings was die Gamer machen. Glaube nicht das dieses Feature so gut sein wird das es sich in Games durchsetzten würde. Die andere Frage ist dann eher auch die Reaktionsgeschwindigkeit.

Ich halte es für absoluten Schwachsinn was der Typ da ablässt.

Yoma

Stimmt im Gaming Bereich wäre das ein Unding.
Aber auch im Büro halte ich das nicht für machbar, wenn auf einmal alle anfangen dauerzureden.

Berndiso

Die KI spielt direkt für dich, und du gugst nur zu. Sowas sagt bestimmt demnächst auch irgend so ein Hans

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von
ephikles

Muhaha, immer wieder dieser feuchte Traum: Ich muss nur sagen, was ich will, und simsalabim wird alles genau so rauskommen, wie ich es wollte.
Mit Menschen funktioniert das ja nicht, da weicht das Ergebnis trotz dutzender Abstimmungsmeetings und Kommunikationsweiterbildungen irgendwie immer von dem Hirnfurz ab, der durch die Leere des Schädels wehte.
Aber die KI wird es schon richten, wenn nicht jetzt, dann in drei Jahren. Oder allerspätestens, wenn sie endlich Gedanken lesen kann. Dann können wir nicht nur den weg über die Tastatur einsparen, sondern auch noch den übers Mikrofon.
Als ob das wirklich das Problem oder der Flaschenhals wäre…

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