17-jähriger verdient tausende Dollar mit Cheats in Rainbow Six Siege – Ubisoft verklagt ihn

Spieleentwickler Ubisoft hat Klage gegen eine Firma eingelegt, die Cheats für ihr Spiel Rainbow Six Siege verkauft. So soll der 17-jährige Geschäftsführer tausende Dollar gemacht haben.

Was ist das für eine Firma? Der Cheat-Anbieter vermarktet sich unter dem Namen „MizuSoft“ und wird von einem 17-jährigen Mann geleitet. Die Firma verkauft Cheats für viel Geld, die dem Spieler dann deutliche Vorteile in einer Runde verschaffen.

Ubisoft klagt nun, weil sie jeden Monat „enorme Summen“ ausgeben, um den Schaden der Cheatsoftware zu beheben.

Ubisoft fordert Schadensersatz

So sieht die Klage aus: Weil Ubisoft eben diesen Schaden hat, fordert man, dass man Anspruch auf alle Gewinner der Firma hat oder einen Schadensersatz von mindestens 25.000 Dollar bekommt, berichtet das US-Magazin dotesports.

Rainbow Six

Ubisoft selbst sagt, dass sich der Cheat-Entwickler schuldig gemacht hat „bösartige Softwareprodukte zu erstellen, zu verkaufen, zu verbreiten, zu verwalten, zu betreuen und zu aktualisieren, die speziell dafür entwickelt wurden (und keinen anderen Zweck haben), um es ihren Benutzern zu ermöglichen, bei Rainbow Six Siege zu betrügen, auf Kosten von Ubisoft und seinen legitimen Kunden“.

Neben dem 17-jährigen Geschäftsführer werden auch 3 weitere Personen verklagt. Die haben wohl technischen und Kundensupport für die Software geleistet. Ebenfalls in die Situation verwickelt ist die Mutter des Angeklagten. Sie soll sich um die Finanzen der Firma kümmern.

Das ist der Hintergrund der Klage: Im September veröffentlichte BBC eine Dokumentation rund um den Cheat-Verkäufer. Dort trat der Junge vermummt vor die Kamera und erklärte, dass er mit seinen Verkäufen mehrere tausend von Dollar pro Monat verdiene.

Cheater gebannt
Cheater werden schnell gesperrt in Rainbow Six Siege

Ubisoft ist knallhart: Diese Klage zeigt wieder einmal, dass die Entwickler sehr streng bei Regelverstoß sind. Seit 2016 bannt Ubisoft konsequent Nutzer, die beim einmaligen Cheaten erwischt werden.

Zuletzt wurden immer wieder Bannwellen bekannt gemacht, die auch sicher geglaubte Cheater getroffen hat. Auch im Ingame-Chat ist man schnell. Wer dort besonders toxisch ist, der wird schnell gebannt.

Auch ein Twitch-Streamer wurde zuletzt gebannt. Der versteht den Grund allerdings nicht:

Rainbow Six Siege: Profi live auf Twitch gebannt – Der kann den Grund nicht verstehen
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Quelle(n): Polygon
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Yarn
Yarn
3 Monate zuvor

Anstatt ihm nen Job anzubieten um somit noch besser gegen Cheater vorzugehen, verklagen sie ihn, kluger Schachzug Ubi

Deus
Deus
3 Monate zuvor

Das mit dem Job kommt danach. Da kann er dann seine Schulden abarbeiten und lernen legal sein Geld zu verdienen.

davidus
davidus
3 Monate zuvor

Nicht jeder, der eine Cheatsoftware entwickelt, ist gleich ein Hacker-Genie, das unbedingt eingestellt werden muss…

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Monate zuvor

Bitte sprecht doch freundlich miteinander.

Du kannst doch auch alle Argumente bringen, ohne den anderen zu beleidigen: Was soll denn bei so einem Gespräch rauskommen?

Wir möchten auf unserer Seite einen „freundlichen und respektvollen Umgangston.“ Auch wenn man provoziert wird, dann bitte nicht 3 Gänge höher schalten.

Marvin Siebnich
Marvin Siebnich
3 Monate zuvor

Jaaa, war nen bisschen in rage, hätte es auch neu formuliert, aber gerade keine Zeit. Die Art und Weise dieses Kommentars, und dem vorherigen, finde ich einfach unmöglich. Da habe ich dann ein bisschen überreagiert und mein Argument ein bisschen unschön verpacktohne die Formulierung nach der ersten Aufregung noch einmal zu überarbeiten, sorry.

Alzucard
3 Monate zuvor

Umm. Haben sie wegen ihm nicht mehr Geld gemacht? weil sie Leute gebannt haben, die dann im Endeffekt das Spiel neu kaufen mussten.
Ich versteh nicht ganz wie sie enorme Summen ausgeben um den Schaden einer Cheatsoftware zu beheben. Eine Cheatsoftware verursacht generell keinen Schaden. Ein automatisiertes Programm bannt die Person bzw. es wird überprüft ob die Person cheated. Das einzige was man da anmerken könnte ist die Summe, die sie für die Mitarbeiter ausgeben, aber die müssten sie auch ohne die Cheatsoftware bezahlen.

Ich will damit jetzt nicht sagen, cheaten sei gut, aber die Klage ergibt so irgendwie wenig Sinn.

SWOOTH
SWOOTH
3 Monate zuvor

Es verursacht mehr als genug Schaden non negativberichterstattung wenn die Cheater überhand nehmen und das andauernde gegenentwicklen von pogrammen die cheats erkennen kostet auch so sicher einiges

Coreleon
Coreleon
3 Monate zuvor

Ka wie das bei UbiSoft gemacht wird aber das klappt so nur bei Key Bans bzw Acc Bans. Sperren die deine Hardware ID kannst dir nen neuen Rechner kaufen bzw musst da richtig heiabu veranstalten um die zu umgehen und würde nicht darauf wetten das es funktioniert. GGf brickst damit auch dein System ganz nachhaltig. wink
Die Summen kommen daher das dann eine Horde von Entwicklern bezahlen musst die gegen immer neue Cheats neue Tools entwickeln. Die brauchen dann halt auch eigene Arbeitsplätze, hardware usw usw. Das kostet halt ein heiden Geld, sagen wir du hast da 5 Leute sitzen für rund 50k / p.a. (was noch eher gering angesetzt ist) dann kostet dich das allein 250k p.a. nur an Pers kosten. Auch „auto ban Software“ muss jemand entwickeln und am laufen gehalten werden. Wenn die da dann 25k$ von dem haben wollen ist das ja noch eine sehr überschaubare Summe.
Käme man da noch mit Reputations Schäden und und und könnten die da halt auch 2,5M ansetzen und die Chancen in den USA stehen nicht schlecht das die das auch bekämen.

Zindorah
Zindorah
3 Monate zuvor

HW Bans sind quasi kein Thema mehr, schon seit Jahren. Gibt einfach HWSpoofer, die ändern die HWID und fertig. Das hat damals mal geklappt aber Heutzutage^^

Tebo
Tebo
3 Monate zuvor

Geile Logik. grin

Ich hab auch nur mit World of Warcraft angefangen, weil ich die Goldseller so mochte.
Das Spiel selbst war nebensächlich…

Bobschen
Bobschen
3 Monate zuvor

Die sollen mal lieberr CronusMax und Xim Apex nutzer verklagen!

Alzucard
3 Monate zuvor

Konsolen grin
selbst schuld, wenn man Konsole spielt finde ich. Man weiß ja, dass da leute mit xim etc. spielen.

Das selbe gilt für pc dort sind halt mehr cheats im Umlauf.

D1avolus
2 Monate zuvor

Im Umkehrschluss also: Wer Spielt , egal auf welchem System, ist selbst Schuld? Tolle Logik…

Alzucard
2 Monate zuvor

Theoretisch gesehen ja. Jeder weiß, dass es auf den systemen Cheats bzw. Exploits gibt. Sich darüber zu beschweren ist finde ich etwas Schwachsinnig.

Amders wiederum sieht es aus, wenn man Spilinterne System wie Aim-Assist, schlechten Netcode usw. betrachtet. Darüber kann man sich durchaus beschweren. Das sind halt Sachen, die vom Publisher selbst ausgehen. Gegen Cheats oder Xim user vorzugehen ist sehr sehr schwer.

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