Blizzard und ZeniMax gehen gegen böse Buben vor

Ohje, in den letzten Wochen werden die Anwälte von Blizzard und ZeniMax wohl wieder mal schlaflose Nächte haben. Wie bekannt wurde, laufen gerade zwei Klagen von beiden Unternehmen, die bösen Jungs das Handwerk legen sollen.

starcraftDas Problem Bots und Hacks kennen wir ja schon aus World of Warcraft – aber auch für Starcraft II gibt es Programme, mit denen man sich Vorteile verschaffen kann. Der „ValiantChaos MapHack“ deckt z.B. den Nebel auf den Karten in dem Echtzeitstrategie-Spiel von Blizzard auf. Für einmalig 62,50 Euro erspart man sich also einiges an Arbeit, Zeit und sieht, was der Gegenspieler gerade so treibt. Doch nun geht Blizzard gegen die Entwickler dieses Programms vor. Problem: Sie kennen die Entwickler nicht. Noch nicht. Wenn ihr mögt, könnt ihr ja selbst mal in der Klageschrift stöbern.

ZeniMax, der Publisher von The Elder Scrolls Online hat zwar Probleme mit Bots, geht aber gegen Oculus Rift vor. Stein des Anstoßes ist hier jedoch, die angebliche Nutzung von Forschungsergebnissen und Firmengeheimnissen. Spiele-Entwickler John Carmack soll wohl beim Firmenwechsel zu Oculus VR, Inc. sein Wissen mitgenommen haben und so maßgeblich zum Erfolg der Virtual-Reality Brille beigetragen haben. Doch leider hat ZeniMax nichts von dem Kuchen abbekommen und ist dementsprechend sauer. Die entsprechende Klageschrift könnt ihr hier nachlesen.

Wir werden euch natürlich auf dem Laufenden halten, wie es mit beiden Fällen weitergeht. aber was denkt ihr, hat Blizzard eine Chance bei dieser Hacker-Klage?

Ein Video mit Eindrücken der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift haben wir hier für euch, von der Gamestar:

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Quelle(n): BLIZZARD SUES STARCRAFT II HACKERS FOR COPYRIGHT INFRINGEMENTZeniMax Media verklagt Oculus
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