Es dauerte noch nicht einmal 24 Stunden und es tauchten Clips von ersten Cheatern in der Beta von Battlefield 6 auf. Fans zeigen sich genervt, vor allem weil sie dafür extra eine nervige Einstellung vornehmen mussten.
Was für Clips sind aufgetaucht? Bereits am frühen Abend teilten erste User beispielsweise auf x.com Videos von offensichtlichen Cheatern in der Beta von Battlefield 6.
So zeigt @ItsHapa in seinem Post einen sogenannten Wallhack, bei dem er nicht nur seine Verbündeten, sondern auch seine Feinde durch Wände hindurch sehen kann. @WisdomAegis teilt ein Video im Post, in dem ebenfalls ein Wallhack zu sehen ist. Auch ein Aimbot wäre anhand des Videos denkbar, es sei denn der Schütze ist einfach ziemlich gut.
Spieler zeigen sich verärgert, dass Cheater es so schnell geschafft haben, den Anti-Cheat-Schutz von EA zu umgehen. Insbesondere, weil sie deshalb zuvor eine nervige Einstellung vornehmen mussten, um das Spiel überhaupt starten zu können.
Schnelle Cheater trotz Secure Boot
Warum sind die Fans genervt? Um Battlefield 6 spielen zu können, müssen Spieler den sogenannten Sicheren Start ihres PCs aktivieren, denn ansonsten können sie das Spiel nicht starten. Das gilt sowohl für die Beta als auch den vollen Release. Die Funktion ist nötig, damit Javelin Anticheat, das Anti-Cheat-Programm von EA, verhindern kann, dass Cheater ihren Weg ins Spiel finden.
Die Funktion einzustellen kann sich teilweise als sehr nervig und hakelig herausstellen, weshalb Spieler zuvor den Nutzen in Anbetracht des Aufwands infrage gestellt haben.
In den Kommentaren unter den Clips der User finden sich deshalb nun etliche Leute, die ihrem Ärger deshalb Luft machen, dass es trotz dessen nicht einmal 24 Stunden gedauert hat, bis erste Cheater den Schutz umgehen konnten. Andere finden es gut, dass EA die Beta nun nutzen kann, um Daten zu sammeln und dadurch stärker gegen Cheater vorgehen zu können:
- @Himjamin777 schreibt via X: „Gut, ich möchte alle Betrüger in der Beta, damit sie bis zum Erscheinen des Spiels herausgefunden haben, wie man sie stoppen kann.“
- @JPSlazzik beschwichtigt ebenfalls via X: „Es werden auch viele Cheat-Daten gesammelt.“
- @JohTha meckert via X: „Also habe ich den ganzen BIOS-Mist ohne Grund durchgemacht?“
- @CeoofTrigun wirft ein via X: „Es spielt keine Rolle, welche Sicherheitsprotokolle sie anwenden; Betrüger werden immer einen Weg finden, Cheats dafür zu erstellen.“
Produzentin Alexia Christofi, die an Battlefield 6 arbeitet, antwortet selbst auf den Post von @ItsHapa und schreibt, dass dem Team bewusst ist, dass es Cheatern gelungen ist ins Spiel zu kommen und dass der spezifische Spieler vermutlich bereits gebannt ist.
Die Community hofft, dass sich das Problem nicht ausbreitet und sich der Aufwand mit dem Sicheren Start gelohnt hat, sodass sich zum Release das Cheater-Problem in Grenzen halten wird.
Indessen kommt die Beta inhaltlich gut bei den Spielern an. Viele Fans sind glücklich, das Spiel bereits vor dem Release spielen zu können. Es gibt aber 3 Aspekte, die nicht so gut ankommen und vor allem für Frust sorgen: Die Beta von Battlefield 6 macht viele Fans glücklich, aber manche Spieler hassen 3 große Aspekte des Spiels.
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Ich bleibe dabei, es ist ein weiterer Beleg dafür, weshalb ich auf Konsole eigentlich immer OHNE Crossplay zocke.
Konsolen sind schon eine Ewigkeit nicht mehr frei von Cheats. Ja, dort sind deutlich weniger Cheater unterwegs aber dennoch gibt es sie. Die Platform spielt da absolut keine Rolle.
Habe ich ja nie behauptet, dass es auf Konsole keine Cheater gibt! Aber die Häufigkeit ist um ein Vielfaches geringer als auf PC! Und das reicht mir. Auf der Konsole cheaten die Leute i.d.R. mit zusätzlicher Hardware, das ist wesentlich umständlicher als auf PC wo man kurz ein Programm startet und auf einmal alle Gegner durch Wände sehen kann. Absolut kein Vergleich.
Es hätte mich eher gewundert, wenn keine Cheater vorhanden wären.
Meiner Meinung nach eine Plage, mit der wir immer zu kämpfen haben werden.
Es sei denn man würde es unter Strafe stellen oder mit Legitimierungs/Verifizierungs-Prozessen bei der Registration Verknüpfen (z.B. Perso-Verifizierung etc.) Hätte ich absolut kein Problem mit.
Von mir aus könnten die Entwickler eine meiner Nieren haben, wenn das bedeuten würde, Cheaten wäre vorbei.
„Es werden auch viele Cheat-Daten gesammelt.“
Bei dem Kerl drückt das Copium hart aber man darf ja hoffen.
Habe gestern auch 4 Stunden mit meinem System gefummelt und dank meiner Kompetenzbuddies (Danke Rene, Niko und Fabi), ist Secure Boot jetzt an und ich schulde 3 Döner 😀
Hoffe das zahlt sich aus und wenn auch nur die Cheater auf ein Mindestmaß zurückgestutzt werden können.
Mann sollte den Spielern auch klar stellen das Secure Boot sowas wie Rootkits, Ransomware und Auto-scripts Blockiert welche schon mit dem system starten. Software die NACH vollständigen Start auf gemacht werden, werden ganz normal ausgeführt und der Secure Boot greift da nicht mehr.
Das ist wie eine Security am Eingang einer Party, ist man erstmal an diesem vorbei bzw. ist man in der Party, kann man machen was man will, erstmals.