Battleborn vs. Overwatch – Die Unterschiede im Detail

Battleborn und Overwatch werden oft miteinander verglichen, doch eigentlich spielen sie in völlig verschiedenen Ligen. Um mit den Vorurteilen aufzuräumen, haben wir hier die wichtigsten Unterschiede dargestellt.

Seit es Battleborn gibt, wird es mit Blizzards Hero-Shooter Overwatch verglichen, obwohl streng genommen Battleborn früher angekündigt wurde.

Battleborn Vs. Overwatch – Wo sind die Unterschiede?

Doch wir wollen nun endgültig mit den lästigen Vergleichen aufräumen und haben ein paar Argumente gesammelt, welche die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Spielen herausarbeiten. Was wir aber definitiv nicht vorhaben, ist hier eine Wertung abzugeben. Wir sagen also nicht, welches Spiel „besser“ ist, sondern nur, wie sie sich unterscheiden. Als primäre Quelle diente uns übrigens der YouTuber Total Biscuit, dessen Video zum Thema wir hier ebenfalls verlinken.

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Punkt 1 – Features und Spielmodi

Overwatch Soldaten
Soldier 76 und Widowmaker verteidigen eine Stellung.

Overwatch ist erst einmal ein reiner Multiplayer-Titel. Es gibt drei Spielmodi und insgesamt 12 originell gestaltete Maps mit klaren Unterschieden im Design. Im Eskorten-Spielmodus müssen wir ein Objekt durch die Karte begleiten, während das gegnerische Team uns davon abzuhalten versucht. Im Modus „Assault“ greift ein Team an und muss Punkte erobern, während das andere Team diese verteidigt. Der „Control-Modus“ lässt beide Teams bis zu drei Punkte erobern und halten und zuletzt gibt es noch einen Hybrid-Modus, der als Assault beginnt und als Eskort-Mission endet.


Battleborn bietet 9 verschiedene Maps und ebenfalls drei PvP-Spielmodi. Zusätzlich gibt’s außerdem eine PvE-Kampagne, die wir im Coop mit bis zu vier weiteren Spielern bestreiten dürfen. Die drei PvP-Spielmodi sind Incursion, Capture und Meltdown. Capture ist ein typischer Shooter-Spielmodus, in dem wir befestigte Stellungen einnehmen und so langsam Siegespunkte sammeln. In Incursion hat jedes Team einen riesigen Kampfroboter, der durch starke Schilde gesichert ist. Wir müssen diesen zerstören, indem wir geschickt kleine Diener-Robos zu ihm lotsen, damit diese seinen Schild ausschalten. Zuletzt gibt’s noch Meltdown, in dem wir Diener sicher zu Schrottpressen geleiten müssen, was uns Siegespunkte einbringt.

Battleborn-Oscar
Hier müssen wir kleine Robo-Minions sicher zu Schrottpressen eskortieren.
OverwatchBattleborn
Drei PvP-SpielmodiDrei PvP-Spielmodi
12 originelle Maps8 PvE-Missionen
 9 Maps, die sich recht ähnlich sind

Punkt 2 – Helden, Stil und Setting

Overwatch bietet uns derzeit 21 Helden, die zum Teil recht abgedreht sind. So ist der Wissenschaftler Winston ein Affe und Zenyatta ein schwebender Zen-Robo-Mönch. Der Rest der Truppe besteht aus liebevoll gestalteten Helden, die aber weitgehend auf dem Teppich bleiben. Der Grafik-Stil entspricht in etwa dem eines Pixar-Animationsfilms, bunt und lebendig, aber doch dezent.

Overwatch all heroes

Die Helden sind in vier Klassen unterteilt, Angreifer, Verteidiger, Unterstützer und Tanks. Außerdem sind sie alle von Beginn an verfügbar. Sollte im Spiel der gewählte Held nichts taugen, kann er in der Startzone jederzeit gewechselt werden, auch mehrfache Kopien desselben Helden sind möglich. Charakterfortschritt ist nicht vorhanden, Es gibt zwar Stufen, die man zwischen den Kämpfen aufsteigen kann, aber diese haben keine Auswirkungen auf das Spiel, sondern schalten lediglich kosmetischen Kram wie neue Skins oder Spottgesten frei.

Die Story von Overwatch sowie die Hintergründe der Helden sind zwar gut ausgearbeitet, finden aber komplett außerhalb des Spiels in Comics, Blog-Einträgen und schicken Render-Cinematics statt. Das Spiel selbst schert sich nicht um die Handlung, sondern wirft sämtliche Helden ungeachtet ihrer Loyalität in der Story in die Teams und lässt sie gegeneinander kämpfen. Der Humor des Spiels ist originell und witzig, bleibt aber zahm und familienfreundlich.


Battleborn bringt zum Start 25 Helden in die Auswahl. Diese sind fast allesamt extrem abgedreht und originell gestaltet. Beispielsweise gibt es die völlig irre Chaos-Hexe Orendi, die vier Arme und einen ordentlichen Appetit auf Gedärme hat. Oder den heilenden Ninja-Pilz Miko. Die Helden unterteilen sich in Angreifer, Tanks, Verteidiger und Unterstützer.

Battleborn_StartScreen_HeroArt

Zwischen den Missionen können die Helden Stufen aufsteigen und so neben Kosmetik-Kram auch komplett neue Skills freischalten. Außerdem sind zu Beginn nur eine Handvoll Helden verfügbar, der Rest muss durch bestimmte Aktionen freigespielt werden, beispielsweise, indem wir insgesamt 50 andere Spieler erledigen oder 800 Diener umnieten.

Die Grafik ist extrem bunt und voller schriller Effekte und ähnelt stark dem Stil von Wildstar. Eine ausgearbeitete Story ist vorhanden und ist auch im Spiel relevant, jedoch nur im PvE-Modus. Die einzelnen Charaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet und weitere Infos zu ihrem Hintergrund lassen sich durch Challenges freispielen. Außerdem gibt es launige Comic-Sequenzen außerhalb des Spiels, die weitere Hintergründe erklären. Der Humor von Battleborn ist schwarz, derb und abgedreht.

OverwatchBattleborn
21 Helden, alle von Beginn an wählbar25 Helden, die meisten davon müssen erst  freigespielt werden
4 Heldenklassen4 Heldenklassen
Story nur außerhalb des Spiels relevantStory im PvE-Modus
Heldenfortschritt schaltet Kosmetik freiHeldenfortschritt schaltet neben Kosmetik neue Helden und Skill-Varianten frei
Witzige und originelle Sprüche der Helden, eher zahmer aber stets zündender HumorSchwarzer Humor und derbe Sprüche, vor allem in den Missionen, nicht unbedingt familienfreundlich

Punkt 3 – Gameplay

Overwatch spielt sich wie ein rasanter Team-Shooter Marke Team Fortress. Die Action ist rasant und es wird zwischen normalen Treffern und kritischen Headshots unterschieden. Die Helden halten allesamt nicht viel aus und kippen nach wenigen Treffern um. Selbst zähme Tanks wie Roadhog sind schnell tot, doch die Respawn-Zeiten sind kurz, so dass ständig irgendwo geballert werden kann.

Overwatch Widowmaker Screenshot 2
Overwatch bietet schnelle Shooter-Action mit kurzer Eingewöhnungszeit.

Innerhalb einer Runde gibt es keinerlei Fortschritt bei den Helden, alle bleiben stets von ihren Fähigkeiten her gleich und haben auch alle Skills von Beginn an. Lediglich der Ultimate-Skill muss durch Treffer und Abschüsse langsam aufgeladen werden. Es gibt keine weiteren Talente oder Ausrüstung, jeder Held startet stets mit den gleichen Fähigkeiten und Werten ins Gefecht. Dadurch wird Overwatch sehr einsteigerfreundlich.


Battleborn ist weniger ein Shooter als eine MOBA. Denn wie in League of Legends oder Heroes of the Storm müssen wir in zwei der drei PvP-Modi Minions in die feindliche Basis bugsieren, damit diese dort für uns den Sieg vorantreiben. Dadurch ist es viel wichtiger, die eigenen Minions zu schützen und die des Feindes zu töten, als dessen Spieler zu erledigen.

Battleborn Incursion 1
In Battleborn ist es nicht immer am sinnvollsten, sich auf feindliche Spieler zu konzentrieren. Vielmehr sind die Minions der Schlüssel zum Sieg.

Helden halten außerdem viel aus und können kaum mit einem Treffer erledigt werden. Außerdem steigen Helden innerhalb einer Runde bis zu 10 Stufen auf und können jedes Mal spezielle Talente wählen, die dann weitere Taktiken ermöglichen. Außerdem hat jeder Held einen Ultimate-Skill, der aber erst ab Level 5 zur Verfügung steht.

Helden können im Gefecht spezielle Splitter sammeln und davon Verteidigungsanlagen, besonders starke Minions oder persönliche Ausrüstung aktiveren. Letztere verdienen wir uns im PvE-Modus und stellen vor dem Gefecht ein spezielles „Loadout“ zusammen. Dadurch bekommen wir dann wertvolle Boni im Kampf, sobald wir die Items mit Splittern aktiveren. Insgesamt ist das Gameplay von Battleborn taktisch und es erfordert einiges an Eingewöhnungszeit, um mit den teils ehr unterschiedlichen Helden klarzukommen.

OverwatchBattleborn
Shooter-Gameplay wie Team FortressShooter mit starken MOBA-Elementen
Helden allesamt schnell totHelden halten, vor allem auf höheren Stufen, sehr viel aus
Rasantes Gameplay mit kurzen Respawn-ZeitenEher taktisches Gameplay mit teils sehr hohen Respawn-Zeiten
Alle Skills gleich verfügbar, Ultimates müssen mit Aktionen aufgeladen werden.Ultimate-Skill erst ab Level 5, dann aber nur mit Abklingzeit begrenzt.
Keine Veränderungen an den Spielwerten und Skills im SpielHelden steigen bis zu 10 Stufen auf und bekommen jedes Mal neue Talente; vorher festgelegte Ausrüstung für weitere Boni aktivierbar
Beliebig viele identische Helden möglich, Helden jederzeit wechselbarKeine Helden-Kopien erlaubt, Held kann nicht gewechselt werden
Einfach zu erlernendes Gameplay, schneller EinstiegSpieler können in den Matches mit Spielgeld taktische Vorteile wie Türme, Ausrüstung oder Diener aktiveren
 Eher schwieriger Einstieg, Helden schwer zu meistern
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Beppo

Also bei Overwatch (Beta gezockt) war jede Runde mehr oder minder gleich… Button-mashing eingeschlossen. Nur zwei bzw. drei Angriffe/Fähigkeiten sind doch recht wenig und viel zu simpel strukturiert für einen “Shooter”. Immer wieder die gleichen Animationen wieder und wieder und wieder zu sehen machte – zumindest mir – nach kurzer Zeit keinen Spass mehr.
Battleborn (Videos gesehen) war es zumindest in den Videos nicht viel besser… immer die gleichen Animationen und Button-mashing pur. In einem Video lief ein “Messerwerfer” für 20 Minuten durch die Gegegend und hat nur ein Messer nach dem anderen rausgehauen und ist dabei wild und ziemlich ziellos über die doch recht einfallslose Map gerannt (IGN live Overwatch/Battleborn Vergleich).

Ist das Kram für mal eben zwischendurch (zumindest Overwatch), oder kann das auch für mehr als nur eine Woche Spass bringen… seine Helden weiterentwickeln kann man ja bei Overwatch null…

maledicus

Was mir grundsätzlich zu kurz kommt in allen Artikeln die ich so quer lese auf den gaming Seiten bei der Frage — was spiele ich und weswegen ist, das BB koop-PvE bietet in großem Umfang und nicht nur PvP wie Overwatch, die Kampagne ist nicht nur Beiwerk sie definiert für mich BB mehr als der PvP Anteil und zumindest auf Xbox One ist es bisher zu jeder Tageszeit eine Sache von 2-4min und man hat ein 5er Team im Matchmaking für PvE komplett zusammen und im Einsatz. NIcht zu vergessen, die einzelnen Missionen sind groß und dauern meist ca. 40min.

Also das koop-PvE in BB ist nicht schmückendes Beiwerk zum abhaken und einmal duchspielen, das ganze ist im Stile wie Destiny-Strikes ( nur deutlich größer ) mit Matchmaking, es gibt Erfolge, Herausforderungen, verschiedenen Schwierigkeitsgrade, es gibt Fallen, versteckte Bereiche .. da steckt das halbe Spiel drinnen.

Beide Spiele haben mich sehr interessiert, BB weil ich Gearbox auf ewig dankbar sein werde für Borderlands, und Blizzard – was soll man da sagen mit den Games macht man nie was falsch. Aber, das BB koop-PvE bietet in großem Umfang, war für mich kaufentscheidend bei zwei Spieleschmieden die ich beide für exzellent halte.

Insofern, wer mit dem Grafikstil was anfangen kann und ein Shooter-Moba sucht bei dem man Tag ein, Tag aus koop-PvE spielen kann -> Battleborn, zumindest auf XBO absolut empfehlenswert.

Musste mal raus 😀

Gruß.

Chris Utirons

Das einzige was TB falsch in seinem Video hat, ist der Preis von Battleborn, der liegt zumindest auf dem PC nicht bei 60 Euro sondern inkl. Season Pass momentan bei 51 Euro. Bei Release sogar nur bei 49 Euro inkl. Season Pass.

Caldrus82

Jo, hatte auf PC bei Release die Digital Deluxe für knapp 49.– Euro gekauft, das ist korrekt !

Caldrus82

Schöne Gegenüberstellung ! Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen 🙂 Ich werde mit beiden Titeln meinen Spaß haben das ist mal sicher !

ClassicBlend

Man sollte auch mal erwähnen, dass man die PvP Modi in Battleborn auch mit Bots spielen kann. Somit hat man die Möglichkeit die Helden zu testen, die Karten besser zu kennen und die Spielmodi zu verstehen, ohne anderen Spielern ihr Match zu versauen. Also doch einigermaßen einsteigerfreundlich.

Alastor Lakiska Lines

Wenn man an der Ähnlichkeit der Maps von BB mäkelt, dann bitte auch hinzufügen bei Overwatch:

“Drei PvP-Spielmodi, die sich recht ähnlich sind”

Denn das sind sie…es ist nur Conquer & Defend in allen 3 Modi.

Chris Utirons

Das stimmt die Abwechslung in den PvP Modi ist nicht gegeben, zudem als Nachteil sehe ich für mich, dass man sich nicht den Modus auswählen kann.

Pascal Mueller

Hey, also ich spiele BBC auf ps4 seit 2 Wochen und habe eine Riesenspaß damit. Hots habe ich deshalb inzwischen liegen lassen, weil BB aus der Ego-Perspektive wesentlich mehr fetzt. Für mich ist es genau die richtige Mischung aus MOBA, FPS und Borderlands-Elementen. Leider kommt es im Netz immer schlechter weg – hier sehe ich aber eher bei Overwatch das Problem, das die recht simplifizierten und “sterilen” Blizzard-Spiele von der Fanbase und der Presse in den Himmel gelobt werden. Sollte noch wer nen recht aktiven Spieler suchen: PSN: Scypher82.

m_coaster

Tja, das mit in den Himmel loben muss man sich nur mal hier angucken. Es ist wie zu den besten Zeiten von Destiny. Man könnte vermuten das mein-mmo an Overwatch Geld verdient 😉

Ansonsten, ich wünschte mir wirklich mehr Aufmerksamkeit zu Battleborn. Das Spiel hat es absolut verdient und ist mal absolut eSports tauglich. Statt zu lesen in welchen Spielen Leute Overwatch spielen, würde ich gerne mal Heldenvorstellungen und Taktik Guides für Battleborn lesen. Da findet sich doch sicher was auf Reddit 😀 Das klingt jetzt fieser als es ist, und ich weiß das man auf der Welle von Overwatch gerne reitet, die Community verlangt das, oder gibt das zumindest her. Aber trotzdem, widmet Battleborn doch mal etwas Aufmerksamkeit!

Gerd Schuhmann

Ansonsten, ich wünschte mir wirklich mehr Aufmerksamkeit zu Battleborn.
—–
Siehst. Und wir wünschen uns dasselbe. Dann sorg doch dafür, dass sich mehr Spieler für Battleborn interessieren und weniger für Overwatch. Wenn du das hinkriegst, kannst als Marketingexperte für 2k anfangen und sicher richtig Karriere machen.

Ansonsten ist es unser Job, die Nachfrage der Leser zu erfüllen. Das machen wir jeden Tag. Wir sehen die Nachfrage an den Clicks und in Analyse-Tools, nicht daran, dass einer sagt: Macht doch mehr über das Spiel, Denn die Information hilft uns nicht weiter.

Das sagt nicht “Ich hab Interesse an dem Spiel”, sondern das sagt “Ich möchte, dass sich mehr Leute für das Spiel interessieren, also berichtet mehr darüber.”

Gegenfrage: hast du angefangen dich für The Secret World, Final Fantasy XIV oder Warframe zu interessieren? Das sind alles Spiele, von denen Leute (oder auch wir Redakteure) gerne hätten, dass sich mehr dafür interessieren und deshalb wurde verstärkt darüber berichtet, obwohl die Nachfrage nicht so groß war, dass diese berichterstattung wirklich “proportional angemessen wäre.”

Es klappt nicht. 😛 Wir sehen’s seit 2 Jahren. Wenn Leser wie PR-Agenten Werbung für ein Spiel machen,ist das fast immer ein Warnsignal, weil die Fans und Leser wohl selbst spüren, dass das Interesse nicht hoch ist.

Payonsantim

Ist wie mit dem “Kicker”-Magazin. Die bemühen sich auch mal mit Berichten zu Hoffenheim oder Darmstadt. Aber letztlich dominieren die Bayern und Dortmundartikel die Zeitschrift, weil die Nachfrage dafür deutlich höher ist ^^

Gerd Schuhmann

Jo, ist im Fernsehen genauso. Die Sportschau zeigt ja mal Tischtennis. Oder auf DSF kommt mal Handball. Es guckt halt keiner, sondern die Leute gucken dann irgendwelche “Trend”Sportarten: Dart, Biathlon, Beach-Volleyball.

Da kannst halt weiter die Nischensport-Arten zeigen und keiner dankt’s dir, sondern die Leute meckern noch, dass es so wenig ist. Oder du lässt es halt. Dann suchst halt einen Kompromiss: Du machst so die Grundversorgung und setzt dann deine Schwerpunkte. So machen wir es genauso.

Für uns ist es auch wichtig, schon über alle Spiele zu berichten. Wir haben ja 9 Battleborn-Artikel im Maii gehabt z.b. Das ist ja nicht so, als würden wir das Spiel ignorieren oder als fände das nicht. Aber wir haben halt nicht so viele Battleborn-Artikel wie Overwatch-Artikel, weil die Schwerpunkte einfach durch die Nachfrage woanders liegen.

Dass wir die Nachfrage, das Interesse der Leser, analysieren und da unsere Schlüsse draus ziehen, ist ja ein großer Teil unserer täglichen Arbeit auch.

Payonsantim

Absolut legitim, ihr wollt ja auch von irgend etwas leben. Und als Nischenmagazin kann man das schlicht und einfach nicht.

Gott sei Dank gibt es die MOBAs und die MMO-Shooter. Ich denke, als reines MMORPG-Online-Magazin kann man heutzutage wirtschaftlich nicht mehr überleben. Ich bin froh, dass ich dank Destiny, Overwatch und Division hier noch Artikel zu anderen Spielen, vor allem MMORPGs lesen kann.

Die Leute, die sich über Artikel zu den oben genannten Spielen hier laufend beschweren, sollten mal darüber nachdenken, dass ohne diese Spiele Mein-MMO oder irgendein anderes Onlinemag überhaupt nicht mehr laufen würde. Dann können Sie schauen, wo sie überhaupt Berichte zu MMORPGs nachlesen können. Oh Herr, verleihe ihnen den nötigen Weitblick ^^

mmogli

Ich kuck Handball Herr Schumann 😉 und einige andere auch

m_coaster

Ach Herr Schuhmann…irgendwie verstehe ich mich hier oft falsch verstanden von Ihnen/Dir.

Ich als User kann doch einfach den Wunsch äußern. Nimm es doch mal positiv auf das ich mir wünschen würde von euch etwas zu Battleborn zu lesen?! Du musst mir auch nicht die Welt erklären. Ich schrieb ja selber das es um Cash (Klickzahlen) geht und ihr das schreibt was die Community möchte. Und ob du es glaubst oder nicht, ich bin seit 15 Jahren in der Werbebranche tätig, allerdings nicht für 2K – hätte ich auch keine Lust zu.

Und ich selber bin ein Spieler der recht viele Genres spielt, ich selber finde The Secret World super! Ich lese auch Artikel über Spiele die ich erstmal nicht interessant finde, einfach um mein Horizont zu erweitern.

Und das macht ihr mit einigen Artikeln ja auch, man muss sich nur die Nischen MMO Artikel angucken. Man kann als Gaming Seite schon Einfluss ausüben und Spiele schmackhaft machen. Man kann auch tolle Geschichten erzählen (http://www.eurogamer.de/art… oder Kolumnen (die macht ihr auch). Aber wahrscheinlich haben diese Artikel auch geringe Klickzahlen. Ich bin da halt wohl auch nicht der typische Leser. Beim verlinkten Eurogamer Artikel wurde ja auch um eine Zusammenfassung gebeten weil der Text so lang ist. Traurige Zeiten für “Journalisten”. Das übrigens merke ich selber auch in Werbebranche (Printbereich). Naja, Zeiten ändern sich, nicht immer zum guten.

Guybrush Threepwood

Naja man muss halt auch mal ein wenig das liefern was die Leute mögen. Und wenn man sich ganz nüchtern die Spielerzahlen anschaut dann ist bei BB einfach eher nicht so viel los. Ich glaube das Spiel hat auf Steam konstant weniger Spieler als Borderlands 2. Dem gegenüber stehen knapp 10 Millionen Open Beta Spieler. Man möchte ja auch ein wenig Geld verdienen mit so einer Seite.

Ich halte BB auch nicht für ein schlechtes Spiel. Aber mir gefällt Overwatch einfach besser. Ich mag an BB zum Beispiel die Figuren und den Grafikstil überhaupt nicht. Kann mich mit den Helden nicht identifizieren. Dazu gesagt das ich auch Borderlands nie mochte. Mir gefällt keine der Multiplayer Maps weil für mich das Prinzip MOBA als Shooter nicht funktioniert. Für mich. Und ich bin auch einfach gelangweilt von dem ewig gleichen Prinzip. Dieser Held hat diesen Skillbaum und Loadout als Best In Slot und so weiter.
Was spielerische Ausprägung angeht finde ich Overwatch flexibler.

Aber jedem das seine. Damit sage ich nicht das BB kacke ist oder so. Es ist einfach nur mir persönlich zu uninteressant und langweilig.

Alastor Lakiska Lines

Es ist schwer sich mit so abgedrehten Charakteren zu identifizieren. Mit den durchgekauten Klischees von Overwatch ist das halt einfacher. Beim Grafikstil ist das jedem selbst überlassen.

Außerdem vergleichst du hier die Zahlen aller 3 Systeme von Overwatch während der OpenBeta insgesamt, mit den derzeitigen Onlinezahlen auf einem System bei Battleborn, das man jetzt gekauft haben muss (ich gebe zu, dass die Betazahl bei Battleborn nur 1/5 war, aber gearbox hat auch nicht so die Werbetrommel gerührt). Diese Einschätzung ist echt total repräsentativ…echt jetzt.

Guybrush Threepwood

Du hast sicher recht das man die Zahlen der Open Beta nicht zum vergleich ranziehen sollte. Man kann an der Größe der Zahl dennoch ableiten das BB nicht in der gleichen Liga was Spieler angeht spielt.

Aktuell hat BB einen Peak von 6000 Leuten die es heute gespielt haben. Borderlands 2 liegt bei knapp 10.000. Beide Zahlen sollten für Overwatch Peanuts sein.

Von daher ist es absolut verständlich das mehr über Overwatch berichtet wird als über BB.

(Und meine Meinung zu den Charakteren ist, ich finde sie nicht abgedreht sondern einfach nur langweilig und für das Gamestudio ebenso vorhersehbar und klischeehaft gemacht. Womit sonst hätte man rechnen können als ein paar Freaks du Pseudo bitter böse Sprüche rausdonnern? Gähn.)

m_coaster

Du redest von Steam… interessant wäre die Verkäufe Konsole vs PC (Steam). Wer weiß, vielleicht ist es auf der Konsole gut am laufen?

Guybrush Threepwood

Möglich. Halte ich aber für unwahrscheinlich. Das wäre ziemlich sicher auch vom Entwickler selber publik gemacht worden.

Und letztlich will ich gar nicht hingehen und das irgendwie negativ bewerten.

Fakt ist nun mal ein größeres Interesse besteht an Overwatch. Und das wird bedient.

m_coaster

Das stimmt!

Alastor Lakiska Lines

Aber wo sonst kann man einen superarroganten Falkenmann mit Raketenwerfer spielen? Phara wird sicherlich nicht Sprüche losreißen, wie: “Auf seinem Grabstein wird stehen ‘Er hats versucht’…in irgend einer komischen Schrifttype…UND MIT GLITZER!”, obwohl (oder gerade weil) sie eine langweiligere Version von Benedict ist.

Guybrush Threepwood

In deiner Welt mag das so sein. Es sei dir gegönnt.

Jürgen Horn

Genau deswegen mag ich BB lieber als Overwatch :). Wobei ich Overwatch sicher auch wie blöde spielen werd, is ja schließlich kein schlechtes Spiel. Aber BB is meiner Meinung nach das Spiel mit der tiefgreifenderen Spielmechanik. Und ich liebe diese ganzen irren Helden einfach, selbst, wenn ich 2/3 davon kaum gebacken bekomm 😉

Chris Utirons

Dem mit den Charakteren kann ich so nicht zustimmen, jeder Charakter spielt sich anders, hat eine andere Mentalität und viel Humor gerade durch die Überlieferungen wird einem der Held noch näher gebracht mit tollen Infos zu den Beziehungen der einzelnen Helden. Es sind auch nicht alle Freaks und haben auch nicht alle bitter böse Sprüche ;).

Zu dem Rest, das stimmt. Wer Geld machen will muss den Mainstream bedienen, ob das immer gut ist, ist die Frage.

Leider hat Battleborn nicht die Aufmerksamkeit die es verdient, aber eines habe ich festgestellt die Community ist eine sehr gute.

m_coaster

Ich bin für guten Journalismus, die einem Dinge näher bringen nicht per se für die Steigerung von Klickzahlen. Das ersteres zweiteres nicht erzeugt ist traurig, aber Realität. Das Internet hat in dem Bereich gut Schaden angerichtet. Nicht überall und ich verteufel das Internet nicht – es bedarf einer Umstellung. Gestern ist halt vorbei. Aber glaube mir, schön ist das alles nicht, ich habe in den letzten 10 Jahren eine Abwärtsspriale erlebt, das ist nicht mehr feierlich. Ich kenne genügend Leute aus der Branche und die Qualität leidet zum Teil beachtlich.

Um mal ein Beispiel zu Overwatch bringen oder Battleborn. Ich lese lieber einen guten Artikel zum unbekannten MMO XY als zu Battleborn das ich eh schon spiele. Ich lese gerne Artikel die mir Einblicke gewähren und Sachen erklären, auf die ich selber nicht gestoßen wäre. Heftig.de verursacht auch Klickzahlen, mit Überschriften a la “Warum hat diese Frau bloß…”! Schade.

Guybrush Threepwood

Halte ich auch für richtig. Aber mehr Geld verdienst du mit etwas anderem.

Dachlatte

Battleborn ist auch mein favo ^^ mit Overwatch kann ich echt nichts anfangen, wird irgendwann mal vom Grabbeltisch für 10€ gekauft!

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