ArcheAge hat „hart mit Korea gekämpft“, um weniger Pay2Win zu werden

Bei ArcheAge soll sich Trion Worlds gegen den Entwickler aus Korea durchgesetzt haben.

Die Partnerschaft des westlichen Publisher Trion Worlds mit dem koreanischen Studio XL Games, den Entwicklern von ArcheAge, hat es in 2014 zu unserem „MMO Fail“ des Jahres geschafft. Es gab schwere Kommunikationsprobleme zwischen beiden Parteien, die zu technischen Problemen führten. Außerdem wirkte es so, als mache Trion Worlds die koreanischen Partner für die „Pay2Win“-Elemente verantwortlich, die sich in ArcheAge fanden und die das Spiel letztlich davon abhielten, ein richtiger Erfolg zu werden.

Zumindest zwischen den Zeilen war das herauszulesen. Trion Worlds gab häufig Interviews und ließ durchblicken: Wir haben Verträge mit Korea. Die haben ihre Vorstellungen, wie das Spiel und das Bezahlmodell laufen sollen.

ArcheAge: Die Partnerschaft zwischen XLGames und Trion Worlds

Jetzt gibt es interessante Informationen. Bill Murray, der Chefredakteur einer US-MMO-Seite plaudert in einem Kommentar unter einem ArcheAge-Artikel aus dem Nähkästchen. Auf die Frage, ob sich Trion Worlds wirklich „gewandelt“ hätte und jetzt mit 3.0 weniger auf den Cash-Shop setzen wird, sagte Murray: Ja, das hätten sie ihm so versichert. Die Koreaner von XLGames hätte etwa gewollt, dass die kaufbaren Arbeitspunkt-Tränke drinbleiben. Trion Worlds habe mit harten Bandagen gekämpft, um sie aus dem Spiel zu kriegen.

ArcheAge AuroriaArcheAge-DonnerbaumJetzt gibt es einen Kompromiss: Spieler können zwar 30 Arbeitspunkt-Tränke kaufen, die können aber nicht sofort gekippt werden, sondern es gibt „nur“ einen am Tag über 30 Tage hinweg. Also weiterhin einen Bonus, wenn man zahlt, aber keinen so gravierenden wie früher.

Die „Donnerbäume“ – ein weiteres heikles Element, das scharf kritisiert wurde: Die seien für immer weg, hätte Trion Worlds ihm versichert, so Murray weiter.

ArcheAge macht im Moment mit 3.0 einen Neuanfang mit. Gerade auf den „Fresh Start“-Servern soll ArcheAge ohne jegliche Pay2Win-Elemente ablaufen, hatte man den Fans auf Facebook versprochen.


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Quelle(n): mmorpg "Kommentar Bill Murray"
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