ARC Raiders hat nicht alles neu erfunden, aber vieles perfektioniert
Auch wenn Hunt: Showdown und The Cycle: Frontier einige der wichtigsten Stützpfeiler des Erfolges von ARC Raiders schon zuvor nutzten, hat das Spiel von Embark sie perfektioniert. Die KI-Gegner sind ausgereifter als die von The Cycle, die Vision näher am „Kern“ des Genres als bei Hunt.
Der vielleicht wichtigste Faktor für den Erfolg von ARC Raiders ist aber seine Politur. Es erschien nicht im Early Access, sondern als fertiges Spiel. Keine Versprechen, die vielleicht nicht gehalten werden, keine ständigen Patches, die grundlegende Systeme erst einführen oder verändern müssen.
Spieler möglichst früh in das Spiel zu lassen, ist mittlerweile gang und gäbe. Besonders Genre-Platzhirsch Escape from Tarkov ist für seine ewige Entwicklung so berüchtigt, dass Spieler sich verwirrt zeigen, als „plötzlich“ der 1.0-Release anstand – 8 Jahre nach dem ersten Launch.
Ein Lob, das ebenfalls häufig aufkommt, ist die (sicherlich mit dem „fertigen Spiel“ verbundene) Performance von ARC Raiders. Das Spiel läuft flüssig und man braucht nicht einmal einen High-End-PC, um mit guter Leistung zocken zu können.
ARC Raiders macht viele Dinge anders als die Konkurrenz im Genre und das offenbar mit Erfolg und sehr zur Freude der Spieler, insbesondere derer, die nicht den nächsten Klon von Escape from Tarkov spielen wollen. Dennoch hat genau dieser Shooter überhaupt erst dazu geführt, dass es Extraction Shooter in dieser Form gibt: Gerade entsteht ein ganz neues Gaming-Genre – Was sind EFT-Likes?
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Hallo zusammen,
Arc Raider hat großes Potenzial und es gibt wirklich magische Momente – die intense Action, die spannenden Kämpfe und das Gefühl, knapp davonzukommen, sind fantastisch. Doch leider offenbaren sich nach einigen Stunden deutlich die Grenzen.
Das Gameplay-Loop ist einfach zu repetitiv: Rein in die Mission, Gegner besiegen, Loot einsammeln, raus – und dann von vorne. Immer wieder das gleiche Schema. Anfangs ist es noch spannend, aber mit der Zeit wird es zur Routine. Die aufregenden Momente, die das Spiel so reizvoll machen, verlieren ihren Glanz, wenn man merkt, dass man immer wieder das Gleiche tut.
Was mir fehlt, ist Abwechslung in der Mission-Struktur, mehr Variabilität im Gameplay und echte Progression, die sich nicht nur anfühlt wie Grinden. Das Spiel braucht mehr Tiefe und Vielfalt, um über längere Zeit hinweg motivierend zu bleiben.
Arc Raider ist für gelegentliches Spielen ganz nett, aber als Langzeit-Erlebnis wird es leider zu eintönig.
Vielleicht liegt es auch daran, das ich schon 48 bin und sogut wie alles an Gameplayarten gesehen und gespielt habe 🙂 Auch lebt es eventuell nur von den “magischen” Momenten die man im Spiel hat….
MEIN PERSÖNLICHES Gefühl nach den Matches sind fast immer gleich …WOW wieder was irres erlebt und direkt im Nachgang kommt mir in den Kopf..hm ok, was haben wir denn dabei? ok, dies das jenes ..hmmmmmmmmmmmm:) aber eventuell geht es auch nur mit so 🙂
Arc Raiders/embark macht einfach alles richtig. Die Atmosphäre, der Sound, die Gegner, die Welt…das ist alles so gut designed mit geringen PC-Anforderungen.
Ich würde noch gerne erwähnen, dass embark im Genre Shooter auch viel Erfahrung mitbringt und bereits mit „the Finals“ abgeliefert hat. Hinzukommt, dass sich embark aus meiner Sicht als sehr Kundenorientiertes Unternehmen präsentiert.
Ich kann das Spiel nur wärmstens empfehlen
Man kann nur hoffen, dass sie weiterhin so eigenständig und frei arbeiten können, auch bei den nächsten Projekten, wann auch immer es soweit ist. Sobald nämlich zu viele Leute was zu sagen haben und Geld eine immer größere Rolle einnimmt, ist es vorbei mit dieser “Kundenfreundlichkeit” leider.
Bisher finde ich aber auch, dass Embark das richtig gut macht, beide Spiele (Finals und Arc Raiders) sind toll und man spürt, dass die alten BF-Veteranen da an Bord sind.