Ein PvE-MMORPG mit Charme
Wie läuft das Kämpfen ab? Wer MMORPGs spielt, der will meist auch kämpfen. Statt des klassischen Tab-Targeting-Systems haben die Entwickler von Aion 2 ein hybrides Kampfsystem entwickelt, das ähnlich wie bei Black Desert Online oder Blade & Soul funktioniert.
Spieler müssen feindlichen Angriffen aktiv ausweichen, ihre eigenen Angriffe richtig timen und im besten Fall sogar Komboketten ausführen, um massiven Schaden auszuteilen.
Das passt auch zu den Inhalten im Spiel. Die Entwickler haben nämlich nicht einfach versucht, das zu kopieren, was das Genre schon immer geboten hat, sondern eine frische Spielerfahrung zu entwickeln. So bietet Aion 2 statt wochenlangem Grind für minimalen Fortschritt einen schnellen Einstieg und cineastisch inszenierte Dungeons mit WOW-Effekt.
Wie viel PvE steckt in Aion 2? Hier unterscheidet sich Aion 2 extrem von seinem Vorgänger. Der Fokus von Aion 2 liegt ganz klar auf dem PvE, auch wenn es nach wie vor starke PvP-Inhalte gibt. Die Entwickler von NCSoft setzten den Fokus auf instanziierte Herausforderungen, von denen es über 200 geben soll.
Hinter den Expeditionen und der sogenannten Transzendenz steckt der tägliche Grind. Dabei geht es in einer Gruppe aus vier Spielern in Dungeons, die in verschiedene Schwierigkeitsstufen unterteilt sind. Dank Balancing-Anpassungen hat man in Korea bereits einige Schwachstellen ausgemerzt, die beim Release im Westen gar nicht erst auftauchen dürften.
Wer mehr Zeit hat, der darf sich in die Raids von Aion 2 wagen. Diese bieten knackige Herausforderungen für Gruppen aus 8 Spielern. Bei den Bosskämpfen geht es nicht einfach nur darum, die durchaus komplexen Mechaniken des jeweiligen Widersachers zu beachten, sondern auch darum, feindlichen Angriffen gezielt auszuweichen und selbst im richtigen Moment zuzuschlagen.
Die Raids bieten dabei das beste PvE-Gear im Spiel, das spezifische Stats wie einen Schadensbonus gegen Monster besitzt. Wer im PvE das Maximum erreichen will, für den sind die Raids eine regelmäßige Pflichtveranstaltung.
Zusätzlich gibt es noch einen kompetitiven PvE-Modus für Solospieler, bei dem man in den sogenannten „Ascension Trials“ gegen Wellen von Gegnern antritt, um sich einen Platz auf dem Leaderboard des Klassen-Rankings zu sichern.
Hier könnt ihr sehen wie ein Raid mit 8-Spielern aussieht:
Wie sieht es mit PvP aus? Aion 2 hat seine PvP-Spieler nicht vergessen, deshalb bietet das MMORPG einen optionalen, aber durchaus umfangreichen PvP-Teil an.
Während das alte Aion vor allem für seine fiesen Ganker in der offenen Welt bekannt war, haben die Entwickler von Aion 2 das System durch ein Opt-in-Verfahren entschärft. Wer will, kann also immer und jederzeit PvP anhaben. Wer keine Lust auf Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe hat, bleibt davon verschont.
Das Herzstück des PvP-Modus ist der Abyss. Das System, das manch einem Spieler wohl aus Throne and Liberty bekannt ist, funktioniert wie folgt: Man begibt sich in eine permanente PvPvE-Zone, in der man gegen Monster und andere Spieler kämpft und dabei richtig guten Loot abstauben kann. Gilden oder Gruppen koordinieren sich hier häufig, um die Chancen auf den Sieg zu erhöhen.
Mit der Season 2 kam in Korea die High-Tier-Zone „Middle Reshanta“ hinzu, in der PvP ebenfalls Pflicht ist und bei der die zwei Fraktionen im Spiel um Artefakte und Festungen kämpfen. Aion 2 bietet obendrein aber auch die typischen Arena-Modi mit 1 vs. 1 und 4 vs. 4, bei denen sich Spieler im Duell messen können.
Beim Thema Ausrüstung unterscheiden sich PvE und PvP stark. So verdienen sich PvE-Spieler ihre Ausrüstung aus Dungeons und Raids, während die PvP Spieler im Abyss die sogenannten Abyss-Punkte sammeln, die sie gegen Ausrüstung eintauschen. Diese Ausrüstung ist dann extra aufs PvP abgestimmt. Aus Balancegründen gibt es wöchentliche Limits, die alle PvP-Spieler maximal erreichen können.
Wie funktionieren die Seasons von Aion 2? Neben der typischen Levelphase bietet Aion 2 ein Season-Model, welches alle 3 bis 4 Monate alle Spieler wieder auf den gleichen Stand bringt. Dabei sammeln Spieler in jeder Season Punkte für den Battle Pass, die sie durch tägliche und wöchentliche Aufgaben wie den Abschluss von Dungeons oder PvP-Kills erledigen können.
Mit jeder neuen Season kommt bessere Ausrüstung ins Spiel, die das alte Equipment überholt und entsprechend obsolet macht. Doch der Fortschritt ist nicht ganz verloren. Es können alte, aufgewertete Ausrüstungsgegenstände in die neue Ausrüstung eingefügt werden, um das neue Gear schneller aufzuwerten. Außerdem bietet der Season-Pass jede Season einzigartige Belohnungen.
Im PvP endet mit einer Season auch die aktuelle Rangliste und es gibt Belohnungen für die besten Spieler in der Arena oder aus der jeweiligen Fraktion. Die Fraktion, die am Ende der Season die meisten Festungen hält, bekommt in der nächsten Season zudem einen kleinen Bonus in Form von erhöhten Drop-Raten in der offenen Welt.
Auf der nächsten Seite geht es um die Probleme von Aion 2
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Ich würde es als weitere Totgeburt im Westen bezeichnen. Allein die Menüs machen Aion für mich uninteressant.
Ok, insgesamt also ein gutes Spiel mit den üblichen nervigen Mechaniken die einem dann den Spielspaß versauen. Ganz toll. Das Game kann noch so gut sein, wenn dann aber die Upgrades wieder vom Zufall abhängen und man sich dann die Mats optional mit Echtgeld kaufen kann stört das einfach. Genau wie die drei verschiedenen Pässe… mag ja sein, dass man das “nicht zwingend braucht” aber es ist trotzdem immer störend und unnötig. Ihr wisst genau was ich meine. Solche Monetarisierungen muss man sich dann beim zocken die ganze Zeit schönreden was den Spielspaß immer ein wenig drückt. Das ist einfach nicht gut.
Ist das ein Merkmal? Hat in Korea nicht alles riesen Erfolg, was bei und dann nach 2Monaten keiner mehr spielt?
Hatte es mir auch angeschaut in TW über VPN. Es ist wirklich ziemlich gut. Bis ins Endgame war nicht ich war rund Level 35 und muss zugeben hat auf jedenfall spaß gemacht. Ich denke nicht das sie die gleiche Monitarisierung machen werden wie es in TW oder KR ist da werden Sie sicherlich Anpassungen vornehmen wobei es nicht so schlimm ist wie die meisten Leute befürchten. ES gab halt nur mehere Stufen z.b vom Seasonpass und man konnte nicht verkaufen wenn diese nicht hatte aus meiner sicht nicht so wild das muss aber jeder für sich selbst entscheiden aber wie gesagt denke ich werden sie für EU Version dort einige Anpassungen vornehmen.
Über aion 2 höre ich nur gutes, habe mir viele Meinungen angehört aber wenn die nicht die Monetarisierung hinbekommen ist das im Westen Tot
Bin ich gar nicht mal so sicher. Wie im Artikel steht wer nur mit seinen Freunden oder der Gilde zocken will kann das alles geniessen und braucht sonst nix.
Aber die “Ich hab den dicksten und längsten” Typen werden wohl ein Problem bekommen.
Für die könnte es dann teuer werden, oder sie machen einfach einen Bogen um das Spiel.
Was mir mehr Sorgen macht ist das wieder viel vom Glück abhängt was Upgrades betrifft. Das war schon immer nervig.