6 Tipps, damit euer Charakter in Dungeons & Dragons kein langweiliger Lappen ist

Wählt für euren ersten Charakter nicht direkt die komplizierteste Klasse

Wer mit Dungeons & Dragons beginnt und sich ohne Vorerfahrung den ersten Charakter erstellt, könnte – berechtigterweise – denken, dass eine Klasse mit möglichst vielen Auswahlmöglichkeiten genau die richtige sein könnte. Auch der Rat eines erfahrenen D&D-Spielers für einen „absoluten OP-Build aus 3 unterschiedlichen Klassen, der mit seinen 20 Fähigkeiten alles wegfegt“, ist eher kontraproduktiv.

Neulinge sollten nicht von zu vielen Möglichkeiten überrumpelt werden, sondern zunächst ein Gespür für das Spiel bekommen. Ein Anfänger muss nicht über Synergien von 3 Klassen und 10 Zaubern als Vorbereitung für die perfekte Rüstungsklasse nachdenken – sondern einfach in das Spiel und die Kampagne eintauchen können.

Wenn der Kopf nicht mit Regeln vollgestopft ist, von denen man das erste Mal gehört hat, kann man sich viel mehr auf die anderen Aspekte von D&D, wie das Rollenspiel, die Erkundung und gegenseitiges Zuspielen, einlassen. 

Auch im Kampf ist es viel befriedigender, zumindest zum Einstieg, wenn man auch mit simplen Aktionen wie einem Axthieb oder einem Eldritch Blast nützlich sein kann, ohne 5 Minuten zu probieren, den Charakterbogen hundertprozentig zu verstehen.

Natürlich gilt dieser Rat nicht für erwiesene Veteranen. Gönnt euch so viele Klassen, wie ihr wollt, um das Meiste aus eurem Charakter rauszuholen. Erwartet nur nicht das Gleiche von euren Freunden, die einfach mal spielen wollen, anstatt D&D zu studieren. 

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