Groß, grün und mutig: Die Orcs aus Warcraft
Als krasser Gegensatz zu den Orcs aus dem Herrn der Ringe haben Warcraft-Orcs eine Kultur, die auf ehrenhaftem Verhalten und kriegerischen Traditionen aufgebaut ist. Sie sind nicht inhärent böse wie bei Tolkien, sondern haben so etwas wie einen moralischen Kompass.
„Ursprünglich“ kennt ihr Orcs, besonders aus den frühen Strategiespielen, vermutlich mit grüner Haut. Vor allem ihre starken Kämpfer, die Grunzer, werden oft als muskelbepackt, aber nicht sonderlich helle dargestellt – auch, wenn die Warcraft-Orcs durchaus gebildete Mitglieder und sogar starke Magier hervorbringen.
Eigentlich hatten Orcs aber einmal ein anderes Aussehen, wenn man in ihrer Geschichte zurückgeht. Ihre Vorgänger, die Mag’har, sind braun und haben starke Anker in der Ahnenverehrung und dem Schamanismus.
Erst ein Pakt mit einem Dämon und das Versprechen von Macht haben die Orcs dazu gebracht, dämonisches Blut zu trinken und ihre Haut grün gefärbt. Sie gelten deswegen für viele ihrer Vorfahren als „verderbt.“
Mittlerweile liegen zwischen der Verderbnis und der aktuellen Zeit aber viele Jahre und Kriege, in denen die Orcs zahlreiche Verluste erlitten haben und ihre Kultur neu aufbauen mussten. Entsprechend sind sie heute nicht mehr so blutrünstig wie unter dem dämonischen Einfluss und halten sich stärker an einen Ehrenkodex.
Dass Warcraft-Orcs anfangs als brutale Schläger dargestellt worden sind, liegt übrigens mitunter daran, dass Warcraft eigentlich mal ein Spiel im Warhammer-Universum werden sollte. Die Orks (ja, mit „k“) in dieser Welt sehen nämlich sehr ähnlich aus, verhalten sich aber gänzlich anders.
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Es ist schon faszinierend: Sobald ich etwas über Orks lese, bekomme ich so ein breites grinsen ins Gesicht und hab einfach gute Laune.
In diesem Sinne: Grün is bessa! Und natürlich: WAAAAAGGGHHH!!!